21. Oktober 2019

Besser über die Runden kommen

© 495042790 Andrey_Popov/Shutterstock

Bei vielen älteren Menschen ist das Konto leer, bevor die nächste Rentenzahlung kommt. Auch die Ruheständler von morgen müssen sich auf Einschränkungen gefasst machen. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung droht ihnen eine Versorgungslücke von durchschnittlich 700 Euro im Monat. verbraucherblick zeigt, wie Rentner im Alltag sparen können, ob nun im Supermarkt, in der Apotheke oder bei öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Altersarmut in Deutschland nimmt zu: Immer mehr Menschen erhalten die Grundsicherung im Alter. Waren es Ende 2017 noch etwa 544.000 Menschen, lag die Zahl im Dezember 2018 bereits bei rund 559.400. Dabei hatten 51,9 Prozent der Empfänger von Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung bereits die Altersgrenze für den Rentenbeginn erreicht beziehungsweise überschritten – also mehr als die Hälfte. Viele Senioren müssen also auf jeden Cent achten.

Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, das Rentenniveau – also das Verhältnis der Rente zu den Löhnen – bis 2025 nicht unter 48 Prozent sinken zu lassen. „Wer aber weder privat vorgesorgt hat, noch eine eigene Immobilie besitzt, hat mit dem Renteneintritt plötzlich viel weniger Geld zur Verfügung“, gibt Maike Cohrs, Schuldner- und Insolvenzberaterin beim Diakonischen Werk Köln und Region, zu bedenken. „Dazu kommt, dass viele Rentner noch Zahlungsverpflichtungen aus dem Berufsleben haben – das belastet ihr Budget enorm.“

Mehr lesen Sie in verbraucherblick 10/2019.

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Christina Anastassiou
Christina Anastassiou arbeitet seit 2003 als freie Journalistin mit einem Schwerpunkt auf Finanz- und Wirtschaftsthemen. Die Diplombiologin mit dem Zusatzfach Betriebswirtschaftslehre schreibt über Geldanlagen, Finanzierung und mittelständische Unternehmen. Außerdem interessiert sie sich sehr für Gesundheit, Medizin und andere Verbraucherthemen.