Auswertungen beim Wechsel von MG2012 auf aktuelle Version beibehalten, Darstellungsfehler

  • Hallo zusammen! :hi:
    Ich arbeite momentan noch mit MG2012, parallel habe ich die 2015er und nun auch schon die 2016er Version am testen.
    Ich würde gern auf eine aktuelle Version wechseln, jedoch sehe ich im Moment fast nur Rückschritte, weshalb ich immer noch mit MG2012 arbeite.
    Im Großen und Ganzen (ich kenne die Versionen 2013 - 2015 no.NET nicht) kann ich keine bessere Bedienbarkeit oder vielleicht Optionen zur individuellen Anpassung feststellen.
    Welche Gründe sollte es also geben, um meine in die Jahre gekommene 2012er Version durch die aktuelle zu ersetzen?
    Am meisten stört mich, daß ich meine Startseite nach Übernahme meiner Daten aus WISO MG 2012 nicht wieder so hin bekomme, wie ich es gewohnt bin bzw. wie ich es möchte.
    Ein 2. Problem ist aktuell noch die Schneckengeschwindigkeit, mit der mein z.Zt. installiertes WISO MG 2016 (Test) funktioniert.
    Im Anhang befinden sich 2 Screenshots der Startseiten meiner beiden Versionen MG2012 und MG2016. Es ist unschwer zu erkennen, daß das Aussehen speziell der Buchungslisten sich stark unterscheidet.
    Ich möchte auf der Startseite genau diese Auswertungen sehen und habe mehrere davon angeordnet.
    Die allg. Einstellungen der Auswertungen in MG2012: Typ als Tabelle, Gruppierung nach Tage, dann nach Buchungen, kein Detailbericht. Die anderen Einstellungen sollten keinen Einfluß auf die grundlegende Darstellung auf der Startseite haben.
    In MG2016 sehe ich nur Tag (Wertstellung) und den Betrag, aber die mir wichtigen Informationen wie Empfänger und Kategorie bekomme ich einfach nicht angezeigt.


    Wer kann helfen?! Ich möchte bei MG bleiben, aber so nützt es mir nicht viel bzw. ist es mir zu umständlich zu bedienen. Auch die Detailansicht unter Buchungen finde ich in der 2016er Version nicht so übersichtlich (auf einen Blick) wie bsp. noch in der Version 2012. Ich werde Quicken testen, würde aber schon gern weiterhin mit MG arbeiten (wenn ich es hin bekomme).
    Grüße in die Runde! <3
    Ralf

  • Welche Gründe sollte es also geben, um meine in die Jahre gekommene 2012er Version durch die aktuelle zu ersetzen?


    Um mit einer aktuellen und noch gewarteten Software zu arbeiten.


    In MG2016 sehe ich nur Tag (Wertstellung) und den Betrag, aber die mir wichtigen Informationen wie Empfänger und Kategorie bekomme ich einfach nicht angezeigt.


    Diese Auswertung bekomme ich jetzt auf Anhieb auch nicht hin, vielleicht hat jemand anderes noch eine Idee. Im Zusammenhang mit dem Technologiewechsel wurde alles neu implementiert, u. a. eben auch die Auswertungen. Es kann daher durchaus sein, dass diese Funktionalität nicht mehr mit umgesetzt wurde. Das kann mehrere Gründe haben, z. B. das es vergessen wurde oder es eben auch keinen Bedarf/Nachfrage danach gab. Sofern nicht hier noch jemand eine Idee hat, bleibt dir nur der Weg über den Support.

  • Vorweg: Bitte bei Sachfragen keine Sammelthreads zu allem möglichen, was einem gerade in Zusammenhang mit MG einfällt. Du hast eine konkrete Frage zu den Auswertungen und deren Darstellung auf der Startseite in MG 2016, und dabei solltest Du bleiben. Wobei ich jetzt Deiner Beschreibung keinen Darstellungsfehler entnehmen konnte.


    Wer kann helfen?!

