22. November 2021

Fahr doch, womit Du willst

© Halfpoint/Shutterstock

Leihfahrrad, E-Scooter, Taxi, Carsharing oder doch ÖPNV? Viele Firmen bieten ihren Mitarbeitern heutzutage ein Mobilitätsbudget an. Der Arbeitgeber stellt dabei jeden Monat einen festgelegten Betrag zur Verfügung. Die Angestellten entscheiden dann selbst, für welche Transportmittel sie das Geld ausgeben wollen. Diese größere Flexibilität, um den Weg zur Arbeit zurückzulegen, könnte in vielen Städten die Zukunft sein. Allerdings eignen sich Mobilitätsbudgets nicht für jedes Unternehmen.

Regen, Sonne, Kälte, Hitze – all das kann Arbeitnehmern egal sein, wenn ihr Chef ihnen ein Mobilitätsbudget zur Verfügung stellt. Denn damit können sie den Weg zur Arbeit jeden Tag spontan anders gestalten. Morgens schüttet es und die Mitarbeiterin entscheidet sich für Carsharing. Der Wagen steht bestenfalls vor ihrer Wohnung und kann am Arbeitsplatz geparkt werden. So kommt sie trocken ins Büro. Scheint abends die Sonne, leiht sie sich einen E-Scooter, der nur wenige Meter vom Firmeneingang entfernt parkt. Die Kosten für das Auto und den Scooter übernimmt der Arbeitgeber. Denn er stellt seinen Angestellten statt Jobticket oder Dienstwagen ein Mobilitätsbudget zur freien Verfügung. 

Damit könnte die Mitarbeiterin auch ein Bus- oder Bahnticket kaufen, ein Fahrrad leihen oder auch Taxi fahren. Von dieser flexiblen Mobilität profitieren auf den ersten Blick alle. Der Mitarbeiter ist motiviert, weil er nutzen kann, was er will. Das kommt auch dem Arbeitgeber zugute. Der spart überdies bei der Größe der hauseigenen Autoflotte, weil einige Mitarbeiter lieber im Zug auf Dienstreise gehen. Und das wiederum dankt auch die Umwelt, denn je mehr ÖPNV und weniger Individualverkehr unterwegs ist, desto weniger CO2 ist in der Luft.

mehr lesen Sie in verbraucherblick 11/2021.

Bestellung Einzelheft
E-Paper 11/2021: 5 €

Bestellung Abo
E-Paper für Buhl-Vertragskunden: 12 Ausgaben für 12 € pro Jahr

E-Paper für alle anderen: 12 Ausgaben für 50 € pro Jahr

Bettina Blaß ist seit über 15 Jahren selbstständige Verbraucherjournalistin und Trainerin für Internetthemen. Zuvor war sie Redakteurin für die WISO Monats-CD und bei der G+J Wirtschaftspresse Online stellvertretende Redaktionsleiterin. Ihr Fokus liegt auf den Themen Internet, Finanzen und Immobilien. Privat schreibt sie für ihr Reise- und Genussblog Op jück.
verb