KfW-Förderung für Heizungen

Zuschuss? Nicht ohne die Steuer!

Um 30 % Einkommensbonus für deine neue Heizung zu erhalten, fordert die KfW deine Steuerbescheide aus 2023 und 2024. Mit WISO Steuer siehst du vorab, ob du die Einkomensgrenzen erfüllst und gibst deine Steuererklärung für die letzten Jahre in Rekordzeit ab.

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Die Nr. 1 unter den Steuer-Apps

So gibt's die KfW-Heizungsförderung

1. Steuererklärungen abgeben

Für den Einkommensbonus der KfW brauchst du die Steuerbescheide des zweiten und dritten Jahres vor Antragsstellung.

2. Zuschuss beantragen

Für den Antrag zur Heizungsförderung brauchst du einen Lieferungs- oder Leistungsvertrag vom Experten für Energieeffizienz, den du für die Heizungserneuerung beauftragt hast.

3. Maßnahme umsetzen und Zuschuss erhalten

Innerhalb von 36 Monaten nach der Zusage der KfW muss deine Heizung erneuert werden. Anschließend reichst du die Nachweise ein und erhältst das Geld von der KfW.

Darum lohnt sich WISO Steuer

Plan B: Energetische Sanierung absetzen

Du erfüllst die KfW-Voraussetzungen für die Heizungsförderung nicht? Du kannst die Kosten für die neue Heizung auch von der Steuer absetzen und so bis zu 40.000 € zurückbekommen. WISO Steuer zeigt dir das Ergebnis sofort an.

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Handwerkerrechnungen einfach mit der App scannen – WISO Steuer trägt die Kosten automatisch ein.

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WISO Steuer ist im Steuerbereich absolut das beste Programm – die anderen können da nicht mithalten.

R. Doven
5.0
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Klasse! SteuerGPT begleitet einen Schritt für Schritt. So macht die Steuererklärung Spaß und kostet wenig Zeit.

E. Wandt
5.0
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Nach jahrelangen Beraterkosten dann plötzlich drauf gekommen… und siehe da, es geht auch alleine. Die Software ist Idiotensicher ;) DANKE WISO

Schmolinski
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FAQ: KfW-Förderung für Heizungen

Welche Heizungen werden 2026 konkret gefördert?

Gefördert werden klimafreundliche Systeme: Solarthermische Anlagen, Biomasseheizungen (z. B. Pellets), elektrische Wärmepumpen, Brennstoffzellenheizungen, wasserstofffähige Heizungen sowie innovative Heizungstechnik auf basis erneuerbarer Energien.
 
Es geht nicht nur um den kauf und die Installation solcher Heizungen, sondern auch Nebenkosten wie den Anschluss an das Gebäude- oder Wärmenetz, Ausgaben bei einem Heizungsdefekt oder Umfeldmaßnahmen.

Wer genau ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, die Eigentümer von bestehenden Ein- oder Mehrfamilienhäusern in Deutschland sind. Auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) können die Förderung nutzen.
 
Wichtig: Den Einkommens- und Geschwindigkeitsbonus gibt es nur für selbstnutzende Eigentümer.

Wie berechne ich, ob ich unter der 40.000 € Grenze für den Einkommens-Bonus liege?

Entscheidend ist das „zu versteuernde Einkommen“ – nicht das Bruttogehalt. Diesen Wert findest du in deinem Steuerbescheid im Abschnitt der Steuerberechnung. WISO Steuer zeigt dir diesen Wert nach der Eingabe deiner Daten sofort an, sodass du deine Förderchancen sofort einschätzen kannst.

Welche Steuerbescheide muss ich für den Antrag 2026 einreichen?

Du benötigst die Einkommensteuerbescheide aller Eigentümer und deren im Haushalt lebenden Partner für die Kalenderjahre 2023 und 2024. Die KfW prüft anhand dieser Dokumente den Durchschnitt deines Haushaltseinkommens.

Kann ich erst die Heizung bauen und dann den Antrag stellen?

Nein, das ist ein häufiger Fehler. Der Antrag bei der KfW muss zwingend vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Voraussetzung ist ein bereits abgeschlossener Liefer- und Leistungsvertrag mit einer Fachfirma, der eine „aufschiebende Bedingung“ enthält (der Vertrag wird erst gültig, wenn die Förderung bewilligt wird).