    Da kann ich mich nur Svens Hinweis anschließen: ein Ticket beim Support mit einem Verbesserungsvorschlag einreichen. Derzeit ist die von Dir gewünschte Darstellungsweise nicht möglich. Kann mich auch nicht entsinnen, daß da schon mal jemand danach gefragt hätte. Könnte daran liegen, daß Du MG scheinbar beruflich nutzt, richtig?


    Die von Dir gesuchte Einstellmöglichkeit müßte sich in der Anpassung der Auswertungen auf dem Reiter "Anzeige" befinden. Dort gibt es die "Spaltenauswahl", die das steuert. Aber leider werden dort derzeit die von Dir gewünschten Spalten dort nicht eingeblendet.

  • Danke für die schnelle(n) Antwort(en). Die Nutzung ist rein privat. Das Beispiel zeigt mein Hauskonto (privat genutztes Mehrfamilienhaus), mit dem ich die Finanzierung und hauptsächlich die Betriebskosten im Blick habe(n möchte).
    Genau diese Auswertungen sind für mich allerdings die Hauptbestandteile meiner Startseite, um sofort und ohne Umwege die Buchungen von bestimmten Kategorien im Auge zu haben und die einzelnen zugehörigen Buchungen zu überwachen. So kann ich auch bei meinem anderen Konto (rein privat) die Buchungen von Versicherungen, Versorgern usw. herausfiltern und sehe beim Blick auf die Startseite sofort, wenn eine neue Buchung eingegangen ist und habe auch die damit verbundenen Kosten im Blick. In der Buchungsliste des Kontos gehen diese Buchungen bei meinen viele Onlinekauf-Abbuchungen unter. Und da bekanntlich Zeit Geld ist, darf das nicht umständlich über den Aufruf zusätzlicher Funktionen (weiterer Reiter), sondern mit einem Blick auf die Startseite geschehen. Dafür ist die Startseite auch da, um Auswertungen sofort überblicken zu können, siehe grafischer Kontostandsverlauf oder Gegenüberstellung Eingaben/Ausgaben.
    Schade, daß bestehende Funktionen nicht alle übernommen wurden und dieses Produkt nicht weiterentwickelt wird, sondern neu erfunden. Die Auswertungen finde ich eh nicht besonders intuitiv bedienbar/konfigurierbar gestaltet.
    Es vergehen Jahre und ich kann kaum Änderungen zwischen den Jahresversionen feststellen, mit Ausnahme von kleinen kosmetischen Anpassungen und den kontinuierlichen Anpassungen, damit die Funktionalität weiterhin gewährleistet bleibt. Die vergangene Entwicklung über Bord zu werfen und von vorn zu beginnen muß nicht verstanden werden. Vor allem deswegen nicht, weil eben nichts neues entstanden ist (für mich nicht erkennbar), außer daß man nun die .Net Umgebung nutzt. Mich würde nicht wundern, wenn Microsoft hier die Hände im Spiel hat oder Buhl springt einfach auf einen fahrenden Zug auf, ohne daß es dafür wirklich driftige Gründe gibt.
    In MG wäre mit Sicherheit viel mehr drin, wenn es nur etwas kundenfreundlicher angegangen würde. Ich konnte MG nur 1x an Freunde und Bekannte weiter empfehlen (seit Jahren), alle anderen haben es nach kurzem Test abgelehnt, warum wohl? Ich finde das Gesamtkonzept sehr gut, nur eben an der Umsetzung der GUI und am Preismodell würde ich Kritik anbringen. Wie lange werden die Programmierer brauchen, um das Programm wieder so am Laufen zu haben, wie das vor der Umstellung auf .Net der Fall war?
    Auch wenn dies jetzt ganz schön hochnäsig klingt, aber die Kernkomponente und ein halbes Jahr Programmieraufwand von 3-4 Programmierern, um die Daten z.B. mittels Excel aufzubereiten und ein Äquivalent wäre fertig und ich könnte den "Excel Auswertungsteil" ganz leicht individuell an die Wünsche eines Anwenders anpassen. Ich verstehe das Problem nicht, die Daten aus Kontoabrufen und Dokumenten in eine frei anpassbare grafische Auswertung zu packen.
    Zu meinem eigentlichen Problem: warum muß die Auswahl der Werte für die Spalten so eingeschränkt sein? Bei einer anderen Darstellung (Kontosaldenverlauf) gibt es nur noch einen Y-Wert, eine individuelle und aussagekräftige Scalierung ist nicht möglich. Meiner Meinung nach ein zu starres Denken der Programmierer, nimm es oder lass es sein!
    Ich werde es mit dem Support versuchen und bei Erfolg auch hier berichten.
    Ralf

