Inhalt der Ausgabe Oktober 2019

schwerpunkt

Patientenverfügung

Es passiert eher selten, dass jemand einfach nicht mehr aufwacht. Viel häufiger ist Sterben ein Prozess, der länger dauert. Manchmal sind auch schon viele Wochen, Monate und Jahre vorausgegangen, in denen der Betreffende krank war und körperlich und geistig abgebaut hat. Wer nicht möchte, dass er mithilfe von künstlicher Ernährung und Maschinen am Leben gehalten wird – aber auch, wer genau das möchte – sollte seinen Willen aufschreiben. Dafür gibt es die sogenannte Patientenverfügung.
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Betreuungsverfügung

Wer sich – etwa nach Krankheit oder Unfall – nicht mehr eigenständig um seine Belange kümmern kann, braucht jemanden, der in seinem Sinne die Entscheidungen trifft. Das kann ein Angehöriger oder Freund sein, geregelt wird die Sachlage mit einer Vorsorgevollmacht. Wer niemanden hat oder niemanden benennen möchte, setzt stattdessen eine Betreuungsverfügung auf. Ein Gericht bestimmt dann einen Betreuer, früher Vormund genannt.
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Vorsorgevollmacht

Ein Unfall, eine Krankheit – es kann sehr schnell passieren, dass man nicht mehr in der Lage ist, wichtige Entscheidungen selbst zu fällen. Auch wenn viele glauben, dass dann der Partner, die eigenen Kinder oder Geschwister entscheiden dürfen: Das stimmt nicht. Sollen die Familienmitglieder handlungsfähig bleiben, müssen sie vorher bevollmächtigt werden, die Alltagsgeschäfte zu regeln und in Gesundheitsfragen die gewollten Antworten zu geben. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Vorsorge- und die Bankvollmacht.
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Notfallsysteme

Zwischen Milch und Ketchup steht immer öfter ein Retter für medizinische Notfälle: die Notfalldose. Geparkt in der Kühlschranktür enthält die grüne Plastikdose wichtige Informationen, die Rettungskräfte für den Notfall brauchen. Genial, aber einfach, denn einen Kühlschrank hat jeder. So genial die Dose ist, sie hat einen Nachteil. Tritt ein Notfall auf der offenen Straße ein, hilft auch der Kühlschrank nicht weiter. verbraucherblick stellt geeignete Notfallsysteme für zu Hause und unterwegs vor.
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Pflegezusatzversicherung

Pflege ist teuer. Und die gesetzliche Pflegepflichtversicherung deckt meist nur einen Teil der Kosten ab. Je nach Situation müssen Pflegebedürftige hunderte oder sogar mehr als 2000 Euro pro Monat selbst stemmen. Private Zusatzversicherungen versprechen, diese Lücke zu schließen, damit das Vermögen geschont wird und weder die Kinder belastet werden noch das Sozialamt einspringen muss. Zur Auswahl stehen verschiedene Varianten. Doch nur eine ist sinnvoll – und die auch nicht für jeden.
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gut absichern

besser leben

Zahnspange

Was wären Madonna und Vanessa Paradis ohne ihre Zahnlücken? Auch für Jürgen Vogel sind sie zum Markenzeichen geworden, die Zahnlücken und schiefen Vampirzähne. Japanische Frauen sollen sich ihr Gebiss sogar mit Absicht verkrümmen und abschleifen lassen, damit ihr Lächeln mädchenhafter wirkt. Trotzdem bevorzugen hierzulande wohl die meisten Menschen ein makelloses Gebiss mit geraden Zähnen. Wann ist dafür die Zahnspange notwendig? Welche alternativen Möglichkeiten gibt es? Und wie viel kostet die kieferorthopädische Behandlung?
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Weizenmischbrot

Die Deutschen sind stolz auf ihr Brot. Und sie essen es auch gern: Fast 1,7 Millionen Tonnen Brot kauften die Deutschen im vergangenen Jahr. Am beliebtesten sind Weizen- und Roggenmischbrote. Weit über 3000 Brotsorten gibt es in Deutschland – eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Die Deutsche Brotkultur wurde daher von der Unesco zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Doch das traditionelle Brot aus Bäckershand hat Konkurrenz bekommen.
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unterwegs

