Abschläge, Verrechnungskonten und externer Ablesedienst

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und verwalte eine kleine WEG mit 3 Einheiten, 2 davon sind vermietet. Das Haus wird über eine Wärmepumpe beheizt, es gibt Abschläge für HT und NT Strom. Daneben gibt es noch Abschläge für Wasser, Schmutzwasser, Niederschlagswasser und allg. Strom.


    Gedanklich machen mir die Abschläge Kummer, die letzten Endes bei einem externen Dienstleister landen. Momentan habe ich das Gefühl, ich würde etwas "doppelt" berechnen.


    Also, ich buche jeden Monat oben erwähnte Abschläge auf mein Verrechnungskonto "Stadtwerke". Das sieht auch erst einmal ganz sauber aus. Jedoch habe ich die Abschläge für HT und NT Strom der Wärmepumpe als "nicht abrechnungsrelevante Ausgaben" deklariert, weil diese ja an einen externen Dienstleister übermittelt werden und dieser dann daraus eine Heizkostenabrechnung erstellt. Diese enthält auch die Abrechnung für das Kalt- und Warmwasser und natürlich auch das Schmutzwasser.


    Über die Deklaration "nicht abrechnungsrelevante Ausgabe" habe ich die Abschläge Wärmepumpe schon einmal nicht in der Hausgeldabrechnung, was ich schon mal als "richtig" empfinde. Aber wie verhält es sich dann mit den Abschlägen für Wasser und Schmutzwasser? Diese sind als nicht umlagefähige Betriebskosten eingestellt, sie tauchen daher in der Hausgeldabrechnung auf (nicht in der Nebenkostenabrechnung, die ist okay), und für mich sieht es aus, als wären sie daher "doppelt" aufgelistet.


    Die Erstattungen/Rückzahlungen für 2018 der Abschläge habe ich bislang ebenfalls auf das Verrechnungskonto gebucht. Muss ich jetzt noch Buchungen vom Verrechnungskonto Stadtwerke durchführen oder hat sich damit alles dann erledigt, eben weil es den externen Dienstleister gibt?

    Vorher hatte ich "nur" Mietverwaltungen über den Hausverwalter zu buchen, jetzt kam die WEG dazu.


    Was kann ich besser machen oder anders, damit die Hausgeldabrechnung richtig ist? Mir kommt es gerade so vor, als habe ich mir langsam einen ziemlichen Knoten zusammengedacht. Trotzdem hoffe ich, dass jemand von euch etwas damit anfangen kann.


    Freundliche Grüße,

    der KleineVerwalter


  • Ich würde nur im Notfall über das Verrechnungskonto gehen: Schließlich muss ja das Geld, welches hin- und herfließt, sämtlich verteilt werden. Die externe Abrechnung gibt Dir doch letztlich auch nur einen Verteilschlüssel vor. Abschläge fließen anfänglich mit ein, werden bei der Endabrechnung aber ja wieder aufgelöst bzw. nur noch die Differenz gebucht. Somit ist nichts doppelt! Wenn die WEG insgesamt nichts doppelt zahlt, kann da für den einzelnen auch kein Faktor 2 entstehen.