22. Dezember 2015

Warum es so viele verschiedene Staubsaugerbeutel gibt

© Syda Productions/Shutterstock.com
Es ist Irrsinn: PH03, S67, KK S190 – das sind keine Chiffren internationaler Geheimdienste, sondern die Namen von Staubsaugerbeuteln. Sie sind allerdings genauso schwer zu finden und zu decodieren. Denn es gibt offenbar mehr als 1200 Beuteltypen. 

„Das ist doch Schwachsinn!“, regt sich ein älterer Herr vor einer Berliner Drogerie auf. Er zeigt auf eine orangefarbene Packung aus Pappe in seiner Hand. Darin: Vier Staubsaugerbeutel für rund zehn Euro. „Ich war in drei verschiedenen Supermärkten, die hatten das alle nicht. In der Drogerie hab ich dann die richtigen bekommen. Aber viel zu teuer!“ Er sei ja noch fit zu Fuß, aber was sollten denn alte Menschen machen, die könnten doch nicht einfach jeden Laden abklappern. Staubsaugerbeutel können ein Problem sein. Meist stellt man genau dann fest, dass man einen neuen braucht, wenn der alte Beutel überquillt vor Flusen, Krümeln und Haaren und der Staubsauger nur noch müde vor sich hin pfeift. Und meist ist es Sonntagnachmittag und alle Läden sind geschlossen. Wer sich dann tags darauf auf Beutelsuche begibt, sollte viel Zeit und Geduld mitbringen und versuchen, vielleicht ein bisschen Spaß bei der Beuteljagd zu haben.

Warum es so viele sind, wie Sie den richtigen finden, und welche Alternativen zur Beuteljagd existieren, verraten wir Ihnen in verbraucherblick 12/2015.

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