Dolomiten Höhenweg 1

Das Wandern erlebt eine Renaissance. Immer mehr Menschen, die in großen, lauten Städten wohnen, wollen im Urlaub gerne Ruhe und Natur genießen. Besonders gut geht das auf einer Hüttentour, auf der man jeden Abend eine neue Unterkunft in den Bergen erreicht. In den Hütten essen und übernachten Wanderer und laufen am nächsten Tag weiter. Nur das Nötigste wird im Rucksack mitgetragen. Das Karussell im Kopf schweigt bei körperlicher Betätigung und großartigen Ausblicken. Unsere Autorin hat sich auf eine Tour in die Dolomiten gemacht.
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erfolgreich im alltag

Alltagsplanung für Senioren

Bei vielen älteren Menschen ist das Konto leer, bevor die nächste Rentenzahlung kommt. Auch die Ruheständler von morgen müssen sich auf Einschränkungen gefasst machen. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung droht ihnen eine Versorgungslücke von durchschnittlich 700 Euro im Monat. verbraucherblick zeigt, wie Rentner im Alltag sparen können, ob nun im Supermarkt, in der Apotheke oder bei öffentlichen Verkehrsmitteln.
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Solidarische Landwirtschaft

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland ist seit Jahrzehnten rückläufig. Nicht erst die immensen Ernteausfälle im Sommer 2018 haben deutlich gezeigt, wie sehr die Existenz der Bauern von Klima, Subventionen und Weltmarktpreisen abhängig ist. Zahlreiche Faktoren entscheiden über den Erfolg der Landwirte. Die können sich gegen wachsende Konkurrenz oft nur durch Überschreitung der eigenen Belastungsgrenze wehren oder sehen sich gezwungen, die Natur auszubeuten – Pflanzen, Boden, Tiere. Da würde etwas helfen, das Mut macht, eine Idee, die Erzeuger und Verbraucher näher zusammenbringt. Die gibt es bereits: Solidarische Landwirtschaft.
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geld sparen

Privatinsolvenz

Manchmal fällt der Gang zum Briefkasten schwer. Besonders, wenn sich darin immer neue Mahnungen und Rechnungen stapeln, die man nicht begleichen kann. Für Verbraucher, die nicht mehr weiterwissen, kann unter Umständen eine Privatinsolvenz die Lösung sein, nach der ein finanzieller Neuanfang ohne Restschulden steht – wenn alles gutläuft. Doch es gibt auch Risiken. Und ein Zuckerschlecken sind die Jahre der sogenannten Wohlverhaltensperiode auch nicht.
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kolumne

Bestattungsvorsorge

… ist oft eine späte Erkenntnis, wenn jemand schwer erkrankt ist oder gar plötzlich verstirbt. Die Ärzte im Krankenhaus fragen nach einer Patientenverfügung, Bankangestellte nach einer Vorsorgevollmacht oder Verwandte nach einem Testament. Und dann gibt es auch noch Notfallpass oder Organspendeausweis. Alles wichtige Dokumente, die helfen, in einer plötzlich oder allmählich eintretenden Situation (Unfall, Demenz, Tod), Entscheidungen der Angehörigen nach dem eigenen Willen treffen zu können. Die Patientenverfügung hat sich wie die Vorsorgevollmacht inzwischen durchgesetzt. Was aber oft nicht bedacht wird ist die Bestattung. Da sind betroffene Angehörige im Regelfall auf sich gestellt.
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kurz&bündig

kurz & bündig – Oktober 2019

Nachbarn müssen Laub dulden - Abstand zur Grundstücksgrenze zählt
Gebührenfreiheit fürs Umschulden - Extrakosten bei Immobilienkrediten untersagt
Schnell das Auto zulassen - Kfz-Zulassung jetzt online
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