Kreditkarte mit falschem Saldo 0,00€

  • Aber Du kannst es im Grunde genommen nicht mehr verplanen, weil Du hierfür die Rückstellung zur Deckung des Soll der Kreditkarte benötigst. Und Die siehst Du eben in der Finanzprognose. Am Monatsanfang mit Betrag X zu planen um in der Mitte dann auf einmal eine große Ausgabe auf der Kreditkarte zu tätigen und diesen Betrag dann bis zum Ende des Monats "wiederzubeschaffen", da dann die Zahluing fällig ist, wäre mir zu umständlich.

  • Übersehe ich nicht. Aber für den kommenden Monat sind ja auch Ausgaben geplant, die die verfügbaren Mittel reduzieren.

    Ich plane eben nicht " was kann ich noch ausgeben", sondern "hab ich noch ausreichend". Das Geld muss nicht raus, sondern steht zur Verfügung wenn ich es brauche. Was ich nicht brauche bleibt übrig und erhöht mein Vermögen.

  • für den kommenden Monat sind ja auch Ausgaben geplant, die die verfügbaren Mittel reduzieren

    Das ist natürlich richtig, aber die Kreditkartenbelastungen des nächsten Monats belasten erst die verfügbaren Mittel des übernächsten Monats.


    Es geht aber nicht um die Frage, ob ich Geld ausgeben will oder kann oder ob ausreichend (was immer das bedeutet) Geld vorhanden ist, sondern um die korrekte Darstellung des Kontenverlaufs vom Girokonto. Und da kann man nicht wegdiskutieren, dass die Kreditkartenbelastungen des laufenden Monats erst im Folgemonat in den Kontostand des Girokontos einfließen. Bei manchen Kreditkarten hat man sogar bis 2 Monate Zeit um den ausstehenden Gesamtbetrag der Kreditkartenabrechnung zu begleichen, ohne dass Sollzinsen erhoben werden.


    Die macht deutlich, dass man zeitlich zwischen der Belastung des Kreditkartenkontos und der Belastung durch die Kreditkartenabrechnung auf dem Girokonto unterscheiden muss. Die Belastung auf dem Kreditkartenkonto ist eine Ausgabe ohne Barmittelabfluss, also lediglich eine Schuld. Erst die Kreditkartenabrechnung führt zu einer Belastung des Girokontos und damit zu einem Barmittelabfluss. Dieser Barmittelabfluss ist eine Tilgung der Schuld (Umbuchung).

  • Ausser Kreditkarte hast Du keine Ausgaben? Die laufen dann nicht in Deine Planung?

    Der Kontenverlauf des Girokontos wird korrekt dargestellt. Erst wenn die Belastung erfolgt, mindert sich der Saldo.

    Unterschiedliche Betrachtungsweise. Mich interessiert nicht der Mittelabfluß (Ist ja kein Barmittel sondern Banksaldo) sondern der gesamte Vermögenswert. Und der mindert sich schon bei der Nutzung der Kreditkarte. Denn dann habe ich eine Schuld als Debitor.

    Sagen wir mal so: Meine Betrachungsweise ist da eher konservativ, Deine eher progressiv. Weil Du die "Zahlungsverpflichtung einer Schuld" gegenüber dem Vermögen "abwertest". Siehe hierzu Deine Äußerung als Zitat: "Die Belastung auf dem Kreditkartenkonto ist eine Ausgabe ohne Barmittelabfluss, also lediglich eine Schuld."

  • Mich interessiert nicht der Mittelabfluß

    Dies ist der Punkt, der zu unterschiedlichen Auffassungen führt. Es ist richtig, dass schon beim Einsatz der Kreditkarte eine Belastung des "Vermögens" eintritt, die ja auch bei einer entsprechenden Abfrage als Ausgabe dargestellt wird.


    Der Kontenverlauf des Girokontos wird korrekt dargestellt.

    Das gilt aber erst dann, wenn die Belastung durch das Kreditkartenkonto erfolgt ist. Die zu erwartende Belastung fehlt.

