Paypal zuordnung einer Abbuchung zu einer Paypal Zahlung

  • Hallo,


    ich habe grad das Problem, dass ich paypal für Zahlungn nicht als Bank, sondern als "Durchgang" nutze (Paypal Konto ist nicht als Geschäftskonto bei PayPal geführt).
    Soll heissen, ich bezahle z. B. bei DHL ein Packet via paypal und direkter abbuchung von meinem Bankkonto.
    Bis hin zu Paypal kann man das auch gut nachvollziehen. Da sind auf dem Paypal Kontoauszug auch alle Infos zur DHL Zahlung (wie z. B. Rechnungsnummer) drauf.


    Nun zieht aber Paypal das Geld von meinem Bankkonto ein. Damit habe ich z. B. in einem Monat 5x Eine Abbuchung von Paypal in Höhe von 4.99 Euro. Aber in diesen Abbuchungen ist kein Zusammenhang zu einer PayPal zahlung enthalten.
    Eigentlich würde ich erwarten, dass paypal irgendwo in der Paypal zahlung hinterlegt mit welcher Abbuchung diese Zahlung finanziert wrude. Aber auch ein Anruf bei der Hotline hat mir bestätigt, dass es nicht möglich ist nachzuvollziehen wohin eine Paypal Abbuchung ging und wofür sie verwendet wurde.
    Aussage der Hotline: Das muesse ich mir anhand des Buchungsbetrages selbst zusammenreimen.
    Zum einen ist das schwierig, wenn ich immer 4.99 Euro habe, zum anderen kann ich von einem Steuerprüfer selbst bei unterschiedlichen Beträgen nicht verlangen das zu aktzeptieren.


    Wenn ich ein Guthaben auf das Paypal Konto überweise, dann vermute ich mal kann ich einen Verwendungszweck angeben über den ich das Nachvollziehen kann, und damit einen zusammenhang zwischen überweisung und Geldeingang bei Paypal herstellen kann. (hab ich noch nicht probiert, und lieber verzichte ich auf Paypal). Ich unterstelle mal dass Paypal nur deshalb keine nachvollziehbare Referenz bei einer Abbuchung zur verfügung stellt, um Kunden zu zwingen mit einem Guthaben zu arbeiten.


    Oder kennt jemand eine Möglichkeit eine Paypal Abbuchung weiter zu verfolgen ?
    Eigentlich müsste die Abbuchung doch als Zahlungseingang auf einem Paypal Kontoauszug sehen, oder?
    Aber ich hab noch nichts gefunden.


    Viele Grüße und Danke für jeglichen Hinweis


    Hermann

  • Du bekommst von DHL doch nahezu zeitgleich mit der Bezahlung des Versandscheines eine entsprechende Mail über diesen Vorgang mit Sendungsnummer etc. sowie einen Kaufbeleg. Dazu dann noch unmittelbar danach eine Mail von PayPal über die Belastung dieses Betrags. Zudem kannst Du doch bei Kauf des Versandscheines noch den Wunsch nach einer Rechnung anklicken. Auch das PDF der Versandmarke wirst Du Dir ja wohl speichern. Und das alles reicht nicht? ?(

  • Auch hier wieder ein Mangel an Vorstellungsvermögen, bzw. praktischen Erfahrungen.

    Etwas freundlicher geht es schon, oder? Und nein, kein Mangel an Vorstellungsvermögen. Abgesehen davon war es ein Lösungsvorschlag für den TE, den sich dieser eben zu Eigen machen kann oder eben nicht.

    Schon zwei Online-Frankierungen am Tag würden reichen, um das Chaos perfekt zu machen. Thats Paypal & Co.!

    Ich habe zwar kein Gewerbe, versende aber durchaus auch mal am Tag 3 oder 4 Pakete. Ich bekomme eine POSTPAY Bestellnummer, die ich dann als Rechnungsnummer auf der Email von PayPal wiederfinde. Und die Email mit der Sendungsnummer kann ich dann auch mit dieser Nummer versehen und somit alles über eine Suchfunktion finden. Name, Anschrift, Artikel etc. kann ich natürlich mit Copy&Paste auch noch dazuspeichern, um die Suche zu erleichtern.


    Dem Prüfer des FAs wird das in jedem Fall reichen. Abgesehen davon interessieren den ganz andere Dinge, die ihn mit seinen eigenen Suche-Definitionen ggf. zu dem von ihm gewünschten Ergebnis bringen.

