Iot Stromzähler abfragen über API

  • moin,


    ich bekomme diesen Monat einen neuen Stromzähler, der alle 2 Sekunden die drei Phasen misst und an die iot Plattform liefert. Diese Daten kann man wohl per API abfragen. Ist wahrscheinlich ne REST API.


    Es wäre doch nett, wenn MeinGeld einmal Täglich den Zählerstand zieht.

    Gern konfigurierbar.


    Sollen wir das hier noch mal vertiefen?


    Gruß

    Masel

  • Big Brother lässt herzlich grüßen! Datenschutzerklärung? Wohl kaum - du wirst gläsern, aber das scheint dir nicht viel auszumachen.


    Wir haben auch so einen Zähler - diesen habe ich im Router geblockt. Es geht nichts nach draußen - den Stromverbrauch kann ich auch ablesen, dazu benötige ich keine API

  • Big Brother lässt herzlich grüßen! Datenschutzerklärung? Wohl kaum - du wirst gläsern, aber das scheint dir nicht viel auszumachen.

    Wieso das denn? Ich weiß zwar auch nicht, ob das für eine nennenswerte Anzahl von Mein Geld Anwendern von Nutzen wäre, aber was spricht sonst dagegen?

    Es ist doch meine Sache, ob ich meine Zählerstände in mein lokal installiertes Programm importiere. Was soll da eine Datenschutzerklärung?

  • Interessanter wäre es doch, wenn der Smart-Meter nach extern geblockt, aber intern von einem Prog (z.B. MG) ausgelesen werden könnte. Wenn der Ablesezeitpunkt durch den Versorger kommt, könnte man die Ablesung im Router ja für 24 Stunden freischalten. Im übrigen sollte man beachten, dass hier die EU auch in die Richtung geht: EU-Richtlinie (2009/72 EG).


    Früher oder später wird das sowieso kommen.

  • Moin,


    Ich kann da ja auch eine CSV Datei aus dem Webportal ziehen um diese dann in MG zu Importieren, aber den Importknopf für CSV Dateien habe ich noch nicht gefunden.


    Spezifiziert wäre das ja sehr einfach:


    Ablesedatum ; Ableseuhrzeit ; KW/h ; Versorgerablesung ; Notizen


    So eine Datei sollte sich ja jeder mit Notepad++ zusammenbauen können.


    Die Anforderung könnte so oder ähnlich aussehen:

    Ich als User möchte in die MG Software einen Datensatz laden können, damit ich nicht umständlich jeden einzelnen Zählerstand von Hand eintragen muss.


    Hintergrund:

    Da jeder Haushalt ab 2020 welcher über 6000 kWh im Jahr verbraucht - ein Smartmeter haben muss, dachte ich mir, dass kann ich auch früher haben.

    https://www.verbraucherzentral…stromzaehler-kommen-13275


    Aktuell lese ich regelmäßig den Zähler ab und trage es in ECAS (Android) ein. Ab und an dann mal einen Wert in MG.

    Da ich nun einen unabhängigen Messstellenbetreiber gewählt habe (Discovergy) hat mein Grundversorgungs EVU keine Daten mehr von mir. Ich kann Discovergy beauftragen, dass die meinem EVU den Zählerstand für die Abrechnung mitteilen. Ich hatte keinen Bock mit einer Taschenlampe meinen Zähler anzublinken, damit dieser mir die Werte aufzeigt.


    Was mich sehr angesprochen hat war, dass ich ein Lastprofil von meinem Haus bekomme und aufgrund der relativ schnellen Messung auch feststellen kann welcher Verbraucher was zieht. (Computer an = 150 Watt dauerhaft mehr usw.) Her Dienstleister unterstützt auch mit weiteren Analysen und können ggf. sagen, wann die Waschmaschine lief. Da muss man aber explizit zustimmen.


    Wenn ECAS Software oder Discovery als Werbung interpretiert werden, sagt bitte bescheid, dann lösche ich die Namen. Ich dachte mir, sachlich könnte man diese erwähnen. (Bekomme da kein Geld oder sonstwas führ)


    Gruß

    Marcel



    Nachtrag:

    Ich gehe davon aus, dass wir bald nicht mehr die Leistung selbst bezahlen müssen, sondern wir durch zur Verfügungstellung von Online Daten ggf. bessere Tarife bekommen könnten.

  • Big Brother lässt herzlich grüßen! Datenschutzerklärung? Wohl kaum - du wirst gläsern, aber das scheint dir nicht viel auszumachen.