    Meine Argumente beziehen sich auf die Darstellung der Kontenentwicklung des Girokontos, hier wird der Mittelabfluss für die Kreditkarte nicht einbezogen.

    Die Art und Weise der Planung bleibt ohnehin jedem selbst überlassen.

  • Dies ist der Punkt, der zu unterschiedlichen Auffassungen führt.

    Hängt sicher auch davon ab, zu welchem Zwecken man Mein Geld benutzt. Ich kann Falk1 nur zustimmen.

    Dazu die Finanzprognnose verwenden. Ist das Kreditkartenkonto online geführt, verschwinden die Forderungen dort mit Ausgleich vom Girokonto. Den einen Tag SEPA Laufzeit muss man hinnehmen.

    Genau.

  • Die Zusammenfassung des Kreditkartenkontos mit dem Referenzkonto/Giro als Kontogruppe zu einer Finanzprognose lässt außer Acht, dass Belastung des Girokontos (bei meiner Kreditkarte) maximal 5 Wochen oder mindestens 5 Tage später erfolgt.

    Um diesen Zeitverzug bei der Kontenentwicklung des Girokontos abzubilden, könnte man eine Umbuchung zum Abrechnungszeitraum beim Girokonto hinterlegen, die mit jeder Belastung des Kreditkartenkontos erhöht werden müsste. Das möchte ich aber nicht manuell machen. Das ist die Funktion, die ich von einem Programm erwarte.

    Aber die Moderatoren dieses Forums sind anderer Meinung.

  • Also. Du möchtest den Typ einer dynamischen Planungsbuchung implementieren, deren Wert sich aus der sich stetig verändernden Forderung des Kredikartenkontos ergibt.

    Da aber etliche Anbieter für Kreditkarten am Markt sind und die Verträge, insbesondere im Hinblick auf den Abrechungszeitraum und das zugehörige Datum, nicht einheitlich sind, dürfte das keine triviale Lösung werden.

    In dem Kreditkartenvertrag müsste der Zeitraum, z.B. "alle Belastungen bis zum 25. des Monats werden am ersten Bankarbeitstag des Folgemonats dem Referenzkonto belastet" entsprechend parametriert werden.

  • Die Zusammenfassung des Kreditkartenkontos mit dem Referenzkonto/Giro als Kontogruppe zu einer Finanzprognose lässt außer Acht, dass Belastung des Girokontos (bei meiner Kreditkarte) maximal 5 Wochen oder mindestens 5 Tage später erfolgt.

    Um diesen Zeitverzug bei der Kontenentwicklung des Girokontos abzubilden, könnte man eine Umbuchung zum Abrechnungszeitraum beim Girokonto hinterlegen, die mit jeder Belastung des Kreditkartenkontos erhöht werden müsste. Das möchte ich aber nicht manuell machen. Das ist die Funktion, die ich von einem Programm erwarte.

    Aber die Moderatoren dieses Forums sind anderer Meinung.

    Wieso sollte eine Kontengruppe das ausser acht lassen? Der Gesamtsaldo der Kontengruppe ergibt sich aus den einzelnen Saldi. Bsp.: 2000 EUR Giro und -1000 EUR Kreditkarte ergibt Gesamtsaldo 1000 EUR. Jede neue Forderung auf dem Kreditkartensaldo vermindert das zur Verfügung stehende Kapital.

    Wird zum Fälligkeitsdatum ausgeglichen, ändert sich der Betrag auf dem Kreditkartenkonto auf 0, während der Betrag im Giro entsprechend sinkt.

  • Der Gesamtsaldo der Kontengruppe ergibt sich aus den einzelnen Saldi. Bsp.: 2000 EUR Giro und -1000 EUR Kreditkarte ergibt Gesamtsaldo 1000 EUR. Jede neue Forderung auf dem Kreditkartensaldo vermindert das zur Verfügung stehende Kapital.

    Wird zum Fälligkeitsdatum ausgeglichen, ändert sich der Betrag auf dem Kreditkartenkonto auf 0, während der Betrag im Giro entsprechend sinkt.

