17. Juli 2019

Smarter Schutz vor Einbrechern

© 792864481 Andrey_Popov/Shutterstock

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland ist rückläufig. Im Rekordjahr 2015 wurden 167.136 Wohnungseinbrüche registriert – 2017 waren es noch 116.450 Taten. Das sind gut 30 Prozent weniger. Die ersten veröffentlichten Kriminalstatistiken der Bundesländer deuten für 2018 an, dass dieser Rückgang anhält. Allerdings waren das im Schnitt immer noch rund 320 Wohnungseinbrüche pro Tag. Mit welchen Mitteln lassen sich ungebetene Gäste effektiv draußen halten? Und wie sinnvoll hilft dabei digitale Technik?

Jeder einzelne Einbruch ist für die Opfer ein einschneidendes Erlebnis. Zum materiellen Verlust kommt vor allem das Unsicherheitsgefühl, dass Fremde in der eigenen Wohnung ungestört zu Gange waren. Nicht zuletzt deshalb haben wohl in den vergangenen Jahren viele Hauseigentümer und Wohnungsbesitzer vor allem mechanisch nachgerüstet. Inzwischen gibt es auch einiges an smarter Einbruchsicherung. Bevor man diese einsetzt, sollte man alle klassischen Möglichkeiten nutzen, die typischen Angriffe der Einbrecher zu unterbinden.

Mechanische Sicherung ist Trumpf

Bevor man Geld für eine smarte Einbruchssicherung ausgibt, sollten Türen und Fenster auf mechanische Sicherheit kontrolliert werden – viele Einbruchsversuche werden abgebrochen, wenn die Angreifer feststellen, dass sie nicht schnell ins Haus oder die Wohnung kommen. Schaffen es die Einbrecher nicht binnen drei bis fünf Minuten, brechen sie den Versuch meist ab.

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Michael Scheuch
Michael Scheuch ist Wirtschaftsjournalist, hat lange Jahre für die ZDF-Sendung WISO als Redakteur gearbeitet. Autor von ZDF-Dokumentationen und Buchautor. Im C.H.Beck-Verlag erschienen: „Kaufen vom Bauträger - ohne böse Überraschungen“.