Abrechnungen als WORD-Dokumente drucken

  • Im Hausverwalter 2017 besteht bei "Einstellungen zum Ausdruck" "Ausgabe" nur die Möglichkeit "Interne Ausgabe" anzuwählen und nicht mehr, wie in HV2016, auch "Word".
    Muss ich noch irgendwo eine entspr. Einstellung vornehmen ? oder sind Ausdrucke mit Word nicht mehr möglich ?

  • Aufgrund dessen, dass die Schnittstelle zu Word derzeit von unserer Entwicklungsabteilung komplett neu konzipiert und überarbeitet wird, ist ein Ausdruck in Word nicht möglich. Selbstverständlich wird die Schnittstelle mit einem Update wieder eingepflegt. Wann dieses Update zur Verfügung gestellt wird, ist uns zum jetzigen Zeitpunkt bedauerlicherweise nicht bekannt.

  • Dass Buhl selbst angibt, den Update-Zeitpunkt nicht zu kennen, möchte ich nicht kommentieren. Doch warum lässt Buhl die alte Version mit Word-Ausdrucken nicht solange bestehen, bis die neue Schnittstelle dann wirklich vorhanden ist? Programmänderungen werden während der Entwicklung doch sicher nicht an der aktuellen Version vorgenommen.


    In allen bisherigen HV-Versionen wurden immer Word-Tabellen in den Ausdrucken geliefert. Dieses Mal bekommt man den HV2017, dem plötzlich ohne jede Vorankündigung diese für mich sehr wichtige Funktion entnommen wurde.


    Ich habe die Tabellen im Word-Ausdruck benutzt, weil ich dann Spalten und Zeilen relativ einfach ändern, formatieren, löschen und hinzufügen kann, was bei den Tabulator-gesteuerten Ansichten der "internen" Versionen äußerst aufwändig ist, zumindest wenn ein Zelleninhalt sehr lang ist und deshalb umgebrochen wird.


    Der HV2017 ist doch für die Jahresabrechnung 2016 konzipiert und nicht für 2017! Meine Hausgeld-Abrechnungen 2016 sind komplett im HV2017 bearbeitet. Die Ausdrucke sollen im Aufbau von Jahr zu Jahr gleich bleiben, so dass ich JETZT zur Abrechnungserstellung im Januar 2017 diese Funktion brauche und nicht zu einem "nicht bekannten Zeitpunkt"!


    Wenn Buhl den Update-Zeitpunkt selbst jetzt zur "Hochsaison" immer noch nicht benennen kann: kann man denn die bisherige Version mit Word-Ausdrucken nicht vorübergehend wieder zur Verfügung stellen?

  • Da muss ich Franx 100% zustimmen. Sehr sehr ärgerlich !
    Das wäre als ob ich mir ein Auto kaufe und die mir sagen, das Getriebe müssen wir noch überarbeiten, das Alte haben wir aber erst mal
    ausgebaut, aber nehmen sie es erst mal so mit. Ach ja, wann sie ihr Getriebe bekommen, können wir Ihnen leider nicht sagen. :-)


    Wäre der interne Ausdruck akzeptabel, würde ich ja nix sagen. Aber ganz ehrlich, dass Design erinnert mich an MS DOS Ausdrucke.
    Das kann man doch niemandem zumuten. Das Thema hatte ich mit der Hotline schon vor zwei(!) Monaten.
    Ich hoffe in den nächsten zwei Wochen tut sich da noch was. Wie gesagt, sehr ärgerlich. Zumal sich die WEG auf das Design
    die letzten Jahre gewöhnt hat.

  • Ich evaluiere gerade die Testversion von Hausverwalter 2017. Darin kann ich keinen Ausdruck erzeugen, es also auch nicht testen.
    Welche Alternativen zur Word-Ausgabe sind denn in der Voll-Version vorhanden?
    Z.B. RTF, PDF, ODT, ...?

  • In meiner jetzt verfügbaren Vollversion mit Update 1383 wird nach dem "Dokument bearbeiten" dann die Datei als RTF-Dokument erzeugt und angezeigt.
    Das ist dann identisch, wie wenn über die Drucken-Schaltfläche vorher in Verwaltung / Einstellungen / Drucken / Dokumente die "Auswertung in Datei speichern statt zu drucken" aktiviert wird.