Was passiert, wenn ich die Förderung bei der KfW verpasst habe?

Wenn die KfW-Mittel erschöpft sind oder die Voraussetzungen nicht erfüllt wurden, kannst du oft auf die Förderung der Heizungsoptimierung über das BAFA (20 %) oder den Steuerbonus nach § 35c EStG (20 %) ausweichen. WISO Steuer hilft dir, diese Kosten korrekt in deine Steuererklärung einzutragen.

Wie funktioniert der Auszahlungsprozess der KfW?

Nach der Zusage lässt du die Heizung einbauen. Im Anschluss erstellt dein Fachunternehmer eine „Bestätigung nach Durchführung“ (BnD). Diese lädst du zusammen mit den Rechnungen und deinen Identitätsnachweisen (z. B. Video-Ident) im KfW-Portal hoch. Nach Prüfung wird der Zuschuss auf dein Konto überwiesen.

Kann ich KfW-Förderung und Steuerbonus kombinieren?

Nein. Das Gesetz untersagt die Doppelförderung für dieselbe Maßnahme. Du musst dich zwischen dem KfW-Investitionszuschuss und dem Steuerbonus für energetische Sanierung entscheiden. Ein Vergleich mit WISO Steuer lohnt sich, um die maximale Ersparnis zu finden.

Was wird bei der Heizungsoptimierung gefördert, wenn ich nicht komplett tausche?

Über das BAFA erhältst du 20 % Zuschuss für Maßnahmen wie den hydraulischen Abgleich, den Austausch von Heizungspumpen, den Einbau von Niedertemperatur-Heizkörpern oder intelligenter Steuer- und Regelungstechnik (Smart Meter).

Wie lange habe ich Zeit, die Nachweise für die Auszahlung einzureichen?

Die Nachweise müssen spätestens sechs Monate nach der letzten Rechnung der Fachfirma hochgeladen werden. Versäumst du diese Frist, kann der Anspruch auf den Zuschuss verfallen.

Was muss auf den Handwerkerrechnungen stehen, damit sie anerkannt werden?

Die Rechnung muss auf Deutsch verfasst sein, die Adresse des Objekts enthalten, die erbrachte Leistung detailliert beschreiben und darf auf keinen Fall bar bezahlt worden sein. Zudem müssen die Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID des Fachbetriebs vermerkt sein.

Was steckt hinter der KfW-Heizungsförderung?

Die KfW-Förderung (Nr. 458) soll den Umstieg auf energieeffiziente und erneuerbare Heizsysteme beschleunigen. Für dich ist sie interessant, wenn du in einer bestehenden Immobilie eine klimafreundliche Heizung einbauen lässt. Es spielt dabei keine Rolle, ob du selbst im Haus wohnst oder Vemieter bist. Wichtig ist , dass es sich um ein bestehendes Wohngebäude handelt, dessen Bauantrag oder Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt.
 
Der Zuschuss kann bis zu 70 % deiner Ausgaben betragen und zusätzlich 2.500 € Emissionsminderungszuschlag. Berücksichtigt werden Kooten bis zu 30.000 € bei einem Einfamilienhaus. Bei Mehrfamilienhäusern richtet sich die Höhe nach der Anzahl der Wohneinheiten.
 
Wichtig für den Antrag: Du benötigst als Nachweis für den Einkommensbonus (30 % der Ausgaben) die Steuerbescheide des zweiten und dritten Jahres vor Antragsstellung.

Höhe der Heizungsförderung 2026

Die Heizungsförderung besteht aus einer Grundförderung und mehreren möglichen Bonusförderungen:
 

GrundförderungEffizienzbonusKlimageschwindigkeitsbonusEinkommensbonus
Biomasseheizung30 %20 %30 %
Brennstoffzellenheizung30 %20 %30 %
Gebäudenetzanschluss30 %20 %30 %
Innovative Heizungstechnik30 %20 %30 %
Solarthermische Anlage30 %20 %30 %
Wasserstofffähige Heizung30 %20 %30 %
Wärmenetzanschluss30 %20 %30 %
Wärmepumpen30 %5 %20 %30 %

Grundförderung

Für den Einbau einer förderfähigen neuen Heizung gibt es grundsätzlich 30 Prozent Zuschuss. Diese Grundförderung gilt unabhängig davon, ob die Immobilie selbst genutzt oder vermietet wird. Förderfähig sind dabei nicht nur die Anschaffungskosten der Heizungsanlage, sondern auch die Installation sowie notwendige Nebenarbeiten, zum Beispiel Bohrungen für Erdwärme, Anschlussarbeiten oder die Modernisierung des Heizungsraums.

