Fehlender Buchungssatz

  • leider fehlt bei den gemeinschftlichen Buchtungszuordnungen, z.B. Porto inkl MwSt (UST)

    So muss man jede Buchung bei dem man das z.B. das teure BUHL Porto in dem 19 % UST sind immer einzeln Buchen, da man ja bei gemeinschaftlichen Zuordnungen nur "PORTO( UST-freier EK ) auswählen kann.

    das habeich schon vor Jahren bemängelt, aber es hat sich NICHTS getan. Warum man die Zuordnungs-Auswahlliste nicht ändern kann verstehe ich nicht. ODER es gibt eine Möglichkeit, aber ich mit meinem gehirn schaffe es nicht

    Josef

  • Das geht, musst Du aber die Buchhaltungsvariante 3 auswählen. Du hast offenkundig immer noch die Standardvariante 2 drin. Du könntest (wenn du das nicht möchtest), aber auch einfach ein anderes Konto nehmen, wo Du 19% auswählen kannst. Niemand ist verpflichtet für eine Portoposition extra das Konto Porto zu buchen.


    Über Stammdaten- Finanzbuchhaltung - meine Steuer-Einstellungen Variante 3 auswählen (auswählbar mit oder ohne Kontonummer)


    Dann kannst Du erstens bei Porto den Steuersatz 19% auswählen und

    zweitens Dir über Stammdaten Finanzbuchhaltung - Kontenplan bearbeiten Dir Deine eigene Kontoauswahl zusammenstellen

  • Jenachdem um welche Art von Leistung es sich handelt würde ich das Porto in dem Fall sogar mit auf das selbe Konto wie die Ware buchen.


    Es kommt da meiner Meinung auf den konkreten Fall an. Beziehst du in deinem geschilderten FAll von Buhl Ware zum Weiterverkauf, dann kommt es auf die 3800 (Bezugsnebenkosten). Beziehst du Ware mit Porto bei Buhl was unter Betriebsaufwand fällt bist du im 4000er Kontenrahmen richtig. Hier gibt es jedoch kein Konto für Bezugsnebenkosten. Das wäre dann der Fall in dem ich die Portokoasten auf ds gleiche Konto wie die Ware selben buchen würde.


    Das Konto Porto (4910) ist eigentlich nur für deine Portokosten gedacht, als für Briefmarken die kaufst. Und dann auch wieder nur, wenn du die nicht weiterverkaufst, sondern auf deine Geschäftsbriefe klebst.


    Gruß Jörg

  • Bitte unterlasse dieses ewige Schreien und beachte insoweit die Forenregeln.


    Ich denke, alle Forenmitglieder sind auch fähig, Texten in normaler Schreibweise zu folgen. Und wichtige Dinge kann man auch anders hervorheben.

  • In der Variante 2 hat er dieses Konto nicht! Dozent_WISO_MB hat doch deutlich darauf hingewiesen. Das Konto muss angelegt werden (in allen Programmen, die ich kenne).


    Und wenn er noch so schreit - er muss tätig werden, wir verstehen schon, was er meint, nur er versteht die Hinweise nicht.

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7

  • Er hat auch noch immer nicht geantwortet welches Porto (Eingang oder Ausgang von Ware oder Briefe). Hier ist auch ein gewaltiger Unterschied. Bei Eingang handelt es sich nunmal nicht um Porto und auch nicht um Paketdienste. Insofern ist die Diskusion aus meiner Ansicht bis zu Klärung dieser Frage eh nicht zu beantworten.


    Ich erhalte regelmäßig Ware mit ausgewiesenen Transportkosten. Immer mit USt. Da es sich jedoch um einen Wareneingang (3400) handelt gehören die "Portokosten" nicht auf Porto 4910 sondern auf Bezugsnebenkosten 3800 und dort mit USt.


    Ich denke die beste Antwort hat bis jetzt joeschwarz gegeben. Buchhaltung hat nunmal nur ganz begrenzt etwas mit Logik zu tun. Von daher wäre wohl ein Buchaltungskurs das beste.

  • Ich buche das Porto immer mit auf Wareneingang 3400/5400 19%, da - wie im Warenausgang, das Porto immer den Steuersatz der Hauptleistung/ Ware hat. So gilt es auch für den Eingang.

    Zwar kann man hinterher nicht die Bezugsnebenkosten 3800/5800 statistisch bestimmen, ist mir aber Wurscht.


    Außerdem bekomme ich Sammelrechnungen. Das ist mir zuviel Arbeit die einzelnen Portoposten rauszurechnen. Sind eeh Ausgaben.

  • Ich buche das Porto immer mit auf Wareneingang 3400/5400 19%, da - wie im Warenausgang, das Porto immer den Steuersatz der Hauptleistung/ Ware hat. So gilt es auch für den Eingang.