    Wie hochwertig die Bearbeitung der RTF-Ausgabe in Word funktioniert, kann ich wegen Nicht-Verfügbarkeit leider nicht beurteilen. In Wordpad und LibreOffice ist dies wegen Formatierungsschwächen nahezu unmöglich. Aber SoftMaker - FreeOffice kann ich hierzu nur empfehlen.

  • Offiziell unterstützte Schnittstelle ist und bleibt Word, ich glaube kaum, dass Buhl sämtliche OpenSource Programme checkt (Da gibts auch einfach viel zu viele). Mit Word gehts hier jedenfalls einwandfrei, kann alle Anpassungen vornehmen, sieht nur anders aus als in der Vorversion.

  • Mit einem Rechtsklick in der internen Voransicht, kann man auf "Dokument bearbeiten" klicken dann öffnet sich die Abrechnung dennoch in Word, dann kann man bearbeiten

    ja, wer mit einer Tabulatoren-gesteuerten Ansicht leben kann: gut.


    Ich aber habe so meine Probleme damit. Dazu drei konkrete Beispiele:

    • bei den §35a-Aufwendungen für mehrere Minijobber fielen 2x15 Einträge an, der HV2017 druckt für jeden Minijobber und jeden Vorgang den Namen, die Adresse und das Datum an und braucht dafür je 3 Zeilen: ergibt 90 Zeilen = 2 Seiten. Das kann man so lassen, mir ist das zuviel.
    • beim Ausgaben-Einzelnachweis wird immer die Überschrift "Vorsteuerbetrag" angedruckt, obwohl ich die Vorsteuer abgewählt habe und den Platz für mehr Platz bei anderen Inhalten haben möchte.
    • Oder die Rücklagenabrechnung: die IBAN-Spalte ist so schmal, dass sie umgebrochen wird. Dafür ist der Bankname so breit, dass hier Platz abgegeben werden könnte. Das kann man natürlich so lassen, aber bei mehreren Rücklagen-Konten werden daraus pro Eigentümer 2 Seiten. Ich will die Rücklagen aber auf einer Seite haben!

    Ich möchte die Abrechnungen (auch hier gäbe es viel zu tun ...! ) immer mit dem gleichen "Gesicht" weitergeben, das geht jetzt plötzlich nicht mehr ohne großen Aufwand!


    Tab-Spalten kann man verbreitern/schmälern, indem man die Tab's neu setzt. Das funktioniert gut, doch damit bekommt man die Textteile in den umgebrochenen Zeilen noch nicht nach oben! Und einen Tab zu löschen löscht noch lange nicht dessen Inhalt. Hier muss Zeile für Zeile nachgearbeitet werden.


    Jetzt kann man Texte in eine Tabelle umwandeln und dann weiter bearbeiten. Das geht sehr gut, solange keine umgebrochenen Texte umgewandelt werden müssen. Ist das der Fall, sind aufwändige Zusatzarbeiten notwendig


    Nicht dass sich ein Word-Bewanderter nicht behelfen könnte: Aber es ist einfach mühsam und zeitaufwändig. Dafür kauft man sich kein Spezial-Programm.


    Buhl hat soviele Baustellen am HV2017 (z.B. die fehlenden Tabellen wie oben beschrieben — das Beschlussbuch ist ein Torso — die Ölpreis-Errechnung ist falsch, wenn mehr als 1 Lieferung erfolgte — Dateien für mehrere Gebäude tragen den gleichen Namen und überschreiben sich, wenn man nicht aufpasst — weitere Aufzählungen wären mir ein Leichtes).


    Trotzdem kein Update mehr seit Dezember. Und Buhl hüllt sich in Schweigen! So behandelt man keine Kunden.


    Es ist eine Schande !

  • Also ich kann ja verstehen, dass man am Hausverwalter Mängel findet, und ich hatte auch schon Diskussionen mit Eigentümern, weil es damals einen Fehler bei der Berücksichtigung von Allgemeinzählern in der HK-Abrechnung gab, und ich die allgemeinen Wärmekosten nicht verteilen konnte. Aber mal ganz ehrlich: Man muss die Qualität immer am Preis messen. Und von daher drücke ich bei Details gerne mal ein Auge zu. Es ist ja ein kleiner Unterschied, ob man jährlich 250 oder 80 € bezahlt. Außerdem muss ich sagen, dass der telefonische Support wirklich hilfreich ist, solange es um reine Anwendungsberatung geht.


