Regeln: Ausgleichssplittbuchung vermeiden?

  • Hallo Zusammen,


    ich habe eine Regel für eine autom. Splitbuchung definiert.


    Gesplittet werden soll wie folgt:


    Kategorie "Firma": 17% von Gesamtkosten

    Kategorie "Vermietung": 50% von Gesamtkosten

    Kategorie "Eigenbedarf": 100% von Restbetrag


    Bei einer Buchung von 50,75€ wird der Split wie folgt erzeugt:


    Firma: - 8,63 €

    Vermietung: - 25,38

    Eigenbedarf: - 16,75

    Ausgleichssplitbuchung: + 0,01


    Wie kann ich die Ausgleichssplitbuchung vermeiden? Durch die Regel für den Eigenbedarf von 100% Restbetrag war meine Erwartungshaltung, dass ich keine Ausgleichssplitbuchung erzeugt.


    Ein Problem, wenn ich die Regel angepasst habe: Ich kann eine bestehende Splitbuchung nicht automatisch durch eine Regel anpassen lassen. Ich muss zunächst händisch immer alle Splittungen entfernen und kann dann mit der Regel erneut über die Buchung gehen. Ist das so gewollt? Was mache ich falsch?


    Danke und VG

    Holger

  • Bei einer Buchung von 50,75€ wird der Split wie folgt erzeugt:


    Firma: - 8,63 €

    Vermietung: - 25,38

    Eigenbedarf: - 16,75

    Ausgleichssplitbuchung: + 0,01

    Kann ich nachvollziehen.

    Wie kann ich die Ausgleichssplitbuchung vermeiden?

    Garnicht. Die muß erzeugt werden, da die Teilbeträge in der Summe nicht den Gesamtbetrag ergeben.

    Durch die Regel für den Eigenbedarf von 100% Restbetrag war meine Erwartungshaltung, dass ich keine Ausgleichssplitbuchung erzeugt.

    Würde ich auch erwarten. Möglicherweise werden hier nicht die errechneten Teilbeträge vom Gesamtbetrag subtrahiert, sondern es werden die Restprozente berechnet und die Ausgleichssplitbuchung ergibt sich dann aus Rundungsfehlern.

    Da solltest Du mal ein Ticket beim Support einreichen.

    Ein Problem, wenn ich die Regel angepasst habe: Ich kann eine bestehende Splitbuchung nicht automatisch durch eine Regel anpassen lassen. Ich muss zunächst händisch immer alle Splittungen entfernen und kann dann mit der Regel erneut über die Buchung gehen. Ist das so gewollt? Was mache ich falsch?

    Nichts, außer das Du bitte noch mal die Forenregeln genau liest und diese Frage, die jetzt mit der Berechnung/Definition der Regel nichts zu tun hat, zukünftig ggf. in einem eigenen Thread mit passendem Titel packst (wenn die Forensuche nichts beantwortet).

  • Hallo Zusammen,


    ich habe eine Rückmeldung vom Support erhalten. Es ist ein Rundungsproblem, aber genau so gewollt. Es wird mit sämtlichen Nachkommastellen gerechnet und dann gerundet. Daher ergibt sich ein Differenzbetrag der ausgeglichen werden muss.


    Sehr unschön. Jetzt habe ich überlegt, ob ich hier evtl. etwas über die "Regulären Ausdrücke" bauen könnte.


    Sprich:


    WertFirma = RUNDEN (0,17 * Wert)

    WertVermietung = RUNDEN (0,5 * Wert)

    WertEigenbedarf = GesamtWERT - WertFirma - WertVermietung


    Das wäre ja das was ich bräuchte.


    Leider verstehe ich den Ansatz von den regulären Ausdrücken in diesem Zusammenhang nicht. Hat jemand eine Idee wo ich weiteres Material dazu finden kann? Liegt der Sache irgendein Standard zugrunde, den ich ableiten könnte?


    Danke und VG

    Holger

  • ich habe eine Rückmeldung vom Support erhalten. Es ist ein Rundungsproblem, aber genau so gewollt.

    Das wäre ja das was ich bräuchte.

    Das bezweifle ich, daß das in der Konsequenz so gewollt ist.

    Es wird mit sämtlichen Nachkommastellen gerechnet und dann gerundet. Daher ergibt sich ein Differenzbetrag der ausgeglichen werden muss.

    Ja, das schon. Aber es ergibt sich keine Notwendigkeit für den Restbetrag, daß dieser erst in Prozent errechnet wird und dann der Rundung "zum Opfer" fällt. Hier muß sinnvollerweise Gesamtbetrag - gerundete aufsummierte Teilsplits gerechnet werden.

    Ich habe das noch mal an Buhl kommuniziert.

    Das wäre ja das was ich bräuchte.

    Ist nicht möglich, sollte aber auch vom Programm so gerechnet werden.

    Leider verstehe ich den Ansatz von den regulären Ausdrücken in diesem Zusammenhang nicht.

    Damit kann man "nur" die Splitbeträge aus dem VWZ ziehen.

  • Das Thema Rundung wird immer wieder mal ein Thema sein, da es hier mathematisch keine für alle Fälle gültige Lösung geben kann. Dies wurde bereits vor Unzeiten eifrig für die Anwendung Mein Büro von Buhl diskutiert. Es gibt bei dieser Art der Berechnung verschiedene Lösungen, aber keine, die für alle Fälle gilt. Insbesondere, wenn man mehrfach mit Prozentrechnung statt Beträgen arbeitet.

  • Das Thema Rundung wird immer wieder mal ein Thema sein

    Die Rundung selbst ist hier nicht das Problem bzw. Thema, sondern nur die Berechnung des Restsplits. Und wie gesagt: da bräuchte nichts mehr gerundet werden.