    Das will PON ja nicht akzeptieren. Das ist ja auch meine Vorgehensweise und ist aktuell. Wenn Abbuchung auf der Kreditkarte kommt verändert das sofort den Saldo. Ich find das so passend.

  • Und was ist dagegen einzuwenden?

    Warum sollte ich? Jeder kann seine Meinung haben und äußern. Es wäre nur schön, wenn auf die Argumente eingegangen würde.


    Bislang hat das in einem Post nur Falk1 gemacht:


    Da aber etliche Anbieter für Kreditkarten am Markt sind und die Verträge, insbesondere im Hinblick auf den Abrechungszeitraum und das zugehörige Datum, nicht einheitlich sind, dürfte das keine triviale Lösung werden.

    In dem Kreditkartenvertrag müsste der Zeitraum, z.B. "alle Belastungen bis zum 25. des Monats werden am ersten Bankarbeitstag des Folgemonats dem Referenzkonto belastet" entsprechend parametriert werden.

    Zu dieser Anmerkung - die davon zeugt, dass mein Vorschlag verstanden wurde- möchte ich darauf hinweisen, dass ein Parameter bereits in der Software vorhanden ist. Bei den Details zur Kreditkarte unter Kreditkarte wird der Abrechnungstag erfasst. Es fehlt der (der wichtigere) Abbuchungstag. Dann ist "nur noch" die Verknüpfung im Programm notwendig.

    Mir ist klar, dass dies kein einfaches Unterfangen ist.


    Die übrigen vorgeschlagenen Wege empfinde ich als workaround für die nicht korrekte Darstellung des Kontoverlaufs vom Girokonto.

  • Da muss ich Dir widersprechen. Du meinst den erwarteten Kontoverlauf, also die Prognose. Denn nur dort wird die zukünftige Entwicklung betrachtet. Und ja. Es ist derzeit ein Workaround der aber ziemlich gut funktioniert.

    Was machst Du mit Versorgerdaten, also Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Kommunikation, die ja auch alle variable Beträge an bestimmten Zahlungstagen aufweisen/können. Ebenso wie andere Ausgaben die ggf. nicht über Kreditkarte sondern eigene Abbuchungsverträge aber mit variablen Werten anfallen können. In sofern sehe ich zwar Deinen Wunsch und kann auch einen gewissen Bedarf als "nice to have" erkennen, sehe aber keine dringende Notwendigkeit.

    Da habe ich persönlich seit Jahren andere Wünsche an das Prog, die bis jetzt nicht implementiert sind.

  • Was machst Du mit Versorgerdaten, also Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Kommunikation, die ja auch alle variable Beträge an bestimmten Zahlungstagen aufweisen/können. Ebenso wie andere Ausgaben die ggf. nicht über Kreditkarte sondern eigen Abbuchungsverträge aber mit variablen Werten anfallen können.

    Jawoll - sehe ich genau so!

  • Was machst Du mit Versorgerdaten, also Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Kommunikation, die ja auch alle variable Beträge an bestimmten Zahlungstagen aufweisen/können.

    Ich finde das Argument ist aus zweierlei Gründen ein wenig an den Haaren herbeigezogen und erkläre mein Vorgehen:


    1. Normalerweise werden für Strom, Gas, Wasser, Abwasser Abschlagszahlungen entrichtet (die nicht schwanken), für die Kommunikationskosten bestehen hauptsächlich Flatrates. Die regelmäßigen Kosten werden ja sogar automatisch von MG in die Zahlungsverwaltung übernommen und hierdurch im Kontenverlauf zeitkonform richtig dargestellt.

    2. Sollte sich abzeichnen, dass Zahlungen abweichen werden (z.B. Jahres-Abrechnung, Flatrate hat nicht gereicht), bietet MG die Möglichkeit in der Zahlungsverwaltung eine Änderung der erwarteten Buchungen vorzunehmen. Und schon stimmt der künftige Kontoverlauf. Nur die Abbuchung zur Tilgung der Kreditkartenschuld fehlt im Kontenverlauf des Girokontos.