18. Mai 2020

Mit Schutz ins Netz

© 538031995 Casezy idea/Shutterstock

Man kann sich ein Leben ohne WLAN, also ohne lokales Datenfunknetz, kaum noch vorstellen. Ein Grund: Lücken im Mobilfunknetz bringen die Online-Verbindung ins Wanken. Fast jeder Besitzer eines DSL- oder Kabelnetzanschlusses verteilt seine Bandbreite zu Hause per WLAN an die Endgeräte. Wer auf seinem Smartphone nach verfügbaren WLAN-Netzen sucht, findet daher viele Netze, gerade in Mehrfamilienhäusern. Für den Betreiber eines WLAN heißt es meist: Gerät auspacken, verbinden, vergessen. Dabei lohnt es sich, regelmäßig die Sicherheit des eigenen Funknetzes zu prüfen.

Das drahtlose Netz bedeutet, dass ein Angreifer keinen physischen Zugang zu einem Netzwerk haben muss, das er angreifen möchte – etwa um Schadsoftware einzuschleusen, Daten und Passwörter abzugreifen oder eine Attacke auf die Daten einzelner Rechner vorzunehmen. Daher muss das Netz sicher verschlüsselt betrieben werden. Zentraler Bestandteil des Netzes ist der Router. Er ist die Schnittstelle zwischen dem Netz des Internetanbieters, das entweder per DSL, Glasfaser oder Kabelanschluss bereitgestellt wird, und dem heimischen Netzwerk, egal ob rein kabelgebunden (LAN), über die Stromkabel (Powerline) oder eben via WLAN (Wireless Local Area Network).

Tipp: Der erste Schritt beim Einrichten des WLAN im Router: Geben Sie dem Netz einen eigenen Namen. Der Router kommt meist voreingestellt mit dem Namen des Herstellers daher – das bietet Angreifern Hinweise auf mögliche herstellertypische Schwachstellen. Der Netzname, die sogenannte SSID (Service Set Identifier), sollte keinen Rückschluss auf den Betreiber geben, also etwa die Adresse, den Betreibernamen oder Ähnliches.

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Michael Scheuch
Michael Scheuch ist Wirtschaftsjournalist, hat lange Jahre für die ZDF-Sendung WISO als Redakteur gearbeitet. Autor von ZDF-Dokumentationen und Buchautor. Im C.H.Beck-Verlag erschienen: „Kaufen vom Bauträger - ohne böse Überraschungen“.