! Vorsicht Updatefehler !

  • Hallo,


    ich habe hier ein Update von Version 13.04 auf 13.05 durchgeführt. Nach dem Update stimmt mein Banksaldo nicht mehr. Auch der Banksaldo vom 01.01.2018 stimmt nicht mehr. Das heißt, das Update muss irgendetwas in der Vergangenheit zerschossen haben. :cursing:


    Habt Ihr das Problem auch?


    Viele Grüße

    Peter

  • Hallo,


    ja das Problem habe ich auch...des weiteren kann ich seit dem letzten Update keine Online-Umsatzabfrage mehr starten...ich komme gar nicht mehr rein ...die Banksalden sind teilweise, dort wo ich eine Umsatzabfrage starten wollte auf 0,00 €. Bislang konnte das Problem nicht behoben werden...sehr unglücklich, wo jetzt die Abrechnungsphase losgeht...die Buchungen der letzten zwei Monate von allen Objekten sind nicht abgerufen und ich werdewohl alles manuell eingeben müssen....was für ein Wahnsinns Zeitaufwand ?

  • Hallo plevi,


    hast Du das Problem schon an den Support gemeldet? Ich habe es gemacht und über die Reaktion kann man nur den Kopf schütteln:


    Meine ursprüngliche Anfrage:

    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    nach dem Update des WISO Hausverwalter von Version 13.04 (Build 1717) auf Version 13.05 (Build 1745) stimmt der Kontostand der Bank nicht mehr. Aktueller Kontostand vor dem Update 727,35 ? und nach dem Update 1991,35 ?.

    So etwas gab es in den 9 Jahren, die ich mit dem Hausverwalter arbeite noch nie und so etwas darf bei einer Finanzsoftware nicht passieren.

    Ich bitte Sie kurzfristig um ein funktionierendes Update."


    Die Antwort:

    "vielen Dank für Ihr Schreiben.

    Bedauerlicherweise ist der von Ihnen beschriebene Sachverhalt für uns nicht nachvollziehbar, da wir aufgrund rechtlicher Vorgaben keine buchhalterischen Einstellungen vornehmen dürfen. Dies bedeutet, dass bei den Einnahmen und Ausgaben die Wahl der Konten und die Verbuchung von Kosten im Rahmen des technischen Supports nicht möglich ist. Des Weiteren ist uns nicht bekannt, ob die erfassten Buchungen korrekt sind und dem regulären Kontoauszug entsprechen.

    Für weitere Fragen, Anregungen und Hinweise stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung."


    Meine Antwort:

    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    leider verstehe ich Ihre Antwort nicht. Was hat mein Problem mit buchhalterischen Einstellungen zu tun?

    Fakt ist, dass Ihr Update die Datenbank so modifiziert, dass der Banksaldo im Programm nach dem Update fehlerhaft ist!"


    Die erneute Antwort von Buhl:

    "vielen Dank für Ihr Schreiben.

    Wie bereits erläutert, ist es uns im technischen Support nicht möglich Ihre Buchungen zu kontrollieren, da nicht bekannt ist ob die erfassten Buchungen korrekt sind und dem regulären Kontoauszug entsprechen. Alternativ besteht die Möglichkeit eine Datensicherung einzuspielen von einem Zeitpunkt, ab dem Ihr Kontostand stimmte. Bitte beachten Sie hierbei, das ab dem Zeitpunkt alle neu erfassten Daten überspielt werden.

    Für weitere Fragen, Anregungen und Hinweise stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung."

  • Hallo Peter,


    also der zuständige Supportmitarbeiter Daniel Wied hatte sich per Fernwartung bereits die Fehler angesehen und mir geholfen, die Dateien per Ticket zu versenden....das war Ende November...danach noch eine Nachricht, dass es noch andauert, den Fehler zu beheben....das mit dem Kontostand 0,00 € ist im Dezember passiert....davon habe ich einen Screenshot gemacht und ein neues Ticket eingereicht....leider bislang keine Antwort....hab gestern im Support nachgefragt und hoffe nächste Woche eine Stellungnahme zu bekommen...mega ärgerlich....

    habe mir im Oktober 2018 Wincasa gekauft, da dies doppelte Buchführung beherrscht und viel übersichtlicher ist...damit arbeite ich ab diesem Jahr....trotzdem müssen die Abrechnungen ja mit dem Wiso erstellt werden....

