Fragen an die Gruppe und an die Programmierer zur Logik des Programms

  • Hallo an die Gruppe,


    ich nutze das Programm Hausverwalter noch nicht so lange, aber irgendwie fallen mir immer wieder Kleinigkeiten auf, die mich extrem stören.


    Ein Beispiel: Ich betreibe die Mietverwaltung für 28 Wohnungen. Ich lege die Stammdaten an, ordne den Wohnungen die Mieter zu, alles klar soweit. Ich gebe die Miete ein und die Zahlungsweise. Wieso stellt die Software die Mietzahlung bspw. monatlich zum 1. nicht automatisch auf Soll und/oder erzeugt offene Posten? Ob diese dann händisch oder über Online-Banking verbucht werden wäre noch eine andere Sache!


    Weiteres Beispiel: Wieso gibt es keinen Überblick über die Mietzahlung bspw. in Tabellenform für ein Objekt? So mache ich alles doppelt und verwende parallel Excel weil es einfach viel übersichtlicher ist!


    Weiteres Beispiel: Wieso kann das Programm kein modernes Online-Banking und nutzt gar noch das höchst unsichere TAN-Verfahren??? Selbst eine Kombination mit WISO Mein Geld ist nicht nahtlos möglich!!!


    Und vielleicht vorerst als letzter Punkt: Warum können Daten nur als irgendwelche PDF und Drucksachen ausgegeben werden? Eine rudimentäre Weitergabe von Daten bspw. per Exceltabelle sollte doch einfach zu implementieren sein, damit man sich wenigstens die Kosten für das übertragender Daten des Steuerberaters sparen kann.


    Alles in allem empfinde ich die Software nicht als Arbeitsentlastung.


    Wie seht ihr das?


    Viele Grüße,


    McT

  • Da hast Du sicher recht! Aber wenn man solche Anfragen an den Support stellt, kommen immer nur die Standardantworten was alles nicht geht. Naja, hab mein Abo auch schon gekündigt und sehe mich mal bei der Konkurrenz um...

  • Naja, hab mein Abo auch schon gekündigt

    Ich denke, dass jeder von uns durch die Vielzahl der Konstellationen bei Objekten irgendwo Grenzen aufgezeigt bekommt, die bei manchem Anwender zur Unzufriedenheit führt.

    Mit dem HV mache ich nur die Mieterabrechnung, da bin ich zufrieden. Sollte ein Problem auftauchen, was entweder an mir oder dem Programm liegen kann, dann hilft der Support sehr schnell.


    Nur kann man alle Möglichkeiten, die es in einem Objekt gibt als normale Mieterabrechnung oder auch WEG mit einem Programm für rund € 50,- in der Grundausstattung bekommen? Ich denke nein, das wurde hier schon hier und da angesprochen.


    Solltest du ein vergleichbares besseres Programm finden, waelches in etwa in dem Kostenrahmen wie der HV liegt, gib uns eine entsprechende Info.

  • Die Programmierer wirst Du in einem reinen Anwenderforum wohl kaum erreichen. ;)

    "Die" ist gut... ich hege Zweifel, ob es wirklich noch welche gibt. Wenn, dann arbeiten die nix, oder fast nix.

    Fehler beheben gehört jedenfalls nicht zur Aufgabenstellung...


    Vergleichbare Programme (Wiso HV Pro, 150 Einheiten) sind , nach meinen Recherchen:


    * Wiso Pro: 210.- Euro

    * WinCasa: Preis ca. 1100.- + 300.- jährlich Support

    * Haufe Powerhaus: ca. 1000.- + 720.- jhrl. Support

    * Lexware Verwalter Pro: ca. 390.- (für 250 Einheiten)

    * Intex Verwalter XXL: ca. 600.- Euro (unbegrenzt)


    Das sind deutliche Unterschiede, keine Frage. Vom Leistungsumfang ist Wiso schon gut aufgestellt, wenn nur alles auch funktionieren würde...und das im Impressum "Buhl Tax Service GmbH" steht deutet darauf hin, das die Programmierer vom Wiso Steuer das so nebenher machen....

  • hier zumindest mal ein Auge reinzuwerfen.