    Zwar kann man hinterher nicht die Bezugsnebenkosten 3800/5800 statistisch bestimmen, ist mir aber Wurscht.


    Außerdem bekomme ich Sammelrechnungen. Das ist mir zuviel Arbeit die einzelnen Portoposten rauszurechnen. Sind eeh Ausgaben.

    Das habe ich früher auch immer so gemacht, bis mir die Unternehmensberäterin der HWK gesagt hat, das es besser sei es seperat zu erfassen für das Finazamt. Unterm Strich ändert sich zwar nix, aber die wären da immer ganz heiß auf das Verhältnis Erlöse zum Wareneinsatz. Und letzteren ziehst du mit der Variante unnötig in die Höhe. Wie viel das ausmacht ist da jetzt ein anderes Thema.

  • Der HWK glaub ich kein Wort.


    Der Versand gehört ja zur Ware dazu, genauso wie mein Versand.


    Rechnungswesen.info und auch Lexware schreiben:


    Zitat

    Einheitlichkeit der Leistung

    Ob von einer einheitlichen Leistung oder von mehreren getrennt zu beurteilenden selbständigen Einzelleistungen auszugehen ist, hat umsatzsteuerrechtlich insbesondere Bedeutung für die Bestimmung des Orts und des Zeitpunkts der Leistung sowie für die Anwendung von Befreiungsvorschriften und des Steuersatzes.

    Nebenleistungen teilen umsatzsteuerrechtlich das Schicksal der Hauptleistung

    Eine Leistung ist grundsätzlich dann als Nebenleistung zu einer Hauptleistung anzusehen, wenn sie im Vergleich zu der Hauptleistung nebensächlich ist. Davon ist insbesondere auszugehen, wenn die Leistung für den Leistungsempfänger keinen eigenen Zweck, sondern das Mittel darstellt, um die Hauptleistung des Leistenden unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen.

    Transportkosten und Transportversicherung im Zusammenhang mit ausgeführten Lieferungen teilen als Nebenleistungen das Schicksal der Hauptleistung.


    Wenn ich wohl Ware einkaufe dessen Versand höher als der Warenwert ist, dann könnte ich mir das Vorstellen aufzuschlüsseln.

    Beim Import auch, weil dann andere Steuersätze gefragt sind.

  • Ich buche das Porto immer mit auf Wareneingang 3400/5400 19%, da - wie im Warenausgang, das Porto immer den Steuersatz der Hauptleistung/ Ware hat. So gilt es auch für den Eingang.

    Zwar kann man hinterher nicht die Bezugsnebenkosten 3800/5800 statistisch bestimmen, ist mir aber Wurscht.


    Außerdem bekomme ich Sammelrechnungen. Das ist mir zuviel Arbeit die einzelnen Portoposten rauszurechnen. Sind eeh Ausgaben.

    Das habe ich früher auch immer so gemacht, bis mir die Unternehmensberäterin der HWK gesagt hat, das es besser sei es seperat zu erfassen für das Finazamt. Unterm Strich ändert sich zwar nix, aber die wären da immer ganz heiß auf das Verhältnis Erlöse zum Wareneinsatz. Und letzteren ziehst du mit der Variante unnötig in die Höhe. Wie viel das ausmacht ist da jetzt ein anderes Thema.

    Das ist sehr individuell und hängt von den Kosten der Lieferungen ab; wir sind auch ein Handwerksbetrieb und das hat noch nie eine Rolle gespielt; Auch nicht für unseren Steuerberater und das FA (Betriebsprüfung).

    Wie ist denn das Verhältnis Erlöse zum Wareneinsatz bei Euch ? Was bekommt Ihr da geliefert ? Und zu welchen Kosten ?

  • Wie bereits bereits erwähnt. Das Verhältnis 3400 zu 3800 ist ein ganz anderes Thema. Ist natürlich eigentlich zu vernachlässigen.


    Aber mir bricht jetzt auch kein Zacken aus der Krone eine Splittbuchung anzulegen. Ist ja einzeln ausgewiesen. Auf der anderen Seite können das auch schon mal 15 € sein für die Nebenkosten. Wenn ich ein verhältnismäßig günstiges Ersatzteil drigend brauche kommen da Transportkosten und Expresskosten zusammen. Und dann ist das auch schonmal schnell ein viertel der Gesamtrechnung. Aufs Jahr betrachtet verläuft es sich wieder, dass weiß ich auch.

  • Was du der HWK glaubst oder auch nicht, ist selbstverständlich dir überlassen. Und was dein Zitat von Lexware angeht habe ich auch nichts gegenteiliges behauptet. Diese Kosten buche ich genauso mit Umsatzsteuer wie die eigentliche Ware selber. Nur eben auf unterschiedliche Konten, da meiner Meinung nach, auch wenn diese erst durch die HWK geschürt wurde, Transportkosten keinen Wareneingang darstellen und somit nix auf der 3400 zu suchen haben sondern auf der 3800, Bezugsnebenkosten.


