Umsatzsteuererklärung - Abweichender Gewinn nach Übernahme aus EÜR

  • Hallo,


    ich habe ein recht seltsames Problem und kann mir absolut nicht erklären, woran es liegt.


    Hier eine Kurze Zusammenfassung:


    - Ich habe eine ganz gewöhnliche EÜR gemacht (für 2015). In dieser EÜR habe ich einen Gewinn X.
    - Wenn ich eine neue Einkommensteuer erstelle und die EÜR importiere, ist der Gewinn exakt der selbe wie in der EÜR, nämlich X.
    - Wenn ich aber eine komplett leere Umsatzsteuererklärung erstelle und die Daten aus der EÜR importiere, ist der Gewinn nicht exakt der Selbe wie in der EÜR, sondern genau 5 Euro mehr. Quasi X+5


    Ich kann mir absolut nicht erklären, woran das liegt und weiß nicht, wo ich nach dem Fehler suchen soll. Sämtliche Auswertungen und Gegenüberstellungen sind in der EÜR immer exakt X und nicht X+5.


    Weiß jemand, woran das liegen könnte?


    Danke und viele Grüße,
    Zaky

  • Hallo zaky,

    Wenn ich aber eine komplett leere Umsatzsteuererklärung erstelle und die Daten aus der EÜR importiere, ist der Gewinn nicht exakt der Selbe wie in der EÜR, sondern genau 5 Euro mehr. Quasi X+5

    was soll der Gewinn in der Umsatzsteuererklärung? Dort gehören deine Umätze hin - aufgeteilt nach Steuersätzen, Inland, EU-, Ausland, Vorsteuerbeträge etc. Hat mit de Gewinn aus der EÜR absolut nichts zu tun.

  • Sorry, ich habe nicht die korrekte Terminologie gewählt:


    Die Bemessungsgrundlage, welche sich aus den Daten der EÜR zusammensetzt, wird mit einer Abweichung von genau 5,00 € in der Umsatzsteuererklärung angezeigt, wenn ich die Daten aus der EÜR importiere.


    Konstruktive Ideen?


    Danke und Gruß,
    Zaky

  • Die Bemessungsgrundlage, welche sich aus den Daten der EÜR zusammensetzt, wird mit einer Abweichung von genau 5,00 € in der Umsatzsteuererklärung angezeigt, wenn ich die Daten aus der EÜR importiere.

    Kann das z. B. aus der Rundung der einzelnen Konten resultieren? Sind EU-Umsätze mit im Spiel? Bist du Ist- oder Sollversteuerer? Bei Istversteuerung können z. B. Zahlungseingänge für Rechnungen aus dem Vorjahr bzw. fehlende Zahlungseingänge für Rechnungen aus dem Geschäftsjahr die Differenz erklären (da gerundet wird).

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7

  • Die Bemessungsgrundlage, welche sich aus den Daten der EÜR zusammensetzt,

    moin,


    Ich nutze zwar nicht MB, jedoch um manche Nutzerfragen nachvollziehen zu können, das Modul EÜR vom Steuer:sparbuch


    daher auch hier ein "Nach-denkanstoß meinerseits,


    Schau mal bei der EÜR unter -> Betriebseinnahmen ->"vereinnahmte Umsatzsteuer und Umsatzsteuer auf Unentgeltliche Wertabgaben"
    dieser Betrag differiert sicher mit....
    Umsatzsteuererklärung -> steuerpflichtige Umsätze -> unentgeltliche Wertabgaben.


    Das könnte möglicherweise durch Betragsrundung, oder weil z.B. Steuer u. Versicherungsbeträge nicht USt.-pflichtig sind, zustande kommen.


    Bei einem Versuch meinerseits ergab sich hier auch eine Differenz, jedoch von nur "genau" 5 Cent.

  • Hi,


    danke für die vielen Ideen und Ansätze!
    Ich habe das Problem leider immer noch nicht finden können und einfach mal den um 5 Euro abweichenden Wert als Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuererklärung verwendet, da der Betrag ja irgendwo herkommen muss.


    Ich bin Ist-Versteuerer und es gab zwar EU-Umsätze aber die scheinen denke ich nicht dafür verantwortlich zu sein. Aber wie gesagt konnte ich den Fehler nicht wirklich lokalisieren.


    Beste Grüße,
    zaky

  • nd einfach mal den um 5 Euro abweichenden Wert als Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuererklärung verwendet

    M.E. keine sinnvolle Lösung, da der Fehler grundsätzlich ja auch die Summe mehrerer Fehler sein könnte.

  • Ich bin Ist-Versteuerer und es gab zwar EU-Umsätze aber die scheinen denke ich nicht dafür verantwortlich zu sei

    Die könnten es aber auch sein, da bei EU-Umsätzen das Sollversteuerer-Prinzip anzuwenden ist und nicht das Istversteuererprinzip (also Berücksichtigung der Umsatz- und Vorsteuer schon im Monat der Rechnungsstellung).