    Wir haben auch so einen Zähler - diesen habe ich im Router geblockt. Es geht nichts nach draußen - den Stromverbrauch kann ich auch ablesen, dazu benötige ich keine API

    Eine Datenschutzerklärung haben die uns diese liest sich jetzt nicht schlecht.

    Dass Sie mit meinen Anonymisierten Daten ihre Produkte verbessern wollen usw. ist für mich soweit ok. Aber es muss jeder selbst wissen.

  • Wenn ECAS Software oder Discovery als Werbung interpretiert werden, sagt bitte bescheid, dann lösche ich die Namen. Ich dachte mir, sachlich könnte man diese erwähnen. (Bekomme da kein Geld oder sonstwas führ)

    Nein, in dem Fall ist das o.k.

  • Es ist doch meine Sache, ob ich meine Zählerstände in mein lokal installiertes Programm importiere.

    Wenn diese auch nur lokal vom Zähler auf meinen Rechner importiert werden, habe ich ja auch kein Problem. Aber hier geht es um die Daten in einer "Wolke"

    Ich kann da ja auch eine CSV Datei aus dem Webportal ziehen

    und da habe ich nun einmal Bauchschmerzen, ganz allgemein. Deshalb mein Hinweis auf "Big Brother" und wenn man dann noch liest, dass der BND sich auf den größten Datenknoten in Deutschland ganz legal aufschalten darf - herrliche Zeiten.

  • Da habe ich auch immer so meine Probleme, dass alle Welt das "Smart-Home" auf irgendwelchen Firmenservern basiert und es nicht ermöglicht, die entsprechenden Daten lokal auszulesen. Das findet man dummerweise eben auch bei vielen Heizungsherstellern so. Interface ja, aber Daten nur "über die Cloud". Andersherum wäre es mir lieber. Daten nur lokal und wenn ich es will, dann gebe ich die Daten für den Hersteller oder den Heizungsbauer begrenzt frei. Würde wohl auch eher DSGVO entsprechen.


    Falk

  • Aber hier geht es um die Daten in einer "Wolke"

    Streng genommen sind die Daten, die wir von der Bank holen, auch aus der Wolke...

    und da habe ich nun einmal Bauchschmerzen, ganz allgemein. Deshalb mein Hinweis auf "Big Brother" und wenn man dann noch liest, dass der BND sich auf den größten Datenknoten in Deutschland ganz legal aufschalten darf - herrliche Zeiten.

    Das ist hier aber nicht das Thema (und wird zudem auch immer bei den Wahlen entschieden - das Wahlvolk will es letztendlich so).

  • Da habe ich auch immer so meine Probleme, dass alle Welt das "Smart-Home" auf irgendwelchen Firmenservern basiert und es nicht ermöglicht, die entsprechenden Daten lokal auszulesen. Das findet man dummerweise eben auch bei vielen Heizungsherstellern so. Interface ja, aber Daten nur "über die Cloud". Andersherum wäre es mir lieber. Daten nur lokal und wenn ich es will, dann gebe ich die Daten für den Hersteller oder den Heizungsbauer begrenzt frei. Würde wohl auch eher DSGVO entsprechen.

    Sehe ich nicht so, aber das ist hier nicht das Thema des Vorschlages. Prinzipiell sehe ich keinen Grund, der dagegen spräche, einen Import von Zählerdaten ins Programm zu ermöglichen, wenn es denn von Aufwand und Nutzer her passt.

    Letztendlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, was er wem an Daten gibt.

  • Ich sehe ja auch keinen Grund, die Datenimport-Funktion nicht in MG einzuführen.


    Sinnvoll wäre aber ein normiertes Interface/Prozedur, für alle Smart-Meter (XML?, verschlüsselt?). Also sowohl elektrische Leistung, Wärmemenge (intern für Heizung und WW), Frischwasser, Gas, Fernwärme. Da ist eben noch ordnungspolitischer Bedarf


    Und dann eben noch möglichst die Version, die Daten im internen Netz auszulesen und nicht vom "Cloudserver" des jeweiligen Herstellers/Anbieters.


    Falk

  • Hallo masselhappy, welchen Zähler bekommst Du?

    Ich würde dann gerne meinem DB-Finanzguru die API des neuen Zählers freigeben und dann die neue Dienstleistungen, clevere Tarife wie z.B. Spotmarktpreise von der Börse nutzen und und und