    Unabhängig von allem steht es ja grundsätzlich jedem frei, sich innerhalb der gesetzlichen Rahmen frei zu bewegen. Und ob 3400 oder 3800 spielt für die EÜR oder auch GUV keine Rolle.

    Interessant wird es erst, wenn aufgeschlüsselt werden muss fürs FA. Und da beware Gott uns alle davor.

  • Wir versuchen natürlich immer den Mindestbestellwert auszunutzen dazu Staffelpreise und Angebote.


    Versandkosten fallen zu uns eigentlich nicht an.


    Allerdings machen wir auch Dropshipping, und die paar Kleinbestellungen kosten 3,90 Porto, ab 100,— frei


    Wenn wir also die Sammelrechnungen wöchentlich bekommen, besteht die nicht selten aus 100 Seiten. Und ich buche die Rechnung komplett ein, samt Porto.

    Ich suche mir nicht ewig die 2-10 Kleinbestellungen raus wo das Produkt 10 Euro kostet, dazu 3,90 Porto. Kostet halt eben 13,90 der Bezug. Wenn der VK dann das vielfache ist, ist der Portoanteil am Ertrag gering.


    Es gibt sogar Produkte für 60ct netto, und der Versand 3,99. Egal. Der Kunde kauft es bei Amazon für 12 Euro und mich kostet es nur den Lieferschein an den Distri zu mailen.

  • ich habe eben mal meinen Stb angerufen. Ja Sonntags darf ich das, ist Familie.


    Er meint das Konto Bezugsnebenkosten wäre von Nutzen bei bilanzierungspflichtigen Unternehmen um Versandkosten aus dem Warenbestand / Lagerwert rauszuhalten. Gerade bei Speditionen kommen da schon größere Beträge zusammen.

    Bei Handelsware und 4/3 wäre es rein statistischer Natur, so wie wir zb. Neben 5400 noch Kopien haben, um verschiedene Bezugsarten zu kategorisieren. Es wäre aber fürs FA unerheblich, da steuerlich unerheblich.


    Und nochwas: als EÜRler ist man garnicht zur Buchführung verpflichtet. Die Hauptsache die Zahlungen and FA stimmen, egal ob Berechnung aus dem Karton oder per Excel.

  • Hallo Leute, die Diskussion verselbständigt sich hier wieder.


    1Handwerker, bist Du überhaupt noch an Bord?

    Ihr versteht mich NICHT

    Bei der AUSWAHLLISTE gibt es kein PORTO MIT UST, sondern NUR POSTO OHNE UST


    SIEHE ANHANG Hardcopy

    Doch, wie nesciens schon schrieb, hast Du meine oben genannte Lösung nicht wahrgenommen. Deshalb jetzt noch einmal in Bildern.




    Buchhalterisch bleibt die von den anderen Forumsnutzern bereits gestellte Kernfrage, ob das Konto tatsächlich das Richtige ist. Aber, ob Du die hier klären möchtest bleibt Dir überlassen. Deine rein technische Frage habe ich beantwortet.

  • leider fehlt bei den gemeinschaftlichen Buchtungszuordnungen, z.B. Porto inkl MwSt (UST)

    1Handwerker geht es um den Schritt mehrere markierte Zahlungen als Sammelbuchung, die per Rechtsklick gleichzeitig zugeordnet werden können. Diese können im Porto Einkauf nur im Nettowert ohne USt gebucht werden. Als Briefmarkeneinkauf ist das auch richtig.

    So muss man jede Buchung bei dem man das z.B. das teure BUHL Porto in dem 19 % UST sind, immer einzeln buchen, da man ja bei gemeinschaftlichen Zuordnungen nur "PORTO( UST-freier EK ) auswählen kann.

    Was er mit "das teure BUHL Porto in dem 19 % UST sind", als Sammelbuchung meint bleibt unklar.


  • 1Handwerker geht es um den Schritt mehrere markierte Zahlungen als Sammelbuchung, die per Rechtsklick gleichzeitig zugeordnet werden können. Diese können im Porto Einkauf nur im Nettowert ohne USt gebucht werden. Als Briefmarkeneinkauf ist das auch richtig.

    Aaach sooooo


    Na, dann im Kontenplan (unter Stammdaten - Finanzbuchhaltung) 19% als voreingestellten Wert einstellen (mit rechter Maustaste das Konto markieren und Kontendetails bearbeiten auswählen) und schon wird das Porto mit 19% angezeigt. Dann fehlt aber wieder die Nullprozentvariante. Für eines muss man sich entscheiden.


    Aber ich glaube, 1HAndwerker interessiert sich sowieso nicht mehr für die Lösung, so wichtig scheint es nicht gewesen zu sein. Aber wer weiß, vielleicht hat ja später jemand die gleiche Frage.