    Ha ha, so ist es nicht, wenn ich es mal so sagen darf. Du kannst aber sicher sein, dass von meiner Seite über das hinaus was geprüft wird, verschiedene Infos weiter gegeben werden, an einem aktuellen Fall - der auch mich betrifft - wird gerade gearbeitet:)

  • Sicherlich muss sich jeder selber die Frage stellen, was bringt es mir? Aber bezüglich der Preise der Mitbewerber kommt man je nach zu verwaltenden Objekten zu unterschiedlichen Preisen. Die Frage ist doch, was ist es mir Wert, einer wirklich arbeitserleichternde Software zu nutzen?

    So wie WISO Hausverwalter aufgebaut ist, empfinde ich Excel als übersichtlicher.

    Relativ interessant finde ich auch die Cloud-Software-Varianten der Mitbewerber. Sicherlich teurer aber mit sehr durchdachten Funktionen und viel Potential.

    Bei WISO Produkten habe ich nicht wirklich das Gefühl von Innovation. Ich nutze das Programm ja nun noch nicht lange aber wenn ich mir so die Forumsbeiträge der Historie ansehe, kann ich nicht wirklich etwas Neues in dem Produkt erkennen. Nicht mal wirklich wichtige Anpassungen erfolgen zeitnah! (Beispiel Photo-Tan). Wenn man nun denkt, ok, sie wollen halt ihr Produkt WISO Mein Geld noch unterjubeln! Nö, läuft nicht nahtlos mit dem WISO Hausverwalter. Ich kann nur den Kopf schütteln!

  • So wie WISO Hausverwalter aufgebaut ist, empfinde ich Excel als übersichtlicher.

    Meinst du das was "hinten" raus kommt oder die Eingabemöglichkeiten? Ich hatte mir eine Excel-Testversion von einem Anbieter, die es im Netz gibt, einmal runtergeladen, installieren braucht man das Tool ja nicht.

    Jetzt können wir über Geschmack und Übersichtlichkeit der Eingabeseiten sowie den Seiten, die nachher als Abrechnung präsentiert wird, streiten, was wir natürlich nicht machen.

    Wenn ich mir den Aufbau der beiden Tools ansehe, dann gibt es für mich keine Frage, welcher überzeugender ist. Die Beurteilung muss jeder für sich selbst treffen.

    Gegen Excel habe ich nichts, denn es war in meiner langen beruflichen und geschäftlichen Tätigkeit ein wertvoller Helfer, das nur nebenbei bemerkt.



    Ich nutze das Programm ja nun noch nicht lange aber wenn ich mir so die Forumsbeiträge der Historie ansehe, kann ich nicht wirklich etwas Neues in dem Produkt erkennen.

    Ich nutze es jetzt rund 5 Jahre, habe mich am Anfang auch schwer damit getan (bin "schon" 73 :saint:und Ing.) und wie jede(r) andere(r) Anwender/in mich Stück für Stück mit Hilfe des Forums und dem Support soweit gefestigt, dass meine Erfahrungen gegenüber dieiner anders ist.

    Ich gebe zu, dass ich nur Mietverwaltung mache und vor den Problemen der hier eifrig tätigen WEG Verwalter manchmal den Hut ziehe, denn das ist ein Thema wo erweitertes Wissen gefragt ist. Viele Ungereimtheiten und auch Probleme werden hier, so ist es mein Eindruck, zwar nicht alles, doch im großen und ganzen gelöst. Die eine oder andere Frage wird auch in Zukunft offen bleiben. Und es wird immer Wünsche geben, die der eine oder andere hat.

    Nur nach deiner erst kurzen Anwendungszeit des HV dann eine solche Bewertung abzugeben, finde ich nicht für sinnvoll.

  • Ich mache ebenfalls nur Mietverwaltung, und auch nur für 28 Wohnungen. Und sicher muss man sich in eine Software auch einarbeiten und deren Logik verstehen. Nur frage ich mich, wo genau Du die Vorteile von WISO Hausverwaltung siehst? Im Moment habe ich noch eher das Gefühl, es verwirrt mich und ich muss doppelte Arbeit machen: Ein Beispiel: Ich buche eine Handwerkerrechnung. Entweder über Ein- und Ausgaben oder über offene Posten. Dann verbuche ich die Handwerkerrechnung, kann diese aber nicht über WISO Hausverwalter überweisen. Also Online in die Bank, überweisen. Für meinen Steuerberater kann ich eine Liste ausdrucken oder ihm ein PDF schicken, die er dann in sein Programm eintippen kann. Also tippe ich die Liste ab in eine Excel-Tabelle damit er diese direkt importieren kann. Wie hast Du das gelöst?