  • Schade, daß bestehende Funktionen nicht alle übernommen wurden und dieses Produkt nicht weiterentwickelt wird, sondern neu erfunden.


    Die vergangene Entwicklung über Bord zu werfen und von vorn zu beginnen muß nicht verstanden werden. Vor allem deswegen nicht, weil eben nichts neues entstanden ist (für mich nicht erkennbar), außer daß man nun die .Net Umgebung nutzt.


    Kein Softwarehersteller wird sich leicht damit tun, sich für eine neue Technologie zu entscheiden. Das macht keiner zum Spaß, da es vorallem in der Übergangszeit zu einem höheren Aufwand kommt und die Entwickler sich auch einarbeiten müssen. Dennoch muss man manchmal in die Zukunftssicherheit investieren, wenn alte Technologien nicht mehr weiterentwickelt oder unterstützt werden, auch wenn man als Anwender zum aktuellen Zeitpunkt nicht unbedingt einen Vorteil davon hat. Zukünftig können sich aber daraus auch neue Möglichkeiten ergeben, die mit der alten Technologie nicht möglich gewesen wären.


    Es vergehen Jahre und ich kann kaum Änderungen zwischen den Jahresversionen feststellen


    Das ist rein subjektiv. Man kann hier im Forum gut erkennen, wie unterschiedlich MG genutzt wird. Angefangen vom reinen Kontenabruf ohne weitere Bearbeitung und Auswertung der Daten bis hin zur geschäftlichen Nutzung. Was für den einen eine gute Änderung ist, ist für den anderen vollkommen uninteressant oder er bemerkt die Änderung gar nicht, da er den Programmteil überhaupt nicht verwendet.


  • Kein Softwarehersteller wird sich leicht damit tun, sich für eine neue Technologie zu entscheiden. Das macht keiner zum Spaß, da es vorallem in der Übergangszeit zu einem höheren Aufwand kommt und die Entwickler sich auch einarbeiten müssen. Dennoch muss man manchmal in die Zukunftssicherheit investieren, wenn alte Technologien nicht mehr weiterentwickelt oder unterstützt werden, auch wenn man als Anwender zum aktuellen Zeitpunkt nicht unbedingt einen Vorteil davon hat. Zukünftig können sich aber daraus auch neue Möglichkeiten ergeben, die mit der alten Technologie nicht möglich gewesen wären.



    Das ist rein subjektiv. Man kann hier im Forum gut erkennen, wie unterschiedlich MG genutzt wird. Angefangen vom reinen Kontenabruf ohne weitere Bearbeitung und Auswertung der Daten bis hin zur geschäftlichen Nutzung. Was für den einen eine gute Änderung ist, ist für den anderen vollkommen uninteressant oder er bemerkt die Änderung gar nicht, da er den Programmteil überhaupt nicht verwendet.


