14. Mai 2020

Alltag im Stillstand

© 1724818831 Simone Colombo/Shutterstock

Es herrscht Ausgangsbeschränkung in Deutschland. Schulen, Kindergärten, Geschäfte, Büros, Museen, Restaurants, Kinos – die meisten haben geschlossen oder sind nur mit Einschränkungen geöffnet. Alles findet zu Hause statt. Die Menschen sollen nicht reisen, sich nicht mit anderen treffen – überhaupt so wenig Kontakt wie möglich haben. 1,5 Meter ist das Maß der Annäherung und bitte mit Schutzmaske. Was bedeuten die Einschränkungen aus Verbrauchersicht? Wo können Personen, die durch die Situation in finanzielle Schieflage geraten sind, Hilfe bekommen? verbraucherblick versucht, Ihnen einen Überblick zu geben, und nennt Anlaufstellen für Hilfe und Information.

Mit so einer Situation hätte noch vor ganz kurzer Zeit keiner gerechnet. Das Land steht still. Im Vordergrund steht die Gesundheit der Bevölkerung und die bestmögliche medizinische Versorgung. Kontaktbeschränkungen und Schutzmaßnahmen sollen die Ausbreitung des Virus Covid-19 verlangsamen und dem Gesundheitssystem Zeit verschaffen, um mit einem Patientenansturm fertig zu werden. Dennoch breitet sich das Virus aus und die Zahl der Todesfälle steigt – wenn auch langsam. Die Kontaktbeschränkung gilt mindestens bis 5. Juni. Eine bundesweite Pflicht zum Tragen von Schutzmasken besteht nicht, dennoch müssen in ganz Deutschland Menschen an bestimmten Orten seit 27. April Masken tragen. Alle Bundesländer haben mit leicht unterschiedlichen Regelungen Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Zügen und beim Einkaufen eingeführt. Wo Schulen geöffnet sind, gibt es ebenfalls Masken-Regelungen. In Friseurläden, wo man seit 4. Mai wieder Haare schneiden darf, ist Mundschutz ebenfalls Pflicht. Neben der Sorge um die eigene Gesundheit, gesellen sich aktuell aber auch die Angst um den Arbeitsplatz oder die finanzielle Lage hinzu. Gegen unmittelbare finanzielle Notlagen hat die Regierung einige Sofortmaßnahmen ergriffen.

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ruhe
Annette Ruhe
Annette Ruhe, Verbraucherjournalistin, ist seit 2001 an Bord. Sie war Redakteurin für die WISO-Monats-CD und hat dann verbraucherblick mitentwickelt. Von Hause aus Historikerin, liegt ihr daran, schwierige Sachverhalte verständlich zu erklären. Schwerpunkte: Vorsorge, Verbraucherrecht, Steuern. Hauptaufgabe: Redigieren, Themenplanung. Größte Freude: Verbraucher-Tipps, die erfolgreiche Anwendung finden.