    Insofern bleibe ich vorerst bei meiner Bewertung für das Programm, sei es für Dich sinnvoll oder nicht, und auch bei allem Respekt vor den 20 Jahren mehr die Du auf dem "Buckel" hast!

  • Ok, ich mache keine Überweisungen mit dem Hausverwalter, da habe ich noch nie nachgesehen. Überweisungen derart mache ich lieber direkt über die Hausbank. Und den umgekehrten Weg gehe ich auch nicht, habe mich da noch nie für interessiert.


    Die Hauskostenaufstellung in einer PDF an den Steuerberater zu versenden ist doch in meinen Augen kein Problem. Was macht dieser mit den Zahlen, er gibt die "Endsumme" in seine Software unter V+V ein und damit denke ich (weiß es aber nicht genau) ist alles erledigt. Denn der gibt doch sicherlich nicht die einzelnen Positionen wir Grundsteuer....Schornsteinfeger und co. ein.

  • Relativ interessant finde ich auch die Cloud-Software-Varianten der Mitbewerber. Sicherlich teurer aber mit sehr durchdachten Funktionen und viel Potential.


    Welche meinst Du hier ? Immoware?

    Cloudangebote sind halt immer so ne Sache. Komme ich da je nochmal weg von, was passiert wenn die SW Firma hops geht - was dann ?

    Ich hab den HV mal in ner Amazon EC2 Instanz laufen lassen, damit kann ich von jedem PC, egal von wo, arbeiten. Das ist ne feine Sache und geht prima. Und kostet fast nix.


    Ich habe seit über 10 Jahren den Wiso HV, und bin funktional ganz glücklich damit.

    Wenn nicht dieser Mangel an Fehlerbehebung, und verbessernder Weiterentwicklung wäre.

    Und zwar für VERWALTER, nicht für Hobbyvermieter und Eigentümer. Dafür gibts ja den Vermieter.

    Aber wenn man ein Programm "Die Profisoftware für alle Vermieter und Hausverwaltungen." nennt, sollte es auch so funktionieren.

  • Sicherlich hast Du recht, was wenn der Anbieter mal nicht mehr ist. Aber auch Buhl könnte sich überlegen, den Hausverwalter nicht mehr weiterzuentwickeln. Dann ist die Software, spätestens bei irgendeiner rechtlichen Grundsatzentscheidung zu bspw. Nebenkosten ebenso nutzlos.

    Ich frage mich halt auch, wenn Buhl die Software schon Profisoftware nennt, warum eine simple Anzeige aller Mieter eines Objekts mit offenen Posten nicht möglich ist, benso die automatische!!! Sollstellung und Verbuchung der Mieten. Das ist so eine Minimumfunktion die ich einfach erwarte.

  • Ok, ich mache keine Überweisungen mit dem Hausverwalter, da habe ich noch nie nachgesehen. Überweisungen derart mache ich lieber direkt über die Hausbank. Und den umgekehrten Weg gehe ich auch nicht, habe mich da noch nie für interessiert.


    Die Hauskostenaufstellung in einer PDF an den Steuerberater zu versenden ist doch in meinen Augen kein Problem. Was macht dieser mit den Zahlen, er gibt die "Endsumme" in seine Software unter V+V ein und damit denke ich (weiß es aber nicht genau) ist alles erledigt. Denn der gibt doch sicherlich nicht die einzelnen Positionen wir Grundsteuer....Schornsteinfeger und co. ein.

    Ok, ich mache keine Überweisungen mit dem Hausverwalter, da habe ich noch nie nachgesehen. Überweisungen derart mache ich lieber direkt über die Hausbank. Und den umgekehrten Weg gehe ich auch nicht, habe mich da noch nie für interessiert.


    Die Hauskostenaufstellung in einer PDF an den Steuerberater zu versenden ist doch in meinen Augen kein Problem. Was macht dieser mit den Zahlen, er gibt die "Endsumme" in seine Software unter V+V ein und damit denke ich (weiß es aber nicht genau) ist alles erledigt. Denn der gibt doch sicherlich nicht die einzelnen Positionen wir Grundsteuer....Schornsteinfeger und co. ein.

    Nun ja, bei einem Mietshaus fallen ja noch diverse andere Kosten an die steuerlich relevant sind. Es geht ja nicht nur um die Anlage V.

    Ich habe zum Beispiel auch mal vermietet.de angesehen, da kann ich einfach alle Eingaben exportieren und das Format auswählen.

    Bisher fühlt sich der WISO Hausverwalter an, wie ein Pullover der einfach nicht passen will.