Effizienzbonus

Für bestimmte Wärmepumpen kann zusätzlich ein Effizienzbonus von 5 Prozent gewährt werden. Das betrifft insbesondere Wärmepumpen, die Umweltwärme besonders effizient nutzen, etwa durch Erdreich als Wärmequelle oder durch den Einsatz natürlicher Kältemittel bei bestimmten Systemen. Gerade bei Sole-Wasser-Wärmepumpen kann dieser Bonus ein spürbarer Förderhebel sein.

Klimageschwindigkeitsbonus

Ein weiterer wichtiger Baustein ist der Klimageschwindigkeitsbonus in Höhe von 20 Prozent. Er richtet sich an selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre alte fossile Heizung besonders zeitnah gegen eine klimafreundliche Alternative austauschen. Voraussetzung ist unter anderem, dass es sich bei der alten Anlage um eine Kohle-, Öl-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung handelt oder um eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung.

Einkommensbonus

Selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von maximal 40.000 € pro Jahr können zusätzlich einen Einkommensbonus von 30 % erhalten. Maßgeblich ist hierbei nicht das aktuelle Einkommen, sondern der Durchschnitt des zu versteuernden Einkommens des zweiten und dritten Jahres vor Antragstellung. Wer den Antrag also im Jahr 2026 stellt, muss die Steuerbescheide aus 2023 und 2024 heranziehen.
 
Für die Prüfung werden die Einkommensteuerbescheide aller Eigentümerinnen und Eigentümer sowie gegebenenfalls deren Ehe- oder Lebenspartner benötigt. Entscheidend ist ausdrücklich das „zu versteuernde Einkommen“, nicht das Bruttoeinkommen.
 
Wer den Einkommensbonus nutzen möchte, muss die Einkommenssituation der relevanten Vorjahre nachweisen. Genau hier wird aus einem Förderwunsch schnell Papierkram mit Stolperfallen. Denn ohne die passenden Steuerbescheide lässt sich der Bonus nicht sauber belegen. Wer seine Steuererklärung 2023 und Steuererklärung 2024 noch nicht erledigt hat oder Unterlagen sortieren muss, sollte das frühzeitig angehen.
 
Mit WISO Steuer lassen sich Steuererklärungen verständlich, strukturiert und zeitsparend erstellen. Das hilft nicht nur bei einer möglichen Steuererstattung, sondern auch dabei, wichtige Nachweise für Förderanträge schneller verfügbar zu haben. Wer die KfW-Heizungsförderung optimal nutzen will, profitiert also doppelt: durch mögliche Zuschüsse für die neue Heizung und durch eine sauber vorbereitete steuerliche Grundlage.

Emissionsminderungszuschlag

Bei besonders emissionsarmen Biomasseheizungen kann zusätzlich ein einmaliger Emissionsminderungszuschlag in Höhe von 2.500 € gewährt werden. Das gilt insbesondere für Biomasseanlagen mit sehr niedrigen Feinstaubwerten. Dieser Zuschlag kommt ergänzend zu den prozentualen Förderanteilen hinzu und kann die Wirtschaftlichkeit einer Pelletheizung weiter verbessern.

Voraussetzungen für die KfW-Förderung für Heizungen

1. Antragssteller

Antragsberechtigt sind private Eigentümerinnen und Eigentümer von bestehenden Wohnimmobilien in Deutschland. Dazu gehören Besitzer von Einfamilienhäusern ebenso wie Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit mehreren Wohneinheiten. Auch Eigentümerinnen und Eigentümer von Eigentumswohnungen können eine Förderung erhalten, sofern der Heizungstausch im Sondereigentum umgesetzt wird.
 
