Könnte es sein, dass 15.00.10.300 nicht auf Windows XP läuft?

  • Zitat von meinbuero.de

    Für einen reibungslosen Betrieb empfehlen wir Ihnen die folgende Hard- und Softwareausstattung:

    • Betriebssystem: Windows Vista ab SP1, Windows 7 und Windows 8 (Administratorenrechte erforderlich) oder Windows-Server-Betriebssystem ab 2008 bis 2012 R2 (deutschsprachige Windowsversion!)

    N8

  • PS.: Nur um unnötig lange Dialoge zu vermeiden: die von Dir zitierten "Empfehlungen" sind allgemein bekannt, aber im konkreten Fall irrelevant, was ebenso für zu befürchtende "Empfehlungen" zum verwendeten Betriebssysten gilt. 15.00.03.100 läuft hier fix und "reibungslos". Eine minimale Info von Buhl über elementare Änderungen zum unterstützten OS wäre wohl mindestens angebracht. Gehst Du mit mir insofern Kondom? LG Michael

  • Gehst Du mit mir insofern Kondom

    Machs mit! :thumbsup:


    Schon klar, nur wenn XP explizit bei den empfohlenen OS fehlt, will wohl keiner garantieren, dass es dort reibungslos läuft Das schließt natürlich nicht aus, dass es das hier und da trotzdem tut. Ich hab mich eh gewundert, dass Windows 95 und Windows NT nicht auch erwähnt werden. ;)

  • Moin Heiko! Ich hatte das bei mir aufgetretene Symptom noch nicht beschrieben: 15.00.03.100 läuft hier bisher (und wohl vorerst auch weiterhin, OS-Wechsel auf 8.1 erfolgt erst im Laufe von 2016) ohne jegliche Probleme. 15.00.10.300 lässt sich gar nicht erst installieren. Nachdem MB-Neustart nach dem Update gibt's eine Fehlermeldung (läuft nicht auf XP, habe sie nicht mehr im Wortlaut vor Augen) und danach ist dann alles beim Alten. Wieder toll geregelt von Buhl, danke für dieses Weihnachtsgeschenk.

  • Das ist jetzt aber nicht Euer Ernst, oder? Gerade habe ich das Update auf Version "15.0.10..300 [sic]" ausgeführt und nach dem Neustart des Programms eine Fehlermeldung erhalten, daß die Installation auf Windows XP nicht möglich sei! Klasse, BUHL, dann muß ich mir jetzt wohl eine andere Buchhaltungssoftware suchen? Ich verwende Windows XP tagtäglich mit unzähligen Programmen und es läuft alles wie ein Uhrwerk. Habt ihr eine Ahnung davon, wie aufwendig die Umstellung auf ein neues Betriebssystem in einer Firma sein kann? Und nur wegen Euch soll ich das jetzt machen, ja?


    Im übrigen schließe ich mich emem an, daß eine "Empfehlung" nichts darüber aussagt, auf welchem OS eine Anwendung läuft und auf welchem nicht. Außerdem ist Windows XP nach einer aktuellen Statistik immer noch das am zweitmeisten verwendete Betriebssystem und hat fast so viele Benutzer wie Windows 8 und 8.1 zusammen. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit irgendwelchen "Sicherheitsrisiken", von denen immer wieder die Rede ist, um den Verkauf neuer Windows-Versionen anzukurbeln. Unsere Rechner werden von einer sehr guten Sicherheitssoftware eines Drittanbieters geschützt und sind dadurch sicherer als sie durch irgendwelche Updates von Microsoft jemals waren. Windows XP ist nicht veraltet, sondern ausgereift und in vielen Punkten besser als Windows 7 oder gar die Fehlkonstruktionen Windows 8 und 8.1. Um mal von dem Trojaner namens Windows 10 ganz zu schweigen.


    Also ich hoffe doch stark, daß BUHL Windows XP auch weiterhin unterstützt und die genannte Fehlermeldung wieder verschwindet!

  • "Empfehlung"

    Hallo zusammen,


    ?( warum "Empfehlung" ??



