Zahlungen zu einer Rechnung verbuchen

  • Hallo zusammen,


    ich habe ein kleines Problem mit einer Kundenzahlung und einer dazugehörigen Rückzahlung, die ich in den OP einer Rechnung zuweisen möchte.


    Kunde hat 2 Bestellungen getätigt, die von PayPal zusammengefasst wurden und in einem Gesamtbetrag gebucht wurden. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die zweite der beiden Bestellungen unnötig war. Also haben wir die eine Bestellung ausgeliefert und die andere storniert. Im Programm haben wir nur die eine Rechnung zur ersten Bestellung erfasst, das andere Geschäft kam ja nicht zustande. den Restbetrag, der übrig war, haben wir über PayPal zurückbezahlt.


    Beide Buchnungen, also die Zahlung des Betrages für beide Bestellungen und die Rückzahlung der zweiten Bestellung sind im Zahlungsverkehrseingang vorhanden.


    Normalerweise sollte es jetzt so sein, dass beim Zuweisen ein Rest-OP entsteht, der dann mit der anderen Buchung ausgeglichen wird. Das ganze sollte dann verrechnet werden und der Ausgleich ins Hauptbuch gehen, nebenbei sollte der OP dann ausgeglichen werden. Leider kriege ich das nicht hin, der OP bleibt in beiden Fällen in Höhe des Rechnungsbetrages stehen.


    Kann ich das überhaupt so machen oder muß ich jetzt manuell ausgleichen und die Buchungen dazu im Hauptbuch ebenso manuell erzeugen?


    Für einen Tipp wäre ich dankbar, da diese Dinge hin und wieder vorkommen und ich diese natürlich gerne über den Zahlungsverkehr abwickeln möchte. In dem Fall habe ich keine Lust, hier zuerst eine Rechnung zu erzeugen, um einen korrekten Gesamt-OP zu generieren und diese dann später über eine Gutschrift mit der Rückzahlung zu verbuchen. So ginge es vermutlich, aber das kann ja nicht der richtige Weg sein.

  • Hallo,


    erst schreibst Du, dass Du Dir das Erzeugen einer Rechnung ersparen willst.

    In dem Fall habe ich keine Lust, hier zuerst eine Rechnung zu erzeugen, um einen korrekten Gesamt-OP zu generieren und diese dann später über eine Gutschrift mit der Rückzahlung zu verbuchen.

    Aus Deiner Beschreibung müssen wir schlussfolgern, dass Deine Kunden nach Bestellung Vorkasse leisten und Du dann eine Rechnung schreibst.

    Wenn man die Dinger vor dem Zuordnen verknüpfen könnte, wäre es gut, dann würde in meinem Fall der Zahlungsbetrag und der Rechnungsbetrag passen

    Du kannst doch nix verknüpfen, was nicht vorher erzeugt wurde.

    Also entweder - oder .....


    Gruß, Chris

  • Ich habe mehrere Wege, die dazu führen, dass eine Rechnung erstellt wird.

    1. Onlineshopbestellungen (Vorkasse, PayPal, Sofortüberweisung), da ist das Geld schon da, wenn der Auftrag generiert wird
    2. Onlineshopbestellungen (Nachnahme), da kommt das Geld ein paar Tage später
    3. Lieferungen direkt für Aufträge, die auf anderem Weg zustandekommen, i.d.R. offene Rechnung
    4. Direktaufträge gegen Bar/EC/Kreditkarte

    Und so hat dann jede Auftargsart ihre Eigenheiten, die man aber beherrschen kann. Lediglich der Punkt 1 ist immer wieder heikel, weil z.B. auch mal eine Teillieferung erfolgen könnte, der Rest dann storniert wird, oder es geht mal ein Teil der Ware zurück... usw,usf.


    Aber so wie ich das sehe, generiere ich dann wohl eine zu der Rechnung passende Zahlung manuell und ignoriere die "echten" Buchungen. Insgesamt aber eine nicht ganz saubere Lösung.


    Mit "Verknüpfen meinte ich: Ich fasse die beiden Kontobewegungen zusammen, die ergäben dann den Rechnungsbetrag und könnte es so sauber zuordnen und wegbuchen. Dann ist das auch noch nach langer Zeit noch nachvollziehbar, auch für einen Steuerprüfer, wenn der da mal drüberschaut.

