17. Dezember 2020

Im Bilde bleiben

 

© fizkes/Shutterstock

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass das Aufrechterhalten sozialer Kontakte zu einer echten Herausforderung wird. Vor allem Großeltern, die man nur noch begrenzt oder gar nicht mehr besuchen kann, leiden unter den Einschränkungen. Natürlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit zu telefonieren. Per Video zu kommunizieren, bringt weitere Vorteile: Enkel können Selbstgemaltes präsentieren. In virtuellen Konferenzen sehen sich mehrere Familienmitglieder gleichzeitig. Besonders praktisch sind Systeme, die kaum technischen Aufwand erfordern und selbst ohne Software-Installation auskommen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Für den heimischen Computer sollte eine Webcam mit eingebautem Mikrofon zur Verfügung stehen. Bei fast allen aktuellen Laptops ist die Kamera Standardausstattung, und selbst auf älteren und ansonsten kaum noch arbeitsbereiten Geräten lassen sich Videokonferenzen durchführen. Es genügt, das Gerät ins WLAN zu bringen und eventuell eine Internetkamera per USB anzuschließen.

verbrauchertipp

Läuft der Laptop-Oldie nur unter einem alten, nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgten Betriebssystem wie Windows 7 oder älter, sollte man das Gerät nur in ein Gästenetzwerk mit eingeschränkten Rechten einbuchen (lassen). Ob sich das alte Geräte mit Schadsoftware infiziert, ist im Zweifel irrelevant. Nur die anderen Geräte im Heimnetzwerk sollten sicher sein.

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Michael Scheuch
Michael Scheuch ist Wirtschaftsjournalist, hat lange Jahre für die ZDF-Sendung WISO als Redakteur gearbeitet. Autor von ZDF-Dokumentationen und Buchautor. Im C.H.Beck-Verlag erschienen: „Kaufen vom Bauträger - ohne böse Überraschungen“.