  • Ich würde auch lieber heute als morgen wechseln, denn das was Buhl mit den letzten Updates abliefert ist schon grenzwertig.

    Ich bin bisher leider nur noch nicht so richtig fündig geworden.

    Auch ich habe mich über Wincasa informiert, aber als ich mir die Blogeinträge durchgelesen habe, war ich dann nicht mehr ganz so begeistert. Allein der händische Aufwand um die Differenz des Wasserverbrauchs des Hauptzählers mit der Summe der Einzelzähler zu bestimmen und zu verrechnen ist mir schon zu groß.

    Also gilt zur Zeit die oberste Regel , vor jedem Update eine Datensicherung und am Besten abwarten, was Updatewillige über das Update berichten.

  • Hallo neuer Verwalter,


    ich mache die Heizkostenabrechnung komplett über externe Abrechnung, von daher brauch ich diesen Bereich zum Glück gar nicht......die manuelle Eingabe der Kontoauszüge ist so mega zeitaufwendig ...man kommt leider einfach nicht vernünftig voran?

  • ich mache die Heizkostenabrechnung komplett über externe Abrechnung, von daher brauch ich diesen Bereich zum Glück gar nicht......die manuelle Eingabe der Kontoauszüge ist so mega zeitaufwendig ...man kommt leider einfach nicht vernünftig voran

    Dem kann ich nicht zustimmen. Wenn man einen externen Messdienstleister hat, der seine teuren Geräte verwendet, dann ist das die eine Seite. Eine Heizkostenabrechnung ist, wenn man die Grundbegriffe sowie die verschiedenen Konstellationen richtig eingibt, dann ist da kein Hexenwerk. Und man spart den Mietern viel Geld, denn die MDL nehmen richtig Kohle für ihre teilweise billige Gerätschaften.

  • Ich lasse die Heizkostenabrechnung noch für 2018 über einen MDL machen. Parallel habe ich die letzen Jahre mit dem Hausverwalter die Heizkostenabrechnung zur Kontrolle selbst gemacht. Da das jetzt ganz gut funktioniert und die Verträge auslaufen, stehe ich kurz davor das alles selbst zu machen. Die Zähler müsste ich ja aber irgendwo anmieten.

    errjot Wie hast Du das mit den Zählern geregelt, wenn Du keine externen Dienstleister benutzt?

  • Zum Thema Heizkostenabrechnung habe ich seit ein paar Jahren eine super Lösung gefunden :

    Ich habe einen Dienstleister gefunden, bei dem ich die Messgeräte gemietet habe und der sie installiert und bei Bedarf wartet. Die Abrechnung mache ich mittels eddi24.de.

  • Wie hast Du das mit den Zählern geregelt, wenn Du keine externen Dienstleister benutzt?

    Die Entscheidung ist nicht einfach, wenn man kein Hintergrundwissen hat. Aber ich gebe dir eine im Moment anliegende Entscheidung zur Info.

    Ein Kollege von mir hat zwei Häuser, die Einrichtungen WMZ, W/K Zähler und HKV - je nachdem was eingebaut ist - wurden vorher von ista eingebaut und auch abgerechnet.

    Da es Komplikationen mit seinem neuen MDL (Messdienstleister) ab 2017 gab, hat er mich angesprochen. Ich habe daraufhin mir die Objekte vor Ort angesehen.

    In dem einen Haus (für die Heizung) sind WMZ eingebaut, in dem anderen HKV. Als ich im September 2018 mir die Gerätschaften, die alle vom MDL geliefert und gemietet wurden, ansah, oh Schreck, man konnte den letzten Jahresstand, also den vom 31.12.17 nicht mehr ablesen, teilweise kam kein Datum.