  • Die Abwesenheit von Freundlichkeit konnte ich auch nach mehrfachem Korrekturlesen meines Postings nicht entdecken, aber egal, ich wollte niemanden verletzen (die Wahrheit ist seltenst schmerzfrei). :-) Wenn Du mit dem Murks von Paypal und Konsorten klarkommst, dann bis Du eben der ideale Kunde für die (da werden die wohl mehr von haben). Die Tatsache bleibt aber, dass die Lastschriften von Paypal u.a. keine sinnvollen Daten zur Verwendung enthalten. Aber das ist ja nicht weiter verwunderlich, da das ja ein unseriöser Laden ist. Gruß Michael

  • Aber das ist ja nicht weiter verwunderlich, da das ja ein unseriöser Laden ist.

    Das ist Deine persönliche Meinung. Ich weiß aber auch nicht, was so eine Verunglimpfung eines Anbieters hier zu suchen hat. Das die Abrechnungsmodalitäten einem nicht gefallen hat ja nun auch nichts mit Unseriösität zu tun. Das vielleicht nicht jeder Passus der AGBs für Verkäufer und Käufer gleich gut ist, mag ja sein. Dem Verkäufer aber bringt es zusätzlichen Umsatz, da viele Kunden ohne diese Zahlungsart erst gar nicht bei ihm kaufen würden und den Käufer schützt es vor unseriösen Anbietern. Mag sich jeder das für ihn Passende heraussuchen. Ich für meinen Teil finde andere Bezahldienste eher entbehrlich und teilweise als Sicherheitsrisiko.

  • Moin,
    durch eine mehrfache Wiederholung einer einfachen Behauptung steigt deren Wahrheitsgehalt nicht.
    Ich habe in den Jahren, in denen ich PayPal als Zahlungsweise als Händler in meinen Online-Shop eingebunden habe, nichts unseriöses erlebt. Und als Kunde, der mit PayPal bezahlt,habe ich den Käuferschutz bei weniger seriösen Händlern durchaus schätzen gelernt. Ich habe dort von PayPal mein Geld bei Nichtlieferung erstattet bekommen, was bei anderer Zahlungsweise vermutlich weggewesen wäre. Außerdem ist die Nutzung streng freiwillig.
    Aber nun zum TE: allein der zeitliche Zusammenhang, die identische Kaufsumme und die übereinstimmende Warenkorbnummer DHL mit der PayPal Zahlung dürfte auch einem Prüfer plausibel erscheinen.

  • Und um mal für den TO eine praktikable Lösung aufzuzeigen: Lege Dir ein PayPal-Geschäftskundenkonto an, oder einfach ein zweites PayPal-Konto nur für deine gewerblichen Zahlungen. Das kannst Du in MB einbinden und hast dann alles so, wie du es haben willst mit perfekter Zuordnung zu den jeweiligen Eingangsrechnungen. Kostet nix (außer bissel Zeit für das Anlegen des neuen Paypal-Kontos) und sorgt für Ordnung. :)

  • Ergänzung: Zum eigentlich selbstverständlichen, separaten Paypal und Bankkonto empfiehlt sich trotzdem dringend die sehr zeitnahe Zuordnung der Buchungen, da die Mängel bei Paypal durch separate Konten ja nicht verschwinden, sondern höchstens der Umgang mit diesen erleichtert wird. Wer Paypal, wie der TE, nur als Durchlauf nutzt (was ich jedem empfehle) und regelmäßig mehrere Zahlungseingänge mit gleicher Summe an einem Tag über Paypal abwickelt, kennt das auf seinem Bankkonto entstehende Chaos und wird für das genannte "Unternehmen" hier kaum die Lanze brechen. Gruß Michael

  • Sorry, irgendwie habe ich das Thema aus den Augen verloren.
    aber ich sehe, dass hier die Meinugnen durchaus auseinander gehen ;-)
    ich selbst bin kein Freund von PayPal, nutze es aber wegen seiner marktmacht im Internetpayment.
    Also einfach einen Bogen drum zu machen ist nicht realistisch.


    Ich hab auch eine Beschwerde bei der Bankenaufsicht gemacht, aber die Deutsche fühlt sich nicht zuständig, und EU sah sich zu keiner Antwort verpflichtet.
    Ich weiss ja, dass ich zu deutsch bin, und für jede Buchung eine genaue Zuordnung haben will, vor allem weil ich jetzt nicht weiss wie ein Prüfer wirklich drauf reagiert. Solange es nur DHL pakete sind gehe ich auch mal davon aus, dass man die Kirche im Dorf lässt und sowas nciht weiter verfolgt wird. Und wenn mir mal eins vom Prüfer gestrichen wird weil der der Meinung ist, das könnte jetzt ein privates Paket eingeschmuggelt haben ist mir erst mal auch egal. Der muss ja auch was finden...
    Aber wenn der Fall mal wirklich für eine größßere Ausgabe eintritt, habe ich immer noch keine Lösung.