    Ich lese überall "Systemvoraussetzung"


    Ja schon klar. Ärgerlich u.a. weil MB365 nicht "Abwärtskompatibel"
    Aber war das nicht auch mit den Betriebssystemen so? Bei XP gab es halt die Möglichkeit Win 95iger Programme im 95iger Modus laufen zu lassen. Ein Auto das keinen E10-Sprit verträgt muss ich eben Notgedrungen mit dem etwas teureren Super fahren. Und was haben wir uns aufgeregt als das "Normalbenzin" ganz verschwand und stattdessen Super getankt werden musste.
    Warum neues Buchhaltungsprogramm kaufen...ist doch ein neues BS günstiger und Zeitgemäßer. Zudem ist der Aufwand sich mit dem neuen BS anzufreunden niedriger als mit einer neuen Bürö-Software. Die wenigsten Büromenschen haben im Büro Admin-Zugriff auf das BS, aber Zuhause selbst WIN 7 oder 10 drauf.
    also
    ceep calm ;)

  • Den Begriff "Empfehlung" habe ich den Beiträgen von Heiko66 und emem entnommen. Möglicherweise ist MB nun "offiziell" inkompatibel mit Windows XP, was die Sache aber nicht besser macht.


    Und bist Du schon mal morgens in Dein Auto gestiegen und hast bei Starten eine Meldung bekommen, daß Dein Motor ab sofort eine andere Benzinsorte benötigt?


    Ich verstehe außerdem nicht, was das ganze mit einem Admin-Zugriff zu tun haben soll. Und nein, die Migration auf ein neues Betriebssystem ist nicht günstiger. Wie ich schon in meinem vorhergehenden Beitrag geschrieben habe: Hast Du eine Ahnung, was in einer Firma an so einer Umstellung alles mit dranhängt?

  • warum "Empfehlung" ??


    Ich lese überall "Systemvoraussetzung"

    Die hatte ich gestern auf die Schnelle nicht gefunden und daher nur von der Webseite meinbuero.de zitiert.


    An alle XP-Nutzer: Es ist sicher ärgerlich, wenn ein OS von einer Anwendungssoftware nicht mehr offiziell unterstützt wird, aber ich denke, dass haben sich die Programmierer wohl gut überlegt. Irgendwelche Funktionen im Programm wird es wohl so unter XP nicht geben und deswegen dann auf Fortschritt zu verzichten, wäre wohl etwas viel verlangt.


    Hier muß ich dann obigen Autovergleich auch mal heranziehen: Für einen Trabbi bekomme ich auch kein Zweit-Takt-Gemisch mehr direkt aus der Zapfsäule, obwohl die alte Kiste noch prima fährt und alle vier Insassen ans Ziel bringt. Irgendwann muß man eben Altes loslassen, zumal es ja nicht so ist, dass das Supportende von XP völlig überraschend kam. ;) Eine immer mitgeschleppte Abwärtskompatibilität ist eine Sache, die auch für Entwickler teuer ist.


    In meiner alten Firma stand übrigens auch mal der Umstieg auf Win 7 an und plötzlich stellte man fest, dass man einen PC nicht umstellen kann, weil dort ein nicht mehr weiterentwickeltes Programm mit einem Parallel-Dongle lief und es für diesen keine Win 7 Treiber mehr gibt. Nun macht man aber bei einer Netzwerk- und Softwareumstellung in einer Firma keine halben Sachen und so wurde die alte XP-Kiste einfach virtualisiert. Man findet also immer eine Lösung.


    Was aber nicht in Ordnung ist, ist die Tatsache, dass die Installationsroutine des Updaters nicht vorab eine Systemabfrage macht und eine Warnung bezüglich Inkompatibilität mit XP nicht VOR der Installation des Updates ausgibt. Hinterher ist das ja ein wenig Schwachsinn und der Unmut der betreffenden Anwender durchaus nachvollziehbar.


    Aber es bleibt einem XP-Anwender nach so einem Update ja immer noch der Weg zurück: Einfach sein System-Backup wieder einspielen und die Datensicherung von MB einlesen und gut ist's. Man muß nur anschließend das Update ignorieren und sich dann ein paar Gedanken zur Migration von XP -> 7 -> 10 machen. Preiswerte Windows 7 Lizenzen gibt's in der Bucht und der anschließende Umstieg auf Windows 10 kost ja noch nix.

  • Hast Du eine Ahnung, was in einer Firma an so einer Umstellung alles mit dranhängt?

