21. Mai 2017

Digitalen Nachlass verwalten

© Dean Drobot/Shutterstock.com
Unser Leben ist längst digital: Wir pflegen Kontakte in sozialen Netzwerken, bestellen in Onlineshops und laden Bücher, Musik und Filme herunter. Wir speichern Fotos in der Cloud und regeln unsere Finanzen per Online-Banking. Für all das brauchen wir Nutzerkonten – und die bleiben auch nach unserem Tod bestehen. Für Erben heißt das: Sie müssen sich um den digitalen Nachlass kümmern. Doch das ist gar nicht so einfach.

Rund 900.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland. Immer mehr von ihnen hinterlassen nicht nur Immobilien, Schmuck und Geld, sondern auch E-Mail-Accounts, Online-Konten und Homepages. Weil die Verträge in der Regel nicht mit dem Tod des Nutzers enden, müssen die Erben den digitalen Nachlass sichten und entscheiden, wie sie mit den Daten umgehen wollen. Das Problem dabei: Oft wissen die Hinterbliebenen nicht, wo der Verstorbene im Netz aktiv war und wo er welche Daten hinterlegt hat – oder sie kennen die Passwörter nicht, mit denen sie auf die Benutzerkonten zugreifen können. In verbraucherblick 05/2017 sagen wir Ihnen, wie Sie in einem solchen Fall am besten vorgehen und liefern Ihnen eine praktische Checkliste.

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