23. Mai 2017

Per Zwangsversteigerung zum Eigenheim

© vchal/Shutterstock.com
Des einen Leid, des anderen Freud: Zwangsversteigerungen haben zwei Seiten. Denn was für die einen meist mit hohen finanziellen Verlusten einhergeht, bietet für die anderen eine Chance, zu einem guten Preis Eigentum zu erwerben. Doch worauf gilt es zu achten und welche Vorbereitungen müssen getroffen werden, um mitbieten zu können?

Rund 31.000 Zwangsversteigerungstermine haben die deutschen Gerichte 2016 angesetzt. Dabei wechselten bundesweit Immobilien im Wert von insgesamt 4,85 Milliarden Euro den Besitzer, im Schnitt lag der Verkehrswert pro Objekt bei rund 157.000 Euro. Das geht aus der jüngsten Statistik des Fachverlags Argetra aus Ratingen hervor, die auf der Auswertung der Termine bei rund 500 deutschen Amtsgerichten basiert. Gegenüber dem Vorjahr waren 7000 Termine weniger angesetzt, auch das Volumen fiel rund 1,2 Milliarden Euro niedriger aus. Zum Vergleich: 2002 kamen bundesweit rund 88.000 Immobilien unter den Hammer. Als Grund für den Rückgang nennt Argetra die Niedrigzinsphase: Die Nachfrage nach Immobilien sei deswegen aktuell hoch, rund jede zweite Immobilie werde von den Banken bereits vor der Versteigerung verkauft, führt die Statistik auf.

Sie haben eine Immobilie entdeckt, die zu Ihren Suchkriterien passt? Dann lesen Sie jetzt in verbraucherblick 05/2017, wie Sie am besten vorgehen sollten.

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