Extern erstellte Rechnungen in "Mein Büro" importieren

  • Gar nicht.

    Erklär doch mal den Sinn der Vorgehensweise.

    Du könntest im anderen Programm einen csv-Export machen und in Mein Büro ein Offline-Konto anlegen und mit dem import-Assi importieren


    Besser wäre es natürlich das alte Programm abzuschliessen und ab sofort in MB die Rechnungen zu machen. Aber ich denke, Du hast uns nur zu wenig Infos gegeben und willst alte Rechnungen einfach importieren ?


    Tip: Mach das nicht (nicht alle Rechnungen) ; mach einen Cut zum 31.12. und schliesse das Jahr 2018 mit Deinem Steuerberater ab.

    Wenn es nicht zuviele Rechnungen in 2019 scanne sie ein und buche sie manuell nach.


    Oder es hat was mit der billbee-Sache zu tun ? - dann kannst Du meinen ganzen Schrieb in die Tonne schmeissen.

  • Nein, die Rechnungen werden auch künftig über das andere Programm geschrieben.


    Ich dachte an folgende Möglichkeiten:


    - diese Rechnung direkt aus dem anderen Programm, das über eine DATEV-Schnittstelle verfügt, an MB exportieren (falls das möglich ist...)

    oder

    - die als pdf-Datei vorliegende Rechnung in MB einfügen

    oder

    - die ausgedruckte Rechnung einscannen und über MB hochladen


    Geht irgendwas davon?


    Man kann in eine Rechnung ja z.B. ein Logo einfügen. Vielleicht könnte man auf ähnliche Weise irgendwie die gesamte Rechnung als Bild einfügen? Von mir aus auch als zusätzliche Seite.


    Diesen Import-Assistenten, wo finde ich den denn? Unter "Datei" kann ich nur Artikel, Preise, Lieferanten und Kundendaten importieren.

  • Der import-Assi im Konto mit dem Modul Finanzen+ (Finanzen - Zahlungen Bank/Kasse - F3 weitere Funktionen)


    Allerdings erschliesst sich dann immer noch nicht der Sinn MB zu nutzen - als Buchhaltungsprogramm ?


    Ich kann mir nicht vorstellen dass Du mit einer dieser Lösungen in dieser Konstellation (arbeitstechnisch) glücklich wirst...


    Wenn die Rechnungen auch künftig über das andere Programm erstellt werden, warum sucht Du nicht dort nach einer angebundenen buchhalterischen Lösung ? Welches Programm ist es denn ?

  • Ja, MB will ich eigentluch nur für die Buchhaltung nutzen.


    Unsere bisherige Software für die Angebots- und Rechnungserstellung wird vom Hersteller inzwischen nicht mehr gewartet usw.

    Sie war aber mal so teuer, dass nicht in Frage kommt, sie nicht mehr zu nutzen. Sie ist prinzipiell gut ausgestattet, läuft mit mehreren Lizenzen parallel auf mehreren Rechnern und wir sind mit ihr vertraut.


    Mit ihr kann ich auch Eingangsrechnungen und Kasse buchen und alle Umsätze kontieren.


    Was sie nicht kann, ist die Anlagenbuchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldung, EÜR, USt.erklärung und Gewerbesteuer.


    Ich möchte die Buchhaltung künftig allein machen und habe mir von Buhl als sinnvolle bezahlbare Software "MB plus" in Verbindung mit "steuer:Sparbuch" empfehlen lassen.

    Für den Anfang mache ich nur erstmal Belegmanagment und Kontieren und wenn's gut läuft dann halt auch die Steuererklärungen.

  • Mit ihr kann ich auch Eingangsrechnungen und Kasse buchen und alle Umsätze kontieren.


    Was sie nicht kann, ist die Anlagenbuchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldung, EÜR, USt.erklärung und Gewerbesteuer.

    Mit anderen Worten, das Programm kann mit Ausnahme der Anlagenbuchhaltung die gesamte Buchhaltung abbilden, nur eben nicht die Formulare ausfüllen. Sieht mir danach aus, als ob es sinnvoll wäre nur das alte Programm zu nutzen (wenn es denn unbedingt weiter genutzt werden soll) und die Daten dann an den Steuerberater zu geben und den auhc die Anlagen machen zu lassen.


    Aber gut, da ist ja noch der Wunsch die Buchhaltung künftig allein zu machen.


    Die von Dir gedachte Konstellation ist nicht möglich. Klar, könntest Du Dir eine spezielle Import-Schnittstelle von Buhl basteln lassen (im Standard nicht enthalten), aber das wird eventuell auch teuer. Voraussetzung ist eine Export-Schnittstelle im anderen Programm. Ob die für DATEV reicht, kann ich nicht beurteilen.


    oder

    - die als pdf-Datei vorliegende Rechnung in MB einfügen

    oder

    - die ausgedruckte Rechnung einscannen und über MB hochladen

    Geht irgendwas davon

    An allen Ecken und Enden gibt es einen Dokumentenbereich in WISO MB: beim Angebot, bei der Rechnung, bei den Buchungen usw., wo Du Dateien aller Formate ablegen kannst. Und dann? Ich verstehe überhaupt, wie Du Dir dann den weiteren Prozess vorstellst. PDF-Dateien kannst Du auch einfach auf der Festplatte in Ordner sortieren, doch daraus erstellen sich doch keine Steuermeldungen?


