Bankkontostand nicht korrekt

  • Zitat

    Es ist mir rätselhaft, aber ich habe nun per Jahresende eine Identität.

    Irgendwo musst Du doch die entscheidende Änderung gemacht haben. So ganz beiläufig behebt man ein Problem doch nicht. Also bei mir jedenfalls ist es meist so, gewesen, dass z.B. irgendein Jahr falsch ist (Copy-and-Paste-Fehler etc.) oder aber (war letztens der Fall) dass der Hausverwalter eine Aufteilung nicht gespeichert hat, obwohl ich ziemlich sicher war, dass ich sowohl die Aufteilung als auch die Buchung gespeichert habe.

    Ich denke auch, dass 80 - 90 % der Fehler Bedienfehler sind. Dennoch stellt sich die Frage, warum sie passieren (->Benutzerführung). Beim Hausverwalter wäre es wohl etwas unrealistisch wenn man eine Nutzerführung wie bei einem Apple-Produkt erwartete. Aber selbst Apple schafft es manchmal, die Nutzer zu verwirren. Z.B. habe ich wie wild einen wissenschaftlichen Taschenrechner gesucht, aber nicht geahnt, dass man dafür das IPhone nur drehen muss. Probiert der Benutzer es nicht aus, dann wird er's nicht entdecken...

  • Ich weiss es wirklich nicht wo die entscheidende Anpassung war, ich habe die Gültigkeiten angepasst und das sollte nach meiner Logik doch eigentlich keine Auswirkung haben.


    De facto wäre es aber gut, wenn man zur Bankabstimmung über mehrere Objekte eine Liste erstellen könnte, die nicht per se nach den Objekten sortiert ist. Dann kann man sich mit der Datumsselektion an die Salden der Kontoauszüge herantasten ohne erst vier Objekte aufaddieren zu müssen (Was ja auch wieder eine Fehlerquelle birgt). Downloadoption von Buchungen in einem CSV Format würde mir auch schon reichen, dann kann man das Ganze in Excel suchen und abstimmen. Auch meine Steuerberaterin würde sich über "Rohdaten" freuen...

  • Das mit den Rohdaten und der CSV Tabelle würde ungemein helfen, in ganz vielen Bereichen.


    Das Buhl hier aber unwillig ist zu helfen, mal die Frage in die Runde der IT-affinen Forumskollegen: kann sich bitte mal jemand die HV-Datei anschauen, ob

    sich daraus nicht irgendwie die Buchungsdaten extrahieren lassen ?

  • Die Rohdaten über die Datenbank auslesen und als CSV-Datei ausgeben, ist nun wahrlich kein Hexenwerk:

    Das Buhl hier aber unwillig ist zu helfen, mal die Frage in die Runde der IT-affinen Forumskollegen: kann sich bitte mal jemand die HV-Datei anschauen, ob

    sich daraus nicht irgendwie die Buchungsdaten extrahieren lassen ?

    Die "Hausverwalter.v20" ist eine Access-Datenbank. Das direkte Arbeiten auf der Original-Datei ist nicht zu empfehlen, da der kleinste Fehler in der Bearbeitung einen kompletten Datenverlust nach sich ziehen kann. Wenn man also eine Kopie der Datei in Hausverwalter.mdb umbenennt, kann man sie mit Access oder Excel öffnen. Nach Eingabe des Passwortes stehen dann die Tabellen und Daten zur Verfügung.


    Führend sollte bei Online-Konten die Tabelle "Umsatz" in der Datenbank sein. Hier sind alle Bank-Buchungen von allen Konten gelistet. Über den Fremdschlüssel "Bankverbindung" und die Tabelle "Bankverbindung" kann man das ursprüngliche Bankkonto ermitteln. Über die "Buchungsnummer", den "Status" und die "ObjektID" bzw. die "Objektbezeichnung" kann man mit Hilfe der entsprechenden Tabellen prüfen, ob und wie die Bankbuchungen im Hausverwalter gebucht wurden.


