Kunde hat zu viel bezahlt... und jetzt?

  • Hallo zusammen,
    ich habe hier gerade folgendes Problem:


    - Meine Kunden bekommen monatliche Rechnungen über einen Pauschalbetrag. Auf den Rechnungen steht immer der Endbetrag mit Mehrwertsteuer.

    - Auf Grund eines Tippfehlers in seiner Überweisung hat ein Kunde im letzten Monat 18€ zu viel bezahlt.

    - Nun würde ich diese 18€ gerne einfach bei der nächsten Rechnung abziehen. Wie gehe ich dazu genau vor?


    - Meine bisherigen Versuche führten immer entweder dazu, dass der Endbetrag der zweiten Rechnung nicht angepasst wird (es für den Kunden also nicht ersichtlich ist, dass er diesmal weniger bezahlen muss), oder die 18€ gleich zwei mal vom Endbetrag abgezogen werden... :/


    Vielen Dank schon mal im Voraus!

  • bei der überzahlten Rechnung das Geld als Kundenguthaben verbuchen, auf der nächsten Rechnung ein Textvermerk drauf, dass der Kunde 18Euro Guthaben hat und das entsprechend bei der Überweisung berücksichtigen soll, wenn nicht, bleibt das Guthaben halt nochmal stehen.

  • Ich sehe es wie Michael1972 . Bei mir kam es jetzt das ein Kunde zwei mal direkt nach dem Angebot überwiesen hat und ich die Rechnung in mein Büro nicht erstellt hatte bis der Betrag eingegangen war. Dazu kommt der Umstand das wir einen Auftrag offen gelassen haben (gestundet). Beim ersten mal hat mein Büro automatisch Chaos gebucht, das konnte ich aber noch lösen. Dabei kam dann raus, dass der Kunde 100€ zu wenig überwiesen hat. Das zweite mal war ich schon vorsichtiger, habe bei Zahlungseingang alles korrekt verbucht und doppelt kontrolliert. Der Betrag vom Kunden passt, allerdings steht das Kundenkonto nun auf -245€ und ich habe noch keine Ahnung warum :wacko:

  • Eigentlich läuft das in Mein Büro mehr oder weniger selbsterklärend ab. Mir wurde auch einmal zuviel überwiesen. Das hat die Software erkannt (da sich der Rechnungsbetrag vom Betrag auf dem Konto unterschied). MB hat gefragt, wie es mit dem Mehrbetrag umgehen soll. In meinem Fall habe ich "Kundenguthaben" gewählt. Bei der nächsten Rechnung an den Kunden wurde ich gefragt, ob das Kundenguthaben verrechnet werden soll. Im Endeffekt blieb dann der Rechnungsbetrag bei der neuen Rechnung gleich, aber unten drunter stand ein Text á la "Verrechnet mit dem Guthaben in Höhe von xx Euro bitte nur yy Euro überweisen!"


    Hat alles wunderbar geklappt.

  • Der Betrag vom Kunden passt, allerdings steht das Kundenkonto nun auf -245€ und ich habe noch keine Ahnung warum

    Kannst Du mit Screens in separatem Thema ansprechen-
    Lösung für hiesiges Thema RE: Kundenguthaben mit Rechnungsbetrag verrechnen

  • Vielleicht kann ich mich hier bei dem Thema einmal kurz einhaken:


    Ein Kunde hat noch ein Restguthaben auf dem Kundenkonto. Die Verrechnung an sich klappt auch wunderbar, bei Erstellen einer neuen Rechnung kommt die Abfrage, ob verrechnet werden soll, und alles ist super. Jetzt ist es aber so, dass ich für den Kunden einiges an Aufwand im Jan./Feb. erfasst habe. Wenn ich diesen nun direkt über "Alle Aufwände für Kunde X abrechnen" in eine Rechnung übergebe, passiert folgendes: Das Programm fragt ein vorh. Kundenguthaben offenbar nicht ab, die Rechnung wird erzeugt und es besteht dann (glaube ich?) keine Chance mehr, im Nachhinein das vorhandene Kundenguthaben in die Rechnung zu bekommen. Wenn ich über den Status "teilweise bezahlt" gehe, erscheint leider das Kundenguthaben nicht (Das rührt aus einer Gutschrift meinerseits aus 2020).


    Ist es echt nicht vorgesehen, aus vorhandenen Aufwänden erzeugte Rechnungen mit Kundenguthaben verrechnen zu können?

  • Wir machen das immer so:


    Wenn Kunde z.B Statt 299,90 zahlt 299,99 dann buchen 0,09€ wir das als Zuschlag.


    Wenn Differenz wesentlich höher ist, verkürzen hat einer Statt 249,90 und 449,90 gezahlt, dann überweise ich einfach 200€ zurück.


    Zahlung 449,90 wird als Splitt Buchung gebucht:


    249,90 wird dem Rechnung zugeordnet

    200 als Verrechnungskonto

    Rückzahlung -200 auch als Verrechnungskonto