Bei Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum sind außerdem Wohnungseigentümergemeinschaften antragsberechtigt. Nicht antragsberechtigt sind hingegen Gesellschaften bürgerlichen Rechts, also GbRs, und deren Gesellschafter, wenn sie im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind. In solchen Fällen kommt unter Umständen stattdessen die Heizungsförderung für Unternehmen im Wohngebäudebereich in Betracht.

2. Heizungssysteme

Die KfW fördert den Kauf und die Installation neuer Heizsysteme, die überwiegend auf erneuerbaren Energien basieren oder eine besonders hohe Energieeffizienz erreichen.
 
Dazu gehören unter anderem:

  • solarthermische Anlagen
  • Biomasseheizungen
  • elektrisch angetriebene Wärmepumpen
  • Brennstoffzellenheizungen
  • wasserstofffähige Heizungen
  • innovative Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien

 
Ebenfalls gefördert wird der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz, also zum Beispiel an ein Nah- oder Fernwärmesystem. Darüber hinaus können auch begleitende Maßnahmen Bestandteil der Förderung sein. Dazu zählen etwa die Fachplanung und Baubegleitung durch eine Energieeffizienz-Expertin oder einen Energieeffizienz-Experten, akustische Fachplanung sowie vorbereitende und wiederherstellende Arbeiten im Umfeld der Maßnahme. Selbst Ausgaben für eine provisorische Heiztechnik bei einem akuten Heizungsdefekt können unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sein.
 
Nicht gefördert werden dagegen:

  • Eigenbauanlagen
  • Prototypen
  • gebrauchte Anlagen
  • Systeme mit wesentlich gebraucht erworbenen Bauteilen
  • rein fossile Heizungen wie Öl- oder Gasheizungen
  • Stromdirektheizungen wie Nachtspeicheröfen oder Infrarotheizungen

KfW-Förderung für Wärmepumpen

Auch elektrisch betriebene Wärmepumpen werden gefördert. Bei ihnen sind neben Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus auch noch der Effizienzbonus in Höhe von 5 % möglich. Vorausgesetzt, dass als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser genutzt werden oder ein natürliches Kältemittel eingesetzt wird.

3. Durchführung der Maßnahme

Wichtig ist, dass die Heizungserneuerung durch einen Experten für Energieeffizienz beziehungsweise ein Fachunternehmen durchgeführt wird. Der Lieferungs- oder Leistungsvertrag wird für die Antragsstellung des Zuschusses benötigt.
 
Die geplante energetische Sanierung muss die Energieeffizienz des Gebäudes verbessern und/oder den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch erhöhen. Zusätzlich ist vorgeschrieben, dass mit dem Einbau der neuen Heizungsanlage auch das gesamte Heizungsverteilungssystem optimiert wird. Dazu gehört insbesondere der hydraulische Abgleich beziehungsweise die Anpassung der Luftvolumenströme.
 
Entscheidend ist außerdem, dass die Maßnahme in einem Bestandsgebäude durchgeführt wird. Neubauten sind von dieser Förderung ausgenommen. Wer einen Zuschuss beantragen möchte, muss außerdem darauf achten, die formalen Anforderungen an Planung, Vertrag, Antrag und Nachweise vollständig einzuhalten. Die Förderung funktioniert nicht nach dem Prinzip „erst bauen, dann fragen“, sondern setzt einen korrekten Ablauf voraus.
 
Hast du die Zusage für den das Fördergeld erhalten, muss die Maßnahme innerhalb von 36 Monaten fertiggestellt werden.

Beispiel: Berechnung der Förderung für ein Einfamilienhaus

Werden bei einem Einfamilienhaus förderfähige Gesamtkosten von 30.000 € angesetzt und ein Förderbetrag von 13.750 € bewilligt, kann zusätzlich noch ein Emissionsminderungszuschlag von 2.500 € dazukommen.
 
Der Gesamtförderbetrag läge dann bei 16.250 €. Der verbleibende Eigenanteil würde in diesem Fall 13.750 € betragen.

So läuft die Antragstellung bei der KfW ab

Die Förderung für den Heizungstausch wird über das KfW-Programm 458 beantragt. Der Antrag wird online über das Kundenportal „Meine KfW“ gestellt. Wichtig ist die richtige Reihenfolge: Vor dem Förderantrag muss zunächst eine Fachfirma beauftragt und ein Liefer- und Leistungsvertrag geschlossen werden. Dieser Vertrag muss allerdings eine auflösende oder aufschiebende Bedingung enthalten, damit er nur im Fall einer Förderzusage wirksam wird.

