Update auf neueste Version und Neuinstallation

  • Hallo,


    bei unserer uralten begonnenen Client/Server Installation der Unternehmer-Suite ergibt sich demnächst folgende Fragenstellung:


    Ich habe das aktuelle Update noch nicht installiert und möchte, wenn das möglich sein auch vor dem Lohnabschluß 2017 nicht mehr updaten weil ich keine Lust auf negative Überraschungen (it's not a bug, it's a new feature) in diesem Jahr verspüre. Grund für diese Neuinstallation ist wesentlichen daß einige Funktionen der Software auf dieser Installation nicht mehr funktionieren, z.B. Updateaufruf aus dem Programm, Teamviewer-Aufruf anstatt Netviewer, TechDB-Fehler bei erstellen einer XML-Datei und einige andere Nicklichkeiten mehr.


    Jedenfalls möchte ich, wenn das ohne Update überhaupt funktionieren sollte, eine komplette Neuinstallation der aktuellen Version VOR dem Update durchführen.


    Dazu stellt sich nun die Frage des Ablaufes, meine Idee wäre folgende Taktik:


    1. mandantenspezifische Vollsicherung unter der alten Version


    2. Deinstallation auf den Clients (sind nur zwei Rechner)


    3. Deinstallation der vorhandenen Installation auf dem Server


    4. Neuinstallation der aktuellen Version auf dem Server in einem anderen Verzeichnis


    5. Einspielen der Datensicherung


    6. Neuinstallation auf den Clients


    Meine Frage wäre nun, geht das überhaupt, Daten in der alten Version sichern und dann in die neue Installation unter neuer Version einspielen ?


    Außerdem würde ich gerne, die ganz alten (>10 Jahre) nicht mehr beschäftigten Mitarbeiter und deren Daten aus dem zukünftigen Lohn-Datenbestand löschen, wie und wann mache ich das in dem Zuges dieser Aktion am elegantesten ?



    Bin sehr dankbar für jeden hilfreichen Tritt in die Seite ...

  • Hmmmm ... das würde ja bedeuten, daß jedes Update alle vorherigen Datensicherungen unbrauchbar macht ?

    Da ist ne Menge Wahres dran. Wahrscheinlich geht es dann doch. Sorry für meine undurchdachte Aussage. War wohl einfach noch zu früh am Morgen.


    Wahrscheinlich geht dann ein Upgrade schon, aber kein Downgrade. (Datensicherung mit höherer Version gemacht in ältere Version nach Neuinstallation einspielen)

    Erinnere mich nur dunkel an irgendwelche Warnmeldungen, als ich mal ne Sicherung einspielen wollte, dass die mit einer unterschiedlichen Version erstellt worden war.....

    Wahrscheinlich wird es so gehen, wie Du das planst.


    Teste das doch mal, indem Du ne alte Datensicherung von vor Deinem letzten Update versuchst jetzt einzuspielen. Natürlich NACH aktueller Vollsicherung, Ich selbst bin zum Glück jetzt nicht mehr im Büro, sondern im Wochenende!


    LG Chris

  • Hallo Leute,

    Ich kann auch nicht mit letzter Gewissheit sagen, dass eine Daten-Sicherung aus einer Vorversion von einer aktuellen Programmversion (bei größeren Build-Sprüngen) auch wirklich immer akzeptiert wird.

    Wenn man -wie ich- da aber so seine generellen Zweifel hat, dann würde ich auch andern Usern folgende Absicherung empfehlen:

    1.

    Download und Speicherung aller Updates (auch der Service-u. Elster-Updates), die erforderlich sind, um -fußend auf der Vorversion- den letzten aktuellen Stand zu erreichen. Die original Buhl-Dateinamen dieser Update-Downloads mit den Versionsinformationen ergänzen und speichern (z.B.: BPNexT_UPD_WISO-18.0.5803.bpu), weil die jeweiligen Update-Download-Dateien immer den gleichen Dateinamen (BPNexT_UPD_WISO.bpu) tragen. Diese Info-Anhänge im Dateinamen müssen für ein jeweiliges Inst.-SetUp aber wieder entfernt werden, weil es sonst nicht ausgeführt werden kann. Deshalb ist es hierbei empfehlenswert diese eigenen Dateinamens- Ergänzungen immer gleichförmig getrennt zu setzen, z. B. mit einem Trenn- oder Unterstrich. Da weiß man dann immer, bis wohin man diese Ergänzungen löschen muss.

    Die Service- u. Elster-Updates dabei nicht vergessen. Letztere haben hingegen zumeist von Haus aus bereits aussagekräftige Namen, die man i.d.R. so lassen kann.


    2.

    Updates getreu der Build-History bis auf den aktuellen Versionsstand nacheinander manuell installieren, ungeachtet der bekannten oder unbekannten Bugs.

    Dann eine vollständige Daten-Sicherung erstellen.

    Damit ist man versionsgetreu abgesichert und kann dann das Programm -bei Erfordernis- auch komplett deinstallieren und die neueste Version mit einer vollständigen Installationsdatei aufspielen. Somit auch z. B. seine Netzwerkanpassungen durchführen und/oder einen neuen Rechner aufsetzen.

    Die vollständigen Installationsdateien sind i.d.R. über das eigene Buhl-Konto zum Download abrufbar (derzeit schon die US2018ESD.exe), wenn auch hierbei am Dateinamen oder in den Eigenschaften wiederum kein nummerischer Build-Versionsstand zu erkennen ist.

    Solange Updates also noch im öffentlichen Buhl-Downloadbereich und die Vollversionen im privaten Download-Bereich zur Verfügung stehen, würde ich mir die allesamt und regelmäßig laden und wie unter 1. geschildert bezeichnen und archivieren. Updates, welche nicht mehr zur Verfügung stehen (z.B. bei größeren Versionssprüngen) kann man aber auch später immer noch beim Support anfordern.


    Aber dazu --noch einmal-- der Verweis auf Punkt 1., denn die eigentlichen Programm-Updates kommen stets mit dem gleichen nichtssagenden Dateinamen daher und sind später bestenfalls nur noch durch das Herstellungssdatum auseinanderzuhalten und zuzuordnen. Am besten einen seaparaten Ordner mit den um die Update-Versionsinfos editierten Dateien-Namen anlegen. Später (für die jeweiligen SetUps) Kopien in weitere neu anzulegende Ordner (ohne editierte Dateinamen) packen und SetUps von dort ausführen. Hilfsweise kann man diese neuen Ordner dann mit den passenden V-Info benennen, damit man Updates nicht doppelt ausführt, oder mehrere Updates gleichen Namens nicht in einem Ordner landen.


    So habe zumindest ich mich mittlerweile für solcherlei Eventualitäten präpariert!


    LG