    Was solls ....


    Vielen DAnk für eure feedbacks

  • Ich verstehe das Problem immer noch nicht.


    Du kaufst ne Marke bei DHL und bezahlst diese mit PayPal. Aber du bekommst auch sofort ne PDF Rechnung dafür von DHL und genau dieser Rechnung ordnest du die Buchung von PayPal zu, welche ebenfalls zeitgleich erfolgt. Der nachfolgende Ausgleich Bankkonto - > PayPal wird über das Verrechnungskonto (auch Geldtransit genannt) gebucht, weil dies eben nur ein Verschieben von Geld zwischen zwei Konten ist.


    Dazu wirst du mit Recht keinerlei Stellungnahme von irgendeiner Bankaufsicht bekommen. Warum auch?

  • Hallo Heiko,


    das problem ist, das die Informationen die paypal bei einer abbuchung liefert keine zuordnung zu irgendeiner Zahlung an einen verkäufer zulässt.
    In den meisten fällen kann ich erraten, dass Welche Abbuchung von Paypal von meinem Konto zu welchem Einkauf (und damit welcher Zahlung vom Paypal Konto an einen Verkäufer) gehört.
    Aber mit erraten habe ich es nicht so, und ich fürchte auch das Finanzamt ist davon nicht begeistert.
    die Deutsche Bafin hätte erst mal zugestimmt, das es so nicht in Ordnung ist... aber sich halt als nicht zuständig rausgehalten.
    Wie gesagt, vermutlich bin ich hier zu deutsch ... und will alles zu genau haben (speziell wenn es ums Geld geht).


    Mit den Informationen die ich von Paypal über eine abbuchung bekomme kann ich nicht zweifelsfrei nachweisen, dass eine Abbuchung von Paypal überhaupt eine Geschäftliche transaktion ist oder für welchem Einkauf das zuzuordnen ist.


    Das was du schreibst stimmt schon... aber nur solagne ich Paypal als reines geschäftskonto nutze (und vielleicht schon vorab Geld auf das Koto übertrage).
    Aber ich will kein weiteres Geschäftskonto haben .. ich hab schon eins und nutze Paypal desshalb nur als Geldtransitkonto. Aber davon erwarte ich eben, dass ich einen Transit durch das Konto auch zweisfelsfrei nachweisen kann.


    Ich könnte (müsste vermutlich sogar) noch ein zweites privates Paypal konto für Private Einkäufe aufmachen.
    Aber ich bin kein Freund von Paypal und versuche die Aktivitäten hier auf ein Minimum zu beschränken. Ich hab doch schon ein Geschäfts und ein Privat Konto... ich brauch eigentlich nicht noch zwei weitere....


    Aber wie oben schon erwähnt..
    ich hab besseres zu tun, als zu schauen dass meine Buchungen zu 100% wasserdicht sind.. ein Prüfer muss ja eh was finden.


    Danke für die Rückmeldung.

  • Du könntest das Problem für Dich lösen, indem Du dafür sorgt, dass Du ein bestimmtes Guthaben bei PayPal immer zur Verfügung hast. Gerade, wenn es sich um kleine Beträge wie Porto handelt. Die Überweisung auf das PayPalkonto wäre einfach über das Verrechnungskonto möglich und der Aufwand dafür hielte sich in Grenzen.
    Der Vorteil für dich wäre,dass Du keine Probleme mit der Zuordnung hättest.

  • Mit den Informationen die ich von Paypal über eine abbuchung bekomme kann ich nicht zweifelsfrei nachweisen, dass eine Abbuchung von Paypal überhaupt eine Geschäftliche transaktion ist oder für welchem Einkauf das zuzuordnen ist.

    Ich weiß nicht, ob ich zu wenig deutsch bin, oder gedanklich auch vielleicht völlig daneben liege, aber dem FA ist es doch wurscht, wie du die Rechnung bezahlt hast. Für die USt ist das Vorliegen einer Rechnung maßgebend, für die EÜR der Geldfluß, den du mit der Abbuchung vom PayPal-Konto nachweist.



    Aber ich will kein weiteres Geschäftskonto haben

    Siehste Hermann, und damit hat sich die Diskussion dann auch erledigt, denn nur PayPal als Geschäftskonto in MB eingebunden, würde für die gewünschte Transparenz sorgen. Zumal ein PayPal Geschäftskonto nun auch kein Geld kostet. Man kann eben das Eine nicht haben, wenn man das Andere nicht will.