11. Mai 2017

So vererben Sie richtig

Jahr für Jahr sterben fast eine Million Menschen in Deutschland. Hinterlassen sie Vermögen, kommt es mitunter zum Streit unter den Nachkommen. Um das zu vermeiden, kann es helfen, ein Testament aufzusetzen. Damit lassen sich auch andere wichtige Dinge regeln. Mit den richtigen Vorkehrungen, kann der letzte Wille wunschgemäß realisiert werden.

Glaubt man den Einschätzungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, steckt Deutschland mitten in einer gewaltigen Erbschaftswelle. Seit 2015 und bis 2024 werden hierzulande demnach insgesamt 3,1 Billionen Euro vererbt. Viele, die Vermögen an ihre Nachkommen weitergeben, möchten zu Lebzeiten alles regeln und schreiben daher ein Testament. Den Letzten Willen festzuhalten, kann aber auch in anderen Fällen sinnvoll sein, etwa, wenn es um die Fürsorge für minderjährige Kinder geht. „Ein Testament sollte jeder errichten, der von der ansonsten maßgeblichen gesetzlichen Erbfolge abweichen oder sonstige letztwillige Verfügungen treffen möchte“, sagt Dominik Hüren, Notarassessor und Pressesprecher der Bundesnotarkammer.

In einem Testament kann man vieles regeln: Wer die Firma erben soll, wer das Haus und wer das Auto. Auch Schmuckstücke oder bestimmte Geldbeträge können einzelnen Personen oder Organisationen zugeschrieben werden. Auf diesem Weg lässt sich auch die gesetzliche Erbfolge ändern. Eine besondere Form ist das Berliner Testament. Dabei setzen sich Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner als Alleinerben ein. Konsequenzen hat das aber für die Kinder.

Welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Formen haben und welche Möglichkeiten, Ihnen noch zur Verfügung stehen, erfahren Sie in verbraucherblick 05/17.

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Weitere Themen der aktuellen Ausgabe

Mit verbraucherblick Mai 2017 richtig vererben

Schwerpunkt

  • Mein Wille geschehe. Das Testament richtig verfassen
  • Wer erbt unser Kind? Sorgerecht für Vollwaise
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  • Online in alle Ewigkeit. Digitalen Nachlass verwalten

Erfolgreich im Alltag

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