    Die Tabellen "eurVerbucht" und "eurVerbuchtBuchungszeilen" stellen die Haupttabellen der Buchhaltung im Hausverwalter dar...

    Wenn ich nicht mehr antworte heißt das nicht, dass ich überzeugt bin oder zustimme. Manche Dinge lasse ich einfach so im Raum stehen...

  • Hallo gdrexl , Danke für diesen Tipp !!


    Wenn ich versuche die DB zu öffnen, bekomme ich immer den Hinweis "Kein zulässiges Kennwort" von Access. Das PW ist aber definitiv korrekt eingegeben. Gibts da noch irgendeinen Trick ?


    Zusatz: auch wenn man kein PW für den Hausverwalter vergibt, frägt Access nach einem Kennwort beim Versuch, die Datei zu öffnen. Da muss wohl noch etwas im System hinterlegt sein ?!:/

  • Hallo Datawizz,

    das Passwort für die Hausverwalter Datenbank ist nicht das Passwort, welches Du zum Zugriffs-Schutz vergeben hast. Dieses Passwort wird nur verschlüsselt in der Datenbank abgelegt und steuert den Zugriff aus dem Hausverwalter heraus.


    Der Access-Zugriff ist mit einem Buhl-Passwort abgesichert. Dieses Passwort veröffentliche ich aber nicht im Forum. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Buhl nicht begeistert ist, wenn dieses Passwort bekannt wird. Bei den alten *.MdB-Dateien kann man das Passwort allerdings recht einfach mit im Internet erhältlichen Tools auslesen.
    Viele Grüße

    Gerhard

    Wenn ich nicht mehr antworte heißt das nicht, dass ich überzeugt bin oder zustimme. Manche Dinge lasse ich einfach so im Raum stehen...

  • Hallo Datawizz,

    das Passwort für die Hausverwalter Datenbank ist nicht das Passwort, welches Du zum Zugriffs-Schutz vergeben hast. Dieses Passwort wird nur verschlüsselt in der Datenbank abgelegt und steuert den Zugriff aus dem Hausverwalter heraus.


    Der Access-Zugriff ist mit einem Buhl-Passwort abgesichert. Dieses Passwort veröffentliche ich aber nicht im Forum. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Buhl nicht begeistert ist, wenn dieses Passwort bekannt wird. Bei den alten *.MdB-Dateien kann man das Passwort allerdings recht einfach mit im Internet erhältlichen Tools auslesen.
    Viele Grüße

    Gerhard

    Danke Gerhard ,


    für den Hinweis. Ich trinke darauf ein Glas ! :thumbsup:


    Unfassbar hilfreich - bis 2008 zurück sehe ich z.B. die Dateipfade von alten Dokumenten.

    Oder, in der der Tabelle "Personen" kann man vielleicht endlich mittels eines Schlüssels die Handwerkerkontakte ausgeben...


    Ich sehe das nicht wie Du, der Inhalt dieser DB ist mein Eigentum. Das sind meine Daten, egal wie - an die möchte ich heran. Das ist kein

    Code von Buhl. Jeder sollte das Recht haben, die eingespeicherten Daten - Kontakte, Buchungsvorgänge etc. - selbstverantwortlich auszulesen

    und zu verarbeiten.

    Ob Buhl eine CSV Exportfunktion anbietet oder nicht, klar ist deren Entscheidung. Schöner wärs, sie würden es ermöglichen dann kann jeder sauber selektieren und mit Excel nach eigenem Gusto weiterarbeiten. Und wenn sie das nicht anbieten...dann muss man schauen, was geht.


    VG und schönes WoEnde!

    Data

  • Endlich mal ein Beitrag, der wirklich weiterhilft. Ich fordere schon lange, dass die Software offener wird. Leider ist man da beim Knacken eines fremden Passworts mindestens im rechtlichen Graubereich! Buhl sollte die Software offener gestalten, weiterhin guten Support anbieten, dann müssen sie auch nicht befürchten, dass das Abomodell nicht mehr funktioniert.

