23. Oktober 2021

Sprudelnde Badekugeln selbst machen

© Bystrov/Shutterstock

Sprudelnde Badekugeln fürs Badewasser sind bei vielen beliebt. Sie duften, färben das Wasser und machen je nach Sorte noch Schaum. Die Kugeln sind recht teuer, enthalten Parfum, Alkohol und mitunter sogar bedenkliche Zusatzstoffe für Farbe und Schaum, die Allergien oder sogar Krebs auslösen können. Wer seine Badekugeln selbst macht, spart nicht nur Geld, sondern weiß auch genau, was drin ist.

Für den Sprudeleffekt sind zwei Hauptbestandteile nötig: Natron und Zitronensäure, also zwei klassische Haushaltsmittel. In Kombination mit Wasser reagieren sie miteinander. Das entweichende CO2 sorgt für den Sprudeleffekt und ist gesundheitlich unbedenklich. Außerdem sind noch Kokosöl zur Hautpflege enthalten und ein Bindemittel wie Speisestärke, das die Kugel zusammenhält, bis sie ins Wasser kommt. 

Grundrezept für selbst gemachte Badekugeln:

30 g Natron in Lebensmittelqualität, 15 g Zitronensäure, 8 g Speisestärke, 10 g Kokosöl (Mandel-, Jojoba-, Olivenöl oder Kakaobutter)

Herstellung: Öl schmelzen. Parallel Natron, Zitronensäure und Speisestärke in einer Schüssel vermengen. Öl teelöffelweise zu den trockenen Zutaten geben und einrühren. Wenn alles vermengt ist, mit den Händen eine Kugel formen. Diese sollte die Konsistenz von Mürbeteig haben. Vor Verwendung für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank legen.

Für Duft, fügen Sie dem Grundrezept zum Beispiel einen halben Teelöffel Honig oder zwei Tropfen naturreines ätherisches Öl hinzu. Für eine Schokobadekugel ersetzt Schokopuddingpulver die Speisestärke. Lebensmittelfarbe macht die Kugel bunt. Um Gesundheit und Umwelt zu schützen, azofreie Farbe verwenden und ätherisches Öl, das für die Hautanwendung zugelassen und nicht gewässerschädigend ist. Für Kleinkinder, ältere Personen oder Schwangere, sicherheitshalber auf ätherische Öle verzichten.

verbrauchertipp 

Sie können auch mehrere Badekugeln herstellen. Kühl und trocken gelagert halten sie mehrere Monate. 

Marina Engler schreibt seit Anfang 2014 als freie Journalistin für verschiedene Verbrauchermagazine. Ihre Schwerpunkte sind Gesundheit und Pflege. Da die journalistische Neugier tief in ihr verankert ist, befasst sie sich auch regelmäßig mit ganz anderen Themen.
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