    Ich verwende ihn (noch) und versuche, mich in diese Unlogik einzuarbeiten - vielleicht platzt ja noch ein Knoten. Aber ich teste ebenso andere Software. Drei habe ich schon wieder von der Festplatte gelöscht, weil diese nicht besser sind als WISO!

  • Ich verwende ihn (noch) und versuche, mich in diese Unlogik einzuarbeiten - vielleicht platzt ja noch ein Knoten. Aber ich teste ebenso andere Software. Drei habe ich schon wieder von der Festplatte gelöscht, weil diese nicht besser sind als WISO!

    Ich stimme ja zu, dass das eine bestimmte Zeit braucht, bis man den "Durchblick" hat. Und es wird in der Regel immer die eine oder andere Funktion geben, die nicht vorhanden ist, aber wünschenswert wäre.

    Leider kann ich bestimmte Funktionen nicht nachvollziehen, da ich diese nicht benötige. Und wenn ich die Kollegen hier mit dem WEG sehe, na da will ich ganz still sein.

    Vielleicht kann ich aber die eine oder andere Funktion als Hinweis an den Support weitergeben.


    Es sind einige Programme auf dem Markt, da mache ich es wie du, ausprobieren und was nicht passt, DEL. Leider haben die sich dann aber in der Registry eingepflanztX(

  • Zitat

    viele Funktions-Häkchen hat er ja erhalten

    Was ja meine Kritik ist: Ich will ja gar kein Sammelsurium von Funktionen, sondern einen stabilen, gut benutzbaren Kern, der aber dann die Funktionen so zuverlässig unterstützt, dass sie mir in der Realität auch Zeit sparen.

    Also lieber keinen eigenen Kalender, meinetwegen keine Beschlusssammlung (die wir aber nutzen) und auch die Office-Integration nur dann, wenn ich nicht nach 5 Minuten an die Grenzen des Programms stoße. Dafür lieber einen Kern, mit dem ich die allermeisten Standardfälle der Abrechnung erledigen kann. Im Grunde bin ich mit dem Kern auch gar nicht so unzufrieden, sondern eher mit dem Drumherum, das nicht zuverlässig funktioniert, z.B. Sammelbuchungen im Zahlungsverkehr oder offene Posten mit Sammelbuchungen oder eigenen Buchungstexten im Zahlungsverkehr.

  • Wenn ich ansatzweise nur denken würde das es etwas hilft, würde ich mithelfen eine Sammlung der "Bugs" zusammenzutragen.

    Bin voll bei Dir - Kalender ist n Blödsinn, Beschlusssammlung aber essentiell.

    Anständige Serienbrieffunktion, die auch 100% klappt, wäre mir schon wichtig. Wozu verwalte ich sonst die Kontakte im Programm ?

    Aber auch das Modul ist n Witz...kann kaum filtern, setzt Kontakte in falsche Datenbankfelder, beim Onlinebankingabruf sind keine neuen Kontakte erstellbar usw.


    Warum kann das Forum hier nicht mal von Buhl direkt unterstützt werden ? Lexware macht das doch auch 1A, da bekommen die Anwender direktes Feedback. Von Profis.

  • Tja, das verstehe ich auch nicht. Und leider sind da andere schon viel weiter...

    Ich habe mir die ersten Cloud-basierten Versionen angesehen. Man mag vom Arbeiten in der Cloud halten was man will, aber in der Logik der Software ist man weiter. Ich bin noch am testen aber ich habe bereits einen Teil meiner Daten an meinen Steuerberater gesendet, und er ist schon mal glücklich.

    Ich habe immer einen Überblick ob die Mietenkonten ausgeglichen sind. Ich kann verschiedene Zwischenabrechnungen erstellen und in vielen Formaten exportieren. Es gibt umfangreiche Serienbrieffunktionen, Mustertexte, aktuelle juristische Ergänzungen, und und und...

    Nun habe ich gerade ein Angebot von einem Anbieter erhalten. Über das Jahr gesehen, kostet es gerade mal 140,00 € mehr als meine Version des WISO Hausverwalters. Aber im Vergleich spart es einfach viel Zeit und Arbeit!

    Und ja! Zu schade das Buhl keinen innovativen Support hat. Ich habe jetzt diverse E-Mails die im Endeffekt immer sagt: "Diese Funktion ist in WISO-Hausverwalter leider nicht möglich!"

    Dann macht endlich Eure Hausaufgaben und programmiert!