    • Offizieller Beitrag

    Leider ist man da beim Knacken eines fremden Passworts mindestens im rechtlichen Graubereich!

    Und der Support kann verweigert werden, wenn Ihr Euch die Datenbank zerschießt. :whistling:

    Ich verstehe ja Eure Beweggründe, aber man sollte sich auch der Gefahren bewußt sein. Und vor allem immer daran denken, daß ggf. auch unbedarfte Nutzer da etwas versuchen.

  • Zitat

    Und der Support kann verweigert werden, wenn Ihr Euch die Datenbank zerschießt.

    Nun gut; das wird auch der Grund sein, warum Buhl die DB nicht zugänglich macht. Ich kann das gut verstehen. Was ich dann aber sinnvoll fände, wären Funktionen zum Export in Excel, z.B. für Termine, Beschlussliste, Zählerstände, Ein- und Ausgaben,...

    Alles hoffentlich in HV 2021 enthalten... 8oKann doch nicht so schwer sein!

  • Und der Support kann verweigert werden, wenn Ihr Euch die Datenbank zerschießt.

    Sorry, aber das verstehe ich nicht! In meinem Tipp weise ich ausdrücklich darauf hin, dass zum Öffnen der Hausverwalter-Datei ausschließlich eine Kopie verwendet werden soll, da sonst schlimmstenfalls ein totaler Datenverlust droht...

    Das direkte Arbeiten auf der Original-Datei ist nicht zu empfehlen, da der kleinste Fehler in der Bearbeitung einen kompletten Datenverlust nach sich ziehen kann. Wenn man also eine Kopie der Datei in Hausverwalter.mdb umbenennt, kann man sie mit Access oder Excel öffnen.

    wenn man dies beherzigt, ist ein "Zerschießen der Datenbank" vollkommen unmöglich! Somit kann auch Buhl den Support nicht verweigern, wenn es mit der unberührten Original-Datenbank irgendwelche Probleme gibt.


    In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass Buhl für den Hausverwalter ein über 20 Jahre altes Dateiformat verwendet. Die Daten werden noch nicht einmal verschlüsselt abgelegt, sondern nur durch ein einfaches Passwort gegen den Standard-Zugriff gesichert. Man kann also sensible Daten wie z.B. Namen, Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen eines Eigentümers oder Mieters jederzeit mit einem normalen Text-Editor auslesen (Mein Name ist z.B. in meiner aktuellen Hausverwalter-Datei - trotz zusätzlichem Benutzerpasswort - ganze 404 Mal im Klartext zu finden!) Zudem gibt es bereits seit Jahren einfache Tools im Internet, mit denen auch ein absolut unbedarfter Benutzer das Kennwort der Datei auslesen kann. Alles in Allem ist das von Buhl verwendete Dateiformat schon seit ewigen Zeiten als unsicher eingestuft und entspricht in keinster Weise den Anforderungen des modernen Datenschutzes.


    Nutzer des Hausverwalters verwalten im Allgemeinen entweder Mietshäuser oder WEGs. Irgendwo sind es auch Vermögensverwalter, denen andere (Eigentümer, Mieter...) ihre sensiblen (Finanz-)Daten anvertrauen. Um den Anforderungen an eine Verwaltung gerecht zu werden, ist ein bestimmtes Interesse an Datenschutz und Datensicherheit Grundvoraussetzung. Nachdem Buhl - wie oben ausgeführt - hier keinerlei Beitrag leistet, ist der Benutzer ganz auf sich alleine gestellt. Regelmäßige Backups und der Schutz vor Zugriff Dritter auf die Dateien (Backup und Live-Daten) z.B. durch Verschlüsselung oder der Betrieb auf verschlüsselten Datenträgern sind daher grundsätzliche Voraussetzung für eine datenschutzgemäße Nutzung des Programmes.