    Und am vergangenen Samstag habe ich die Zähler abgelesen und.....genau, kein 31.12.18 zu finden. Die Werte vom 5.1.19 habe ich als Ablesestand genommen. Und die Geräte sind so was von billig, meine Meinung daher, Hände weg.


    Jetzt zu deiner Frage:


    Mein Kollege, der rund 140 km von den Objekten entfernt wohnt, habe ich empfohlen neue Geräte einzubauen bzw. einbauen zu lassen, diese zu kaufen und dann entsprechend umzulegen. Dort wo die WMZ sind, sind in 2018 alle WMZ, Kalt- und Warmwasserzähler aus der Eichfrist und müssen sowieso erneuert werden.


    Eingebaut werden Qundis Geräte, die dann mittels Datensammler am Haus und nicht mehr in der Wohnung ausgelesen werden können. In dem anderen Haus mit den HKV wird es nächstes Jahr gemacht, da die dortigen Geräte dann 10 Jahre alt sind.


    Ein Rechenebeispiel laut einen Angebot aus 2017, die Preise können sich geringfügig nach oben bewegen......


    Kauf eines HKV mit Funkübertragung netto rund € 30,-, bei einer Mietung € 8,- pro Jahr. Bei 10 Jahren würden bei der Miete € 80,- anfallen, beim Kauf bleibt der Wert bei € 30,-.

    Bei der Miete kannst du die Kosten jährlich entsprechend einrechnen. Beim Kauf muss der Vermieter die Kosten vorfinanzieren und kann diese jedes Jahr über 10 Jahre als Eichkosten den Mietern berechnen.

    Diese Entscheidung muss jeder selbst treffen, ich habe es bei mir im Haus so gemacht, mein Kollege macht das ebenfalls. Und da wir noch mindestens die Heizzeit bis April abwarten wollen, werden auch Geräte mit dem Herstellungsdatum 2019 eingebaut, heißt bei den WMZ und Warmwasserzähler Eichfristende 31.12.24, bei Kaltwasser 31.12.25. Wobei dann entschieden werden kann, ob die neuen Geräte nicht Ende Januar 2025/26 eingebaut werden sollten, denn dann hat man sogar ein Eichjahr gespart.


    Ergebnis: mit dem Kauf entscheidest du welche Geräte reinkommen, bei der Miete die billigeren Geräte, womit die MDL aber gut Geld mit machen. Und die Mieter werden mit unnötigen Kosten verschont!


    Konnte ich dir helfen?

  • hast Du diese Umlagevariante schon einmal durchgezogen ?

    Entschuldige, hat etwas gedauert. Aber eine Zahn OP am Montag hat doch einige Blessuren hinterlassen.


    Wie angegeben hat der Kollege die HKV von seinem Installateur (das machen nicht alle, da muss man sich schon etwas auskennen) einbauen lassen. Die Kosten werden auf 10 Jahre jährlich umgelegt, so wie es auch die Gelddruckmaschinen machen.

    Er hat die Kosten vorfinanziert, was aber auch kein hoher Betrag war.

    Diese Kosten werden dann in die Heizkostenabrechnung mit Konto "Miete HKV" entsprechend komplett eingebucht mit dem Zeitraum 10 Jahre. Damit ist sichergestellt, dass auch bei einem Mieterwechsel, nur die reinen Kosten anfallen.


    Hattest du das gemeint?

  • da es keine Messgeräte sind

    Wie kommst du da drauf? Warum sind das keine Messgeräte, nur weil sie etwa Heizkostenverteiler heißen?


    Klar ist, dass die Erstausstattung nicht umlagefähig ist, z.B. wenn ein Haus gebaut wurde und der Ersteinzug erfolgt. Aber dann nach ca. 10 Jahren Einsatz müssen die Messgeräte erneuert werden, dann werden sie entweder bei Kauf auf 10 Jahre umgelegt, bei Miete halt die jährliche Miete in die Heizkostenabrechnung eingerechnet.