    "MB plus" in Verbindung mit "steuer:Sparbuch"

    Das Steuer-Sparbuch benötigst Du für die Buchhaltung nicht, aber für die eigene Steuererklärung, wenn die noch gemacht werden soll.

  • Meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung:

    Ich würde als einzig sinnvolle Alternative einen Steuerberater empfehlen ! Gerade für Anlagenbuchhaltung, Abschlusserklärungen, Gewerbesteuer sowieso...

  • ich ergänze noch

    Ja, MB will ich eigentluch nur für die Buchhaltung nutzen.

    Dann eben manuell alles buchen. An die Buchungen kannst Du die PDF-Rechnungen "anhängen", wenn es nur um die Belegablage geht.

    Das wäre wohl der einzige Weg, aber letztlich hat man immer doppelten Aufwand, weil der Zahlungseingang sowohl im alten Handwerkerprogramm überwacht werden muß und trotzdem die Zahlungen auch in MB gebucht werden müssen. Sofern alle Zahlungen (Eingangs- und Ausgangsrechnungen) unbar über das Bankkonto erfolgen ist das sicher alles machbar, weil so zumindest nichts separat erfaßt werden muß. Einfach die Bankbuchungen den entsprechenden Konten (Wareneingang, Erlöse, Telefon etc. ) zuordnen und das wars.



    Ich würde als einzig sinnvolle Alternative einen Steuerberater empfehlen ! Gerade für Anlagenbuchhaltung, Abschlusserklärungen, Gewerbesteuer sowieso...

    Das wäre auch meine bevorzugte Vorgehensweise, bzw. so mache ich es ja mit MB auch.

    LG Heiko



    Meine Oma hat's schon gewußt: "Wenn der Mensch verrückt wird, immer zuerst im Kopf."

  • Der Steuerberater akzeptiert keine Papierbuchhaltung mehr.

    Ich muss also eh alle Belege digitalisieren und kontieren. Dazu brauche ich MB plus.

    Und steuer:Sparbuch dann für Gewerbesteuererklärung, UStE und EStE - so jedenfalls die Auskunft von Buhl.

    Die Software kostet nur einen Bruchteil der Gebühren für die komplette Buchführung, die der StB berechnet. Wenn ich das Digitalisieren und Kontieren sowieso schon erledige und dafür in ein Programm investiere, kann ich mir die Gebühren des StB für die nachfolgende Buchhaltung, die Anlagenbuchhaltung und die UStVA doch sparen.

    Und wenn das alles so läuft, wie geplant, würde ich die Abschlussarbeiten evtl. auch noch machen.



  • Das wäre wohl der einzige Weg, aber letztlich hat man immer doppelten Aufwand, weil der Zahlungseingang sowohl im alten Handwerkerprogramm überwacht werden muß und trotzdem die Zahlungen auch in MB gebucht werden müssen.

    Im Angebots- und Rechnungsprogramm würde ich doch dann gar nichts buchen. Aus dem will ich nur die Ausgangsrechnungen in die MB-Buchhaltung schieben.

  • Moin,

    egal, wie teuer das alte Programm war, würde ich ernsthaft überlegen, alles in MB zu machen.

    Gerade das Anlegen von Aus- und Eingangsrechnungen geht in MB sehr einfach und intuitiv und würde sicher keine aufwendige Einarbeitungszeit erfordern.

    Wenn Du schreibst, dass Dein altes Programm nicht mehr weiter entwickelt wird, kann schon ein Betriebsystemupdate das Aus bedeuten. Darauf würde ich nicht warten wollen..

  • Moin,

    egal, wie teuer das alte Programm war, würde ich ernsthaft überlegen, alles in MB zu machen.

    Gerade das Anlegen von Aus- und Eingangsrechnungen geht in MB sehr einfach und intuitiv und würde sicher keine aufwendige Einarbeitungszeit erfordern.

    Wenn Du schreibst, dass Dein altes Programm nicht mehr weiter entwickelt wird, kann schon ein Betriebsystemupdate das Aus bedeuten. Darauf würde ich nicht warten wollen..

    Moin,


    da hast du vollkommen Recht, theoretisch sehe ich das genauso. Vor allem wegen der absehbaren Gefahr, dass es irgendwann eh nicht mehr mit der Technik mithalten wird.

    Aber: Das "alte" Auftragsbearbeitungsprogramm läuft (und noch tut es das völlig unproblematisch) auf mehreren Rechnern, wodurch mehrere Leute dran arbeiten können. Das ginge in MB ja schon mal nicht.