    Fazit: Der "Hausverwalter" von Buhl weist derzeit kritische Lücken in Sachen Datenschutz und Datensicherheit bei der Datenhaltung auf. Und es braucht noch nicht einmal einen fachkundigen IT-ler um diese gravierenden Schwachstellen aufzudecken; ein neugieriger Laie reicht dazu vollkommen aus.


    Und Buhl weiß das alles …


    Viele Grüße

    Gerhard

    Wenn ich nicht mehr antworte heißt das nicht, dass ich überzeugt bin oder zustimme. Manche Dinge lasse ich einfach so im Raum stehen...

  • Zitat

    Somit kann auch Buhl den Support nicht verweigern, wenn es mit der unberührten Original-Datenbank irgendwelche Probleme gibt.

    Er wird es auch nicht merken, wenn die nur zu reinen Lesezwecken eine Kopie geöffnet wurde, somit stellt sich die Frage nicht. Auch Buhl kann da entspannt sein. Es geht ja nur darum, unnötige Supportlast zu vermeiden.

    • Offizieller Beitrag

    So, und jetzt seid bitte wieder still.

    Das würde bedeuten, daß die vorgebrachte Kritik von Dir nicht geteilt wird bzw. Datensicherheit für Dich zweitrangig ist bzw. Du da anders bewertest als Deine Vorredner... :whistling:

    • Offizieller Beitrag

    Du muß auch den ganzen Satz interpretieren und lesen von Datawizz.

    Habe ich. Die Konsequenz auf der obigen Diskussion ist aber, ein Zugriff auf die Daten direkt in der Datenbank zu verhindern, was aber nicht im Sinne von z.B. Datewizz wäre. Der klassische Fall des Widerspruchs von Komfort und Sicherheit.

  • Die Konsequenz auf der obigen Diskussion ist aber, ein Zugriff auf die Daten direkt in der Datenbank zu verhindern, was aber nicht im Sinne von z.B. Datewizz wäre. Der klassische Fall des Widerspruchs von Komfort und Sicherheit.

    Falsch! Die Konsequenz wäre, die Datenbank mit einem vom Benutzer gewählten Passwort sicher zu verschlüsseln. Damit wäre Komfort und Sicherheit gegeben!

    Wenn ich nicht mehr antworte heißt das nicht, dass ich überzeugt bin oder zustimme. Manche Dinge lasse ich einfach so im Raum stehen...

    • Offizieller Beitrag

    Falsch! Die Konsequenz wäre, die Datenbank mit einem vom Benutzer gewählten Passwort sicher zu verschlüsseln. Damit wäre Komfort und Sicherheit gegeben!

    Wie weit her es mit der Sicherheit bei vom Benutzer gewählten Passwörtern ist, sieht man in einschlägigen Statistiken. Wie auch immer, wir brauchen nicht weiter drüber zu streiten, wir haben da einfach zu unterschiedliche Ansichten und Erfahrungen.

  • Falsch! Die Konsequenz wäre, die Datenbank mit einem vom Benutzer gewählten Passwort sicher zu verschlüsseln. Damit wäre Komfort und Sicherheit gegeben!

    Wie weit her es mit der Sicherheit bei vom Benutzer gewählten Passwörtern ist, sieht man in einschlägigen Statistiken. Wie auch immer, wir brauchen nicht weiter drüber zu streiten, wir haben da einfach zu unterschiedliche Ansichten und Erfahrungen.

    Also, das Buhl-PW ist sicherheitstechnisch die unterste Kategorie.

    Und nochmal, es gibt per se keinen Grund die Datenbank zu verschlüsseln. Das sind alles Daten des Nutzers. Und wenn der die Möglichkeit der Verschlüsselung über sein eigens vergebenes PW hat (man kann ja bestimmte Anforderungen vorgeben), dann ist alles prima.

    Den Komfort des Datenzugriffs+Exports mit notwendiger Sicherheit zu verknüpfen, ist nun wirklich einfach. Man muss es nur wollen.


    Lasst uns das beenden. :S