Schritt 1: Beratung und Planung

Am Anfang steht die Auswahl des passenden Heizsystems. Dafür empfiehlt sich eine fundierte Beratung durch eine Heizungsfachfirma, die Energieberatung der Verbraucherzentrale oder eine Expertin beziehungsweise ein Experte für Energieeffizienz. Gerade bei älteren Gebäuden lohnt sich eine ganzheitliche Betrachtung des Hauses, um die passende Technik zu wählen.

Schritt 2: Vertrag mit Fachfirma abschließen

Sobald die Entscheidung für ein Heizsystem gefallen ist, wird ein Liefer- und Leistungsvertrag mit einer Fachfirma abgeschlossen. Ohne diesen Vertrag kann kein Antrag gestellt werden. Gleichzeitig darf die Förderung nicht gefährdet werden, daher muss die vertragliche Förderklausel korrekt formuliert sein.

Schritt 3: Bestätigung zum Antrag erhalten

Die Fachfirma oder der Energieberater stellt die sogenannte Bestätigung zum Antrag aus, kurz BzA. Diese enthält eine 15-stellige ID, die später im KfW-Portal benötigt wird.

Schritt 4: Antrag im KfW-Portal einreichen

Anschließend erfolgt die Antragstellung im Portal „Meine KfW“. Dort werden die BzA-ID, Vertragsdaten und persönliche Angaben erfasst. Wer einen Einkommensbonus beantragen möchte, muss zusätzlich die entsprechenden Steuerunterlagen bereithalten.

Schritt 5: Heizung einbauen lassen und Nachweise hochladen

Nach der Förderzusage kann die neue Heizung eingebaut werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Bestätigung nach Durchführung, kurz BnD, erstellt. Für die Auszahlung müssen anschließend Rechnungen und weitere Nachweise im KfW-Portal hochgeladen werden.

Welche Unterlagen sind notwendig?

Für die Auszahlung des Zuschusses müssen die Antragstellerinnen und Antragsteller nachweisen, dass die Maßnahme wie beantragt umgesetzt und vollständig bezahlt wurde. Zu den grundlegenden Unterlagen gehören die Rechnungen sowie die Bestätigung nach Durchführung.
 
Wer zusätzlich den Klimageschwindigkeitsbonus oder den Einkommensbonus nutzt, muss außerdem weitere Dokumente einreichen. Dazu zählen in der Regel eine Meldebestätigung und ein Grundbuchauszug. Für den Einkommensbonus sind zusätzlich die Einkommensteuerbescheide des zweiten und dritten Jahres vor Antragstellung erforderlich.
 
Wichtig ist auch die formale Korrektheit der Rechnungen. Sie müssen die Adresse des geförderten Gebäudes enthalten, in deutscher Sprache und in Euro ausgestellt sein und dürfen nicht bar bezahlt worden sein. Außerdem müssen die steuerlichen Angaben des Fachunternehmens vollständig auf der Rechnung vermerkt sein.

Welche Fristen gelten?

Nach der letzten Rechnung bleiben in der Regel sechs Monate Zeit, um die erforderlichen Nachweise im KfW-Portal hochzuladen. Spätestens müssen die Unterlagen jedoch sechs Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums eingereicht werden. Sind alle Unterlagen vollständig und gibt es keine Rückfragen, wird der Zuschuss nach erfolgreicher Prüfung auf das angegebene Bankkonto ausgezahlt.

So hilft dir WISO Steuer

Gerade beim Einkommensbonus kann es entscheidend sein, die erforderlichen Steuerbescheide schnell vorliegen zu haben. Wenn die Steuererklärung für 2023 oder 2024 noch offen ist, solltest du sie nicht länger aufzuschieben. Mit WISO Steuer erstellst du die Steuererklärung in Rekordzeit – dank dieser Features:
 

  • Schritt-für-Schritt Hilfe beim Ausfüllen
  • Lohnsteuerbescheinigung, Rechnungen & Co. einfach per Foto hochladen
  • Fragen an den integrierten Berater SteuerGPT stellen
  • Steuer-Check vor der Abgabe auf Fehler und Sparpotenzial

Quelle: KfW