17. Juli 2019

Schau mal, wer da klingelt

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Sie wollen immer ganz genau wissen, wer vor Ihrer Haustür steht? Auch wenn Sie nicht zu Hause sind? Kein Problem: Smarte WLAN-Klingeln leisten all das und viel mehr. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, bevor Sie beginnen, die herkömmliche Drahtklingel abzumontieren. So dürfen Mieter zum Beispiel nicht einfach so loslegen, sondern müssen den Vermieter um Erlaubnis fragen. Und „smarte“ Technologien haben oft Sicherheitslücken im Gepäck.

Viele bestellen immer mehr im Internet. Das Lästigste dabei ist die Tatsache, dass Paketboten eigentlich immer zu Zeiten vor der Tür stehen, an denen normal arbeitende Menschen auf der Arbeit sind. Wäre es nicht praktisch, wenn man die Haustürklingel einfach aufs Smartphone schalten könnte? Wenn jemand klingelt, bekommt man ein Livebild direkt auf das Gerät in der Hosentasche gesendet und kann zum Beispiel dem Paketboten wie bei einer herkömmlichen Gegensprechanlage Anweisungen geben, wo er das Paket hinterlegen soll. Mit einer smarten Türklingel ist genau das möglich.

Unter dem Begriff „Smarte Klingel“ bieten die Hersteller ganz unterschiedliche Produkte an – von einfachen Funkklingeln ab 20 Euro bis hin zu Komplettanlagen für hunderte Parteien eines Mehrfamilienhauses für mehrere tausend Euro. Das größte und am weitesten verbreitete Segment der smarten Klingelanlagen sind sogenannte WLAN-Klingeln. Diese Systeme verbinden sich über ein im Haus vorhandenes WLAN-Netz mit einer Smartphone-App. Die Klingelsysteme dieser Art, die auch nur annähernd das Prädikat „schlau“ verdienen, fangen preislich bei 120 bis 150 Euro an. Aufgrund der einfachen Installation und der vielen Funktionen eignen sich diese WLAN-Klingeln für die meisten Interessenten, vor allem, wenn eine bestehende Immobilie nachgerüstet werden soll.

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Fabian A. Scherschel
Fabian A. Scherschel ist freier Journalist und Podcaster. Er spricht und schreibt seit über einem Jahrzehnt in Englisch und auf Deutsch darüber, wie Technik unseren Alltag verändert. In der Vergangenheit arbeitete er unter anderem als Redakteur mit dem Schwerpunkt IT-Sicherheit beim Computermagazin c't.