    Wir sind eine kleine WEG, und WISO Hausverwalter bildet mittlerweile alles ab, was wir momentan brauchen. Teils muss man dafür wohl mal etwas kreativ sein, aber z.B. die Beschlussliste finde ich ausreichend. Verbesserungsmöglichkeiten fallen mir auch ganz viele ein. Aber dafür gibt's ja jedes Jahr ein paar neue Features. Am besten wäre es, wenn der Hausverwalter als Software as a Service in der Cloud verfügbar wäre, wie z.B. WISO Steuersparbuch. Dann könnte man nämlich auch die Eigentümer in der Rolle Rechnungsprüfer mit einbinden.

  • Ich schließe mich wohnhofAtrium an.
    Ich verwalte viele Objekte mit WISO Hausverwalter Prof und bin mit dem Programm sehr zufrieden. Fehler können überall auftreten und meistens habe ich die selbst gemacht.
    Ich finde auch den Support freundlich, kompetent und hilfsbereit. Das habe ich denen vor ein paar Tagen noch persönlich am Telefon gesagt.

  • Tut mir Leid, aber ich kann die "positiven" Kommentare einfach überhaupt nicht nachvollziehen.
    Ich finde es eine bodenlose Frechheit (mit viel Wohlwollen) von Buhl, diese schon vorhandene Funktion ersatzlos zu streichen mit dem Hinweis auf ein Update.
    Da hat man sich in Vorgängerversionen Vorlagen erarbeitet und ein einheitliches Aussehen seiner Abrechnungen erstellt und jetzt ...
    Tja, Pech gehabt.
    Da finde ich solche Kommentare nach dem Motto stell Dich nicht so an, du kannst doch in Word bearbeiten, ist halt nur etwas aufwendiger; aber hey das Programm kostet doch so gut wie nichts; man kann auch nur das schlechte sehen, völlig kontraproduktiv.


    Leute, die Funktion gab es! Sie wurde einfach entfernt, ohne jeglichen Hinweis im Programm!
    Ich soll jetzt wirklich jede Abrechnung von Hand korrigieren und äußerlich an meine alten Abrechnung händisch anpassen, ist das euer Ernst?


    Wo ist denn das Problem die "alte" Lösung mit einem Hinweis auf Überarbeitung der Funktion drin zu lassen, bis wirklich die "neue" Lösung fertig ist?

  • Jaule:


    Deine Kritik kam allgemeiner herüber, aber den Punkt mit der Word-Ausgabe kann ich gut verstehen, vor allem, wenn ich mir vorstelle, dass ich darauf angewiesen wäre (und das kann schnell passieren). Einzig das Versprechen, dass es noch ein Update geben wird, kann da vertrösten. Bei uns wäre die Abrechnung diesen Monat (gegen Ende) fällig, bis dahin also auch alle notwendigen Korrekturen.

  • Aktuelle Rückmeldung vom Support:


    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Die Word-Ausgabe der Nebenkostenabrechnung im Programm WISO Hausverwalter steht derzeit nicht zur Verfügung und wird von unserer Entwicklungsabteilung komplett überarbeitet.
    Als Workaround besteht jedoch die Möglichkeit die Nebenkostenabrechnung über die interne Ausgabe mit einem Rechtsklick auf "Dokument bearbeiten" gemäß Ihren Vorstellungen anpassen.
    Hier wird eine Anpassung mit einem Update erfolgen. Leider können wir Ihnen derzeit noch keinen Erscheinungstermin dafür angeben. Wir bitten Sie um etwas Geduld. Sobald wir neue Informationen erhalten, werden wir Sie informieren und das Update umgehend zur Verfügung stellen.


    Das klingt so, als würde es noch bis 2018 dauern. Scheint kein besonderer Fokus des Entwicklerteams drauf zu liegen...wahrscheinlich lassen die das Modul eh in Indien bauen.... <X