23. November 2021

Smarthome, aber richtig

© aslysun/Shutterstock

Das Zuhause der Zukunft schon heute, stromsparend, sicher und alles per Sprache bedienbar. So oder so ähnlich verspricht es die Werbung der Hersteller von Smarthome-Technik. Aber wie genau will ich mein Heim vernetzen und welche Funktionen brauche ich überhaupt? Muss das Ganze vom Internet aus steuerbar sein und wie sicher ist das? Was ist dran an den Berichten über Hackerangriffe auf smarte Haushaltsgeräte? Wer vorher über diese und andere Fragen nachdenkt, erspart sich hinterher Ärger und hohe Kosten.

Wer die eigenen vier Wände mit smarter Heimtechnik ausstattet, lebt sicherer, komfortabler und kann Strom sparen – das suggeriert jedenfalls die Werbung der verschiedenen Hersteller auf dem Markt. In der Realität sieht das aber nicht ganz so rosig aus. Es existieren diverse Sicherheitsrisiken und vor allem viele Datenschutzprobleme. Technikbegeisterte sollten sich deswegen also ganz genau überlegen, wieviel Smarthome-Technik sie wirklich brauchen. Und das Smarthome sollte, egal ob fürs Eigentum oder für die Mietwohnung, von Anfang an gut durchdacht sein. Denn man muss die eigenen technischen Möglichkeiten genau kennen, um zu entscheiden, welches der verschiedenen Angebote auf dem Markt am besten infrage kommt.

Vom Keller bis unters Dach

Die Auswahl ist groß. Für so gut wie jeden Bereich der Wohnung gibt es mittlerweile smarte Technik. Schon lange lassen sich nicht nur Heizung und Licht per Internet und App regeln, sondern auch Kühlschrank, Saug- und Rasenmähroboter, Backofen sowie Wasch- und Spülmaschine. Auch Luftqualität sowie Schlafaktivität und Fitness der Bewohner lassen sich messen. Natürlich ist es auch möglich, Fernseh- und Musiksysteme in das Smarthome einzubinden. Das ist zum Beispiel nützlich, um mit Krach oder simuliertem Hundelärm potenzielle Einbrecher zu verjagen, die mittels der smarten Überwachungskameras oder der smarten Türklingel entdeckt wurden.

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Fabian A. Scherschel ist freier Journalist und Podcaster. Er spricht und schreibt seit über einem Jahrzehnt in Englisch und auf Deutsch darüber, wie Technik unseren Alltag verändert. In der Vergangenheit arbeitete er unter anderem als Redakteur mit dem Schwerpunkt IT-Sicherheit beim Computermagazin c't.
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