    Nichts für ungut, aber da schiebst Du ein Problem sehenden Auges schon zu lange vor Dich her. Natürlich kostet das etwas und natürlich verdient MS am Verkauf neuer BS. Aber zu erwarten, daß diese veralteten und unsicheren BS bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag unterstützt werden, geht an der Realität völlig vorbei. Das würde jetzt zu weit führen, das weiter zu vertiefen, aber eins gebe ich noch zu bedenken: Deine sehr gute Sicherheitssoftware eines Drittanbieters kann keine Löcher im BS schließen (wenn sie nicht selbst schon veraltet ist).



    Windows XP ist nicht veraltet, sondern ausgereift und in vielen Punkten besser als Windows 7 oder gar die Fehlkonstruktionen Windows 8 und 8.1. Um mal von dem Trojaner namens Windows 10 ganz zu schweigen.

    Das hat die Linux und Mac-Gemeinde auch schon von XP behauptet, aber Glaube schafft keine Sicherheit.

  • Was aber nicht in Ordnung ist, ist die Tatsache, dass die Installationsroutine des Updaters nicht vorab eine Systemabfrage macht und eine Warnung bezüglich Inkompatibilität mit XP nicht VOR der Installation des Updates ausgibt.

    :thumbup:
    bei zu wenig Speicher erscheint sicher vorher eine Meldung?!?

  • Das ist jetzt aber nicht Euer Ernst, oder? Gerade habe ich das Update auf Version "15.0.10..300 [sic]" ausgeführt und nach dem Neustart des Programms eine Fehlermeldung erhalten, daß die Installation auf Windows XP nicht möglich sei! Klasse, BUHL, dann muß ich mir jetzt wohl eine andere Buchhaltungssoftware suchen? Ich verwende Windows XP tagtäglich mit unzähligen Programmen und es läuft alles wie ein Uhrwerk. Habt ihr eine Ahnung davon, wie aufwendig die Umstellung auf ein neues Betriebssystem in einer Firma sein kann? Und nur wegen Euch soll ich das jetzt machen, ja


    Eine andere Software wird nicht wirklich helfen, weil natürlich alle Anbieter Windows XP absägen, zum einen wegen der Sicherheit und zum anderen wegen der Stabilität und dem Komfort neuer und verbesserter Werkzeuge, die mit neueren Windowsversionen Einzug erhalten und die Software-Entwicklung vereinfachen (.NET etc..), die Software stabiler machen und neue Funktionen ermöglichen.


    Das Version 15.0.3.100 lief natürlich auf Windows XP und wenn man bestimmte Funktionen nicht nutzt, Webshops beispielsweise, dann könnte man theoretisch auch damit weiterarbeiten. Irgendwann muss man allerdings auch mal einen Cut machen und da finde ich es auch gut, dass Buhl hier den Schritt gegangen ist.


    Ich würde auch noch auf den Sicherheitsfaktor hinweisen, wenn man seine Firmenrechner, von denen mindestens einer am Internet hängen wird (ohne Internet geht es eben heute nicht mehr), nach außen derart verwundbar macht. XP ist eben nicht mehr sicher, neu entdeckte Sicherheitslücken werden nie mehr gefixt und sind ein Freibrief für jeden der Sie findet. Und daran ändert auch eine darübergestülpte Security Suite nicht mehr die auch nur im Rahmen der Möglichkeiten des OS agieren kann.


    Von daher rate ich dringend Windows XP abzusägen und die firmeneigene IT auf den neusten Stand der Technik zu bringen. Ich finde man muss es auch so sehen, dass man zum einen den Kunden gegenüber eine Verantwortung hat, deren Daten auf den Rechnern liegen - und die eigene Existenz, die Firma ist gefährdet, wenn es mal jemand drauf abgesehen hat. Das klingt vielleicht etwas abstrakt, aber es ist die harte Wirklichkeit. Die Existenz eurer Firma, das Vertrauen euer Kunden hängt daran, wie sehr Ihr die Sicherheit eurer Kundendaten garantieren könnt und stellt euch mal vor, es erlangt wirklich jemand mal Zugriff auf die Daten der Firma. Das ist dann schon schlimm genug, aber wenn es dann noch die Kunden mitbekommen, das Chaos kann man sich nur vorstellen. So schnell kann die eigene Existenz gefährdet sein.


    Klar es kostet Geld, aber genauso kostet ein Firmenwagen Geld oder eine Maschine die angeschafft werden muss. Kauft man da auch das billigste oder schickt den Vertreter in einem Golf 2 zum Kunden los?


    Naja, just my two cents.