12. Dezember 2015

Pflegezusatzversicherungen

© Syda Productions/Fotolia.com

Immer mehr Menschen sind pflegebedürftig. Für Betroffene entstehen hohe Kosten, von denen die gesetzliche Versicherung nur einen Teil abdeckt. In die Lücke stoßen private Zusatzpolicen und der „Pflege-Bahr“.

Mehr als 2,7 Millionen Menschen müssen aktuell in Deutschland gepflegt werden. Und die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter zunehmen. Allein zwischen 2011 und 2013 ermittelte das Statistische Bundesamt einen Anstieg um fünf Prozent. Nach derzeitigen Prognosen müssen hierzulande im Jahr 2030 deutlich mehr als drei Millionen Menschen gepflegt werden, im Jahr 2050 mehr als vier Millionen. Das zeigt: Pflege ist ein Thema, das viele trifft – vor allem im Alter.

Ob zu Hause oder im Heim: Pflege ist teuer. Professionelle Hilfe kann leicht mehrere tausend Euro kosten – im Monat. Und selbst wenn Angehörige die Pflege leisten, müssen diese daneben auch ihren eigenen Lebensunterhalt finanzieren. Schon heute übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der anfallenden Kosten. Alles, was darüber hinausgeht, entspricht einer Versorgungslücke, die sich mit eigenen Einkünften schließen lassen muss – oder mit privaten Zusatzpolicen. Wir erklären in verbraucherblick 12/2015, welche Angebote wirklich helfen.

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