  • Die wird ja automatisch bei einer Zuordnung zu einem OP mitgenommen ins Hauptbuch, aber wenn das Programm es partout nicht verknüpfen will, ist es blöd. Ich hab jetzt auch nicht die Lust, eine Staatsaffäre draus zu machen, das wird jetzt manuell weggebucht und gut ist es. Vielleicht wird ja irgendwann mal ein Entwickler der Software auf ein gleichartiges Hindernis stoßen und sich dann damit befassen :)


    Mir ging es prinzipiell darum, zu erfahren, ob es nur an mir liegt, oder an der Software. Da letzteres der Fall zu sein scheint, ich es aber auf Umwegen hinbekomme, gebe ich dem Ganzen jetzt nicht so viel Gewicht.


    In diesem Sinne, ein schönes Wochenende

  • Wenn wir sowas haben, erzeuge ich erstmal eine Rechnung für alles und später dann eine Gutschrift (meinetwegen für einen Teil der Rechnungspositionen).
    Die Gutschrift läßt sich wunderbar mit der Rückbuchung bei PayPal abgleichen.
    Und auch in 10 Jahren kann man noch klar nachvollziehen, was gelaufen ist.

    LG




    =================================================
    Peter Staps
    Edelstahl-Zubehör & Schmiedeeisen
    Edelstahl-Geländer-Stecksystem
    Kaufmann Professional
    danach Kaufmann Unternehmer Suite
    danach ?
    ========================================================

  • Viele Kunden im Onlineshop bestellen dinge, die sie gar nicht brauchen, wir fangen einen Teil davon ab, weil wir im Vorfeld bei den betreffenden Bestellungen die Plausibiltät der Zusammenstellung hinterfragen, dann stellt sich heraus, dass es anders gemacht werden muss. Wir konfigurieren um und schicken nur das raus, was der Kunde braucht, die Differenz wird dann bei PayPal erstattet. Jetzt hier zuerst eine Rechnung mit der ursprünglichen Bestellung zu erstellen und gleiche eine Gutschrift dazu reinzupacken, ist nicht zielführend, weil das letztendlich nach 10 Jahren noch viel schwieriger zu analysieren ist.


    Mir erschließt sich hier nicht, warum es bei den Zuordnungen die Checkbox "Saldo erzeugen" gibt, wenn diese keine Auswirkung hat. Nach meinem Verständnis sollte dann doch genau der OP entstehen, der mit dem rückgebuchten Vorgang ausgeglichen werden kann, so dass am Ende des Tages der Saldo des Kunden bei Null ist.

  • weil wir im Vorfeld bei den betreffenden Bestellungen die Plausibiltät der Zusammenstellung hinterfragen, [......] Wir konfigurieren um und schicken nur das raus, was der Kunde braucht,

    "wow" kann ich da nur sagen


    Autonomes Einkaufen 2.0

    Der Händler denkt voraus was der Kunde braucht oder nicht.

    Was ist/wäre, wenn der Kunde Teile für seinen Nachbar, Bekannten etc. mitbestellt hat, weil diese von euch vertrieben werden?

    Plausibilitätsprüfung sagt: "hat der noch nie bestellt, wird eh zurück geschickt, also Frachtkosten sparen, erst garnicht ausliefern.

    Ist diese Prüfung auf Plausibilität ein autonom-fahrendes Computerprogramm, oder wird abgestimmt was nun plausibel ist/wäre und was, wenn ein Mitbestimmungsberechtigter gerade Urlaub hat oder krank ist.

  • Viele Kunden im Onlineshop bestellen dinge, die sie gar nicht brauchen, wir fangen einen Teil davon ab, weil wir im Vorfeld bei den betreffenden Bestellungen die Plausibiltät der Zusammenstellung hinterfragen, dann stellt sich heraus, dass es anders gemacht werden muss. Wir konfigurieren um und schicken nur das raus, was der Kunde braucht, die Differenz wird dann bei PayPal erstattet.

    Was ist/wäre, wenn der Kunde Teile für seinen Nachbar, Bekannten etc. mitbestellt hat, weil diese von euch vertrieben werden?

    War auch mein erster Gedanke, weil ich/wir es in der Tat sehr oft genau so handhaben. Was ist denn wenn der Kunde doch auf die Lieferung seiner bestellten Artikel besteht, schickt Ihr das dann versandkostenfrei an ihn raus? Ich als Kunde hätte da, so oder so, wirklich das letzte Mal bei Euch bestellt.

  • Hallo,


    in manchen Bereichen ist es tatsächlich so, dass im Nachgang hier und da eine Beratung notwendig ist.

    Ich kann CdfCool insofern verstehen.

    Aus diesem Grund haben wir unseren Shop so gestaltet, dass nur Anfragen gestellt werden können.
    Wir versenden dann Angebote und erst dann kann der Kunde entscheiden, ob er kaufen will oder nicht.

    LG



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