Nutzbare Budgetauswertung

  • Aktuell stehen Budgets etwas separat im Vergleich zu den anderen Funktionen. Die Integration in die Finanzprognose ist gut, es fehlen aber folgende wesentliche Funktionen:

    • Ermittlung von Restbudgets
      • Verrechnung von Budgets mit Ist-Buchungen, erwarteten Buchungen und vorgemerkten Buchungen
      • gemäß der zugeordneten Kategorien (jede Buchung sollte aufgrund der Kategorie einem Budget zuordenbar sein)
      • eines gewählten Abrechnungszeitraums (z. B. Monat)
    • Nutzung der ermittelten Restbudgets in der Prognose (z. B. mit Haken "Restbudgets nutzen - Ja/Nein")
    • Nutzbarkeit von Restbudgets in allen Auswertungen als wichtige Option
    • Bugfixing der Auswertungen von Budgets allgemein
      Aktuell können Budgets in Auswertungen zwar angehakt werden, die Berechnung findet jedoch ohne Budgets statt

    Die aktuelle Funktionalität von Budgets ist auf sehr einfache Anwendungsfälle begrenzt. Mit der Budgetverrechnung würde das Werkzeug der Budgets sehr viel nutzbarer werden und vielen Nutzern deutliche Vorteile bringen.

  • Vorteile in welcher Hinsicht?

    Ich nutze Budgets an sich nicht. Alle absehbaren Zahlungen laufen in der Zahlungsverwaltung und sind ggf. als Planungsbuchungen eingelastet. Je genauer das erfolgt, desto eher stimmt die Finanzprognose.

    Ich habe das Gefühl, das eine Budgetplanung eher dazu verführt "ich könnte/müsste noch xy für abc ausgeben" anzuwenden anstatt nur wirklich das auszugeben, was notwendig ist ("Restduget nutzen"). Bei genauer Vorplanung sehe ich schon in der Finanzprognose, was übrigbleibt.

  • Nun die Finanzprognose kann nur mit genauen erwarteten Buchungen umgehen (z. B. regelmäßige Buchungen / Planungsbuchungen). D. h. Datum und Wert stehen fest. Beispielsweise Ausgaben zum Lebensunterhalte (Lebensmittel, Restaurantbesuche, Reparaturen am Haus etc.) sind nicht planbar. Dennoch macht es Sinn Budgets dafür zu vergeben, um beispielsweise herauszufinden, wieviel für Kann-Ausgaben noch zur Verfügung stehen, wenn Muss Ausgaben bereits das Budget sprengen. Ich bin ganz sicher, das dieses Thema breite Anwendung findet.

  • Reparaturen am Haus gehen von den Rücklagen/Überschuss. Lebensmittel werden gekauft was nötig ist. Aber eben auch nicht mehr und übertrieben. Restaurant entfällt schon seit März ...


    Mal ehrlich. Wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, sollte ich mir dringend Gedanken machen. Anders herum ist es wesentlich besser.

    Und dieser Überschuss steht dann eben für ungeplante und unregelmäßige Ausgaben zur Verfügung.

  • Nun ich finde eigene Aussagen im Zuge von Corona sollten nicht stellvertretend für die allgemeine Anforderung an die Software sein. Wenn du Falk1 das so handhabst, kannst du das gerne tun. Es trifft aber sicherlich nicht den Nerv der meisten Menschen, die das Programm nutzen wollen.

    Wenn es komplex wird, braucht man eine Unterstützungssoftware. Genau dafür ist Wiso vorhanden und bietet auch bisher eine einfache Form von Budgets.

  • Es ist jedermanns eigene Entscheidung, wie er seine Finanzen handhabt. Ich habe nur festgestellt, wie ich es mache und wenn Du nach dem Stichwort Budget in der Forumsuche suchst, wirst Du auch ähnliche Antworten finden. Ich finde Budgets eher für eine absolute Langfristplanung über mehrere Jahre hilfreicher.

  • Also da muss ich mich FB anschließen. Wenn in einem Programm die Möglichkeit vorhanden ist Budgets zu erstellen, kann man auch seine Vorstellungen kundtun, um diese Option optimaler nutzen zu können. Der eine braucht und nutzt das Budgets nicht, ein anderer eben doch. Ist jedem selber überlassen. Die wünsche von FB finde ich gut. :thumbsup:

  • Du kannst die Budgets "visualisieren" indem du den Block "Budgets" der Startseite hinzufügst.

    Da hat du dann einen Balken, der dir Ausschöpfung des Budgets anzeigt. Vielleicht bringt dich das ja schon etwas weiter.



    Gruß Widewood

    Generell ist diese Visualisierung sehr gut. Es gibt damit nur zu viele Einschränkungen als dass es effektiv nutzbar wäre.

    • Die Kategorie ist keine Dimension nach der eine Auswertung möglich ist. Man kann sich nur behilfsweise Budgets für Kategorien anlegen. Technisch wäre es aber kein Problem die erfassten Budgets auf den Kategoriebaum zu aggregieren.
    • Es fließen nicht alle Buchungen ein (erwartete/geplante/vorgemerkte Buchungen) Somit ist auch keine Prognose in die Zukunft möglich.
    • Der Abrechnungszeitraum ist nicht definierbar. Hier greift nicht immer Monat.

    Ich hoffe, dass eine Entwicklung dahingehend erfolgt.

  • Ich habe mich entschlossen mit Prognosebuchungen zu arbeiten. Ich trage so viele Buchungen wie möglich in die Zahlungsverwaltung ein. Über die Auswertungen sehe ich dann, wie sich das in Zukunft entwickeln wird und wo ich aktuell je Monat bzw. Jahr stehe. Hier hast du auch die Kategorien zur Verfügung. Da auch in der Budgetplanung keinen Ausgabestopp erwirkt wird :), ist das für mich die bessere Lösung. Kann natürlich sein, dass das für dich keine Weg ist.


    Gruß