16. März 2018

„Mobilität wird in Zukunft komfortabler“

© stokkete FOTOLIA

Mario Sela ist Bereichsleiter Mobilität bei Bitkom, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien. Mit ihm hat sich Bettina Blaß darüber unterhalten, wie sich das Pendeln in den kommenden Jahren verändern könnte.

Die Digitalisierung macht vieles möglich – beispielsweise, dass wir uns von jedem Platz der Welt mit unserem Arbeit- oder Auftraggeber verbinden können. Müssen wir da überhaupt noch pendeln?
Der Mensch wird trotz aller technischen Möglichkeiten notwendigerweise mobil bleiben. Nicht nur, um zur Arbeit zu kommen, sondern auch, weil er in der Stadt unterwegs ist, Ausflüge ins Umland macht oder verreist. Allerdings werden alle Fahrten, auch die zur Arbeit, künftig bequemer und möglicherweise auch effizienter werden.

Was genau wird sich ändern?
Erste Helfer gibt es ja schon. Das sind die Verkehrsleitsysteme, die auf Probleme auf der Autobahn hinweisen, oder auch aktuelle Navigationssysteme, die einen Stau erkennen und automatisch eine alternative Route suchen. Aber es gibt auch neue Ansätze: Ein Problem ist oft die erste beziehungsweise letzte Meile, also von einer Haltestelle zum eigentlichen Ziel. Hier können geteilte On-Demand-Shuttles helfen. Dabei bestellen sich Nutzer via App solch ein Shuttle. Die Routenplanung ist durch Algorithmen gesteuert, sodass die Fahrtwünsche effizient und innerhalb kurzer Zeit erfüllt werden können. Das Fahrzeug bringt sie dann zur nächsten U-Bahn-, Straßenbahn- oder Bushaltestelle. Das hat den Vorteil, dass mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können – und das führt zu weniger Verkehr. Künftig sind auch für die Vorstädte autonome Shuttles vorstellbar, die also ohne Fahrer unterwegs sind und Pendler zum ÖPNV-Anschlusspunkt bringen. Außerhalb der Stoßzeiten können sie anderweitig eingesetzt werden. In Berlin startet im Frühjahr ein Testprojekt, bei dem die Nutzer mit Kleinbussen nahe ihres Standorts abgeholt werden. …

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