    Nun das stimmt natürlich, daß viele vor allem kleine Änderungen nur von demjenigen bemerkt werden, der diese auch nutzt. Dennoch bin ich der Meinung, daß das gesamte Design sehr starr angesetzt ist und wenig Spielraum für individuelle Anpassungen läßt. Mit einer ordentlichen Grafik-Engine lassen sich alle Bereiche individuell in Größe und Anordnung stufenlos verschieben. Die Startseite und alle weiteren Seiten (solche, die ich nutze) auch sind starr fixiert. Halbe Seitenbreite oder ganze Seitenbreite, feste Höhe, nichts anpassbar, um mir wichtige Dinge größer darzustellen (um Details besser zu sehen) oder um unwichtigeren Dingen etwas weniger Platz zu geben. Nimm bsp. den Windows Explorer, da kann ich Leisten ein- oder ausblenden, die Bereiche in ihrer Breite verschieben und Anzeigedetails auswählen. Ich könnte mehrere solcher Fenster innerhalb eines Bereichs oder größeren Fensters nach belieben anordnen. Jedes Fenster kann dann z.B. eine Auswertung oder eine Kontenliste anzeigen. Baukastenbauweise, einmal programmiert, universell einsetzbar. Dies ist nur die Visualisierung der im Hintergrund (durch die MG Kernkomponente) bereit gestellten Daten. Diese Visualisierung (GUI) ist eigentlich die Aufgabe eines einzelnen Grafik-Programmierers. Die Entwicklungen um die MG Kernkomponente(n) möchte ich keinesfalls unter den Scheffel stellen, nur ist ein erreichter Entwicklungs- oder Kenntnisstand "nur" an eine neue Programmierumgebung anzupassen, der Fortschritt der vergangenen Entwicklung fließt hier ein. Entweder ich übersehe hier wirklich die Größe des Produktes WISO Mein Geld oder die Programmierer werden durch starre, engstirnige und sehr konservative Vorgaben in ihrem schöpferischen Handeln gebremst, oder die Programmierer taugen wirkich zu nix (was ich mir aber nicht erlauben möchte, ihnen vorzuwerfen).
    Ich denke, die Kernkomponenten funktionieren ja ganz gut, nur die grafische Darbietung ist schlecht. Ein Künstler, der seine Fähigkeiten wegen einer schlechten Choreografie nicht entfalten kann!
    Ich kann eine Datenmenge mit Excel eigentlich ganz leicht "in Szene" setzen, alles nur mathematische Verknüpfungen und wenn/dann Auswahlen, ich benötige nur die Daten (von der Datenbank innerhalb der Kernkomponente zur Verfügung gestellt) und programmiere einzelne Macros einmalig und kann sie dann auf einer "Startseite" einbinden. Fertig! So etwas machen bei uns die Studenten im Semesterpraktikum. Ein"ganzer Haufen" davon (zumindest die Fähigen unter ihnen) könnte den visuellen Teil von MG in ein paar Monaten nachbilden, individuell anpassbar und einigermaßen fehlerfrei. Ich wundere mich manchmal, was mit Excel und Powerpoint alles machbar ist, wenn ein Student, der mit Office entsprechend gut umgehen kann, aus einem Haufen Daten eine handvoll sehr aussagekräftige Präsentationen erstellt. Einmal erstellt, werden diese Vorlagen Monat für Monat mit neuen Daten gefüttert und die Präsentationen sind immer auf dem aktuellen Stand. Etwas anderes läuft im Hintergrund von MG doch auch nicht ab. Daten - Bedingungen - Verknüpfungen - Ergebnisse
    Ich komme immer wieder zum gleichen Ergebnis, egal wie ich es mir vorstelle, die grafische Umsetzung der in einer Datenbank befindlichen Daten kann nicht so schwer sein, daß man sich über Jahre (fast schon Jahrzehnte) so schwerfällig vorwärts bzw. seitwärts bewegt.
    Hier fehlt (leider) ganz klar die Konkurrenz. Der Consumer-Sektor wird hier viel zu schlecht bedient, denn wir müssen froh sein, überhaupt eine Softwarelösung zu haben. Es gibt zu wenige Interessenten für eine so umfassende Software. Die meisten meiner Bekannten und Kollegen kommt mit dem Homebanking auf der Website aus. Einige jüngere benutzen dafür sogar nur noch die App. <X
    Die gleiche Entwicklung erfährt Windows als Betriebssystem, zu viele DAUs nutzen es und die nehmen, was sie vorgesetzt bekommen, weil sie es eh nicht verstehen.
    Ich wünsche noch einen schönen Abend und eine Bug-freie Woche!
    Ralf
    *** Die Zukunft rückt näher! Nur, welche wird es sein? ***