    Die Buchhaltung mache dagegen ausschließlich ich, da ist es egal, dass MB nur ein Einzelplatzprogramm ist.

  • Wenn der Import so nicht funktioniert, wie ich gedacht hatte, ginge es vielleicht auf Umwegen, z.B. wenn es möglich wäre, die eigentliche Rechnung leer zu lassen und an diese dann die im anderen Programm erstellte als Dokument anzuhängen? Oder alle Felder, die vorkonfiguriert sind, zu löschen und meine fertige Rechnung als Bild einzufügen.

    Hauptsache, sie erscheint in MB als ein einer Kontobewegung zuordbares Dokument.


    Versteht jemand, was ich bezwecke, oder habe ich irgendwie einen totalen Denkfehler? :/

  • Hmmmm, das wäre eine Überlegung wert!


    Müssten wir dann das alte Programm trotzdem noch 10 Jahre aktiv lassen, um für eine Steuerprüfung alles im Original vorhalten zu können? Man könnte sonst versuchen es zu verkaufen, damit es nicht ganz in den Sand gesetzt ist.

    (Ob sich ein Käufer finden würde sei dahingestellt...)

  • Was haltet ihr von folgender Lösung bzgl. der externen Rechnung:


    Ich lege in MB eine "Blanko-Ausgangsrechnung" an - lediglich mit Rechnungsbetrag und identischer Rechnungsnummer aus der im anderen Programm erstellten. Das Original hänge ich dann als .pdf unter Dokumente an diese Blanko-Ausgangsrechnung an.

    Dann wäre die Verbuchung aus MB heraus möglich und die Rechnung auch im Programm.


    Ob das prüferisch moniert würde?

  • Der Steuerberater akzeptiert keine Papierbuchhaltung mehr.


    Wie bitte ? Was ?

    Dessen Qualifikation würde ich in Frage stellen.


    Such Dir dringend einen ordentlichen Steuerberater.


    Alles was außerhalb der hier besprochenen und in MB gemachten "Vorbuchhaltung" (von einer richtigen Buchhaltung will ich in MB nicht sprechen) kommt in Papierform (oder Scan-PDF) zum Steuerbüro.



    Weiterhin:


    " Die Software kostet nur einen Bruchteil der Gebühren für die komplette Buchführung, die der StB berechnet. Wenn ich das Digitalisieren und Kontieren sowieso schon erledige und dafür in ein Programm investiere, kann ich mir die Gebühren des StB für die nachfolgende Buchhaltung, die Anlagenbuchhaltung und die UStVA doch sparen. "


    Größter Irrtum aller Sparbrötchen ! Ich glaube die Erfahrung must Du aber selber machen; da reden wir dann in 2020/21 drüber...

  • Ist doch DIE Zukunft... Papierlose Buchhaltung :censored:

    Er ist stolz drauf, zu den wenigen deutschlandweiten Kanzleien zu gehören, die schon fast ausschließlich digital arbeiten.


    Die Software kostet nur einen Bruchteil der Gebühren für die komplette Buchführung, die der StB berechnet. Wenn ich das Digitalisieren und Kontieren sowieso schon erledige und dafür in ein Programm investiere, kann ich mir die Gebühren des StB für die nachfolgende Buchhaltung, die Anlagenbuchhaltung und die UStVA doch sparen.


    Größter Irrtum aller Sparbrötchen ! Ich glaube die Erfahrung must Du aber selber machen; da reden wir dann in 2020/21 drüber...

    Rede doch heute drüber, ich höre mir gern deine Erfahrung dazu an! :thumbup:


    Durch den erzwungenen Einsatz von Datenverarbeitungsprogrammen sollen wir nun als Dank fast das Doppelte an Buchführungsgebühren zahlen. Dabei machen wir das gleiche wie vorher UND haben durch das Belegscannen noch Zusatzarbeit.

    Was liegt da näher, als alles vorzuarbeiten, was irgendwie geht?

  • Ist doch DIE Zukunft... Papierlose Buchhaltung

    So? Ich drucke weiterhin jede Rechnung aus und archiviere fleißig meine Papierrechnungen.

    Außer dass das FA mal irgendwann blinde oder nichtdeutschsprachige Prüfer einstellt, ist so immer gewährleistet, dass mein Archiv lesbar bleibt.

    Reicht schon zu, dass man die ganzen digitalen Eingangsrechnungen aufbewahren muß, aber auch die drucke ich mir weiterhin aus.

    ;)


    Mein Steuerberater bekommt die Umsatzdaten per DATEV monatlich überspielt (das kann ja offensichtlich auch dein altes Programm) und für den Jahresabschluß die Ordner mit den Belegen auf den Tisch gestellt.

    LG Heiko



    Meine Oma hat's schon gewußt: "Wenn der Mensch verrückt wird, immer zuerst im Kopf."