Bei Erfassung der Fahrzeugkosten keine Ladekosten für E-Autos erfassbar!

  • Die Kostenerfassung sieht im Moment nur die Erfassung von Tankbelegen vor. Besitzer von Elektro-Autos können die Stromkosten überhaupt nicht erfassen und Besitzer von Hybrid-Fahrzeugen müssen sowohl Tankbelege, wie auch Stromkosten erfassen können:!::!::!:

  • Ich befürchte, dass das auch noch eine Zeitlang so bleiben wird. Selbst die Fahrtenbücher, die man so erwerben kann (inklusive den elektronisch geführten) kennen die Besonderheit bei Elektrofahrzeugen nicht - nur kann ich schlecht umrechnen von geladenen Kw/H auf Liter. Ein Ärgernis, das mich nun schon über vier Jahre mit einem Elektrofahrzeug begleitet. Ich führe eine Excelliste, um einigermaßen den Überblick zu behalten.

    Den Ladebeleg kann man nur geldmäßig erfassen, indem man eine fiktive Anzahl Liter eingibt.

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7

  • Den Unmut kann ich gut verstehen (bin seit kurzem Besitzer eines PEHV). Denke Buhl sollte hierauf durchaus auch mal offiziell reagieren. Wenn weiterhin keine Antwort kommt, werde ich sie mal direkt anschreiben. Anscheinend liest derartige Einträge dort niemand. Na ja, schauen wir mal.


    Von einer fiktiven Umrechnung werde ich im Moment noch absehen, muss erst einmal Erfahrung sammeln. Ansonsten ist das aber eine gute Idee...:)

  • Hallo,


    an dieser Stelle schließe ich mich an, da ich einen PHEV fahre.


    Wir schreiben das Jahr 2020 und es fahren immer mehr E-Autos oder PHEV's auf den Straßen herum und die Bundesregierung fördert dies zur Zeit ohne Ende !


    Da sollte von Seiten Buhl dringend reagiert werden, nicht das es in 20 Jahren - mit einer Quote von 60% E-Autos auf deutschen Straßen - heißt, "E-Autos sind für uns alle Neuland".... denn wie sagte Gorbatschow vor 33 Jahren: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben"....


    Grüße Chris

  • Dann mal bitte einen konkreten Vorschlag, was du beurteilen willst. Ich bin für KW/h. Dummerweise gibt es keine kostenlosen Tankstellen, höchstens mal Ladesäulen. Eine Vergleichbarkeit mit Verbrennern ist also auch, aufgrund der unterschiedlichen Wandlersysteme, nicht gegeben.

    Input: irgendeine Art von Energie; Output: eine Streckenleistung (gefahren Km).

    Siehe vorherigen Diskussionsverlauf ...


    Falk

  • Die einzig sinnvolle Angabe ist kw/100 km analog zu l/100 km. Die Berechnung erfolgt zwar teilweise auch zeitabhängig (ja - man zahlt für den Parkplatz mit), aber wichtig für Auswertungen ist der Verbrauch und der ist nicht Liter sonder Kilowatt. Diese Kennzahl (kw/100 km) oder auch manchmal km/kwh wird auch in den Fahrzeugen angezeigt und ist wie bei Verbrennern höher im Winter (mehr Verbraucher) oder bei Autobahnfahrten. Also bekommt man hier auch einen guten Vergleich wie bei Verbrennern üblich.

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7

  • Kann im Moment nicht nachvollziehen wo das Problem ist? Entweder man rechnet nach km ab über Fahrtenbuch und bekommt die von der Antriebsart unabhängige km Pauschale, oder Du rechnest die Kosten auf Reisekosten Unternehmer ab und da braucht es auch keine Literangabe ect. die Quittung von dem Tankvorgang, was auch immer getankt wurde reicht doch

  • Kann im Moment nicht nachvollziehen wo das Problem ist?

    Es geht hier nicht um die steuerliche Anwendung. Es geht um den Bereicht Fahrzeugkosten in WISO Mein Geld. Dort kannst du die Tankbelege ansammeln. Einmal über die Erfassung in WISO Mein Geld oder über die Erfassung am Mobilen Gerät. Und genau da ist aktuell noch keine Möglichkeit Kw/H-Erfassung vorgesehen.

  • Entweder man rechnet nach km ab über Fahrtenbuch und bekommt die von der Antriebsart unabhängige km Pauschale, oder Du rechnest die Kosten auf Reisekosten Unternehmer ab und da braucht es auch keine Literangabe ect. die Quittung von dem Tankvorgang, was auch immer getankt wurde reicht doch

    Erstens: auch mit Fahrtenbuch kann man die tatsächlichen Kosten ansetzen, denn nur die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sind zwingend mit der Entfernungspauschale anzusetzen.

    Zweitens: das war hier nicht gefragt - wie Völkl richtig bemerkt.

    Drittens: beim Laden bekommst du keine Tankquittung, sondern einmal im Monat/Quartal eine Abrechnung des Ladesäulenbetreibers/Energieversorgers. Diese Rechnung ist für steuerliche Zwecke geeignet. Trotzdem kannst du den Verbrauch nicht festhalten, weil dieser nun einmal nicht in Liter pro 100 Kilometer gemessen wird, sondern in Kilowatt pro 100 Kilometer. Und das kann sehr viel stärker variieren als bei einem Verbrenner. In Norwegen war ich auf einem phanstastischen Verbrauch von unter 10 kw, in Deutschland auf der Autobahn waren es über 20 kw.


    Um einigermaßen abschätzen zu können, wo der Verbrauch herkommt, ist eine Eingabemöglichkeit analog zum Tanken hier noch wichtiger. Ein Durchschnitt aus allen Fahrten hilft hier nicht wirklich weiter. Da man ja auch nicht überall Ladesäulen hat (Tankstellen gibt es immer noch wie Sand am Meer, Ladesäulen musst du wissen und deine Route planen), ist eine Routenplanung unumgänglich und wenn du dann nicht weißt, wieviel Strom du für die geplante Strecke benötigst, stehst du da - eine Ersatzbatterie gibt es nicht wie den 10-Liter-Kanister bei den Verbrennern.


    Alles in allem: ich verstehe das Problem sehr gut. Aber Buhl ist hier in guter Gesellschaft. Auch die Konkurrenz schläft hier noch.

  • Vielen Dank für Eure bisherigen Beiträge und wie ich finde sehr interessanten Ideen :thumbup::thumbup::thumbup::)


    Mir persönlich geht es erstmal darum Transparenz in die Energieverbräuche meines Autos zu bekommen. Bei einem Plug-In-Hybriden läuft es ja zwangsläufig so, dass man an der Tankstelle Benzin tankt und getrennt davon Strom (ob zuhause oder sonstwo). Das sollte schon abzubilden sein!


    Die Fahrer von reinen Elektroautos sollen ja auch immer mehr werden und sind momentan auch komplett außen vor...!


    Da ich den Strom an meiner privaten Stromtankstelle aber selbst bezahlen muss, läge mir daran, dass ich mit der Zeit auch die Trends bei Stromverbrauch des Fahrzeugs als auch bei den Stromkosten erkennen möchte.


    Es geht mir dabei nicht in erster Linie um eine 100%tig genaue Erfassung um der Zahlen willen, sondern zuallererst darum reagieren zu können, wenn ein sich ein Trend oder Kostenfaktor negativ entwickeln sollte.


    Das ist auch genau der Grund, aus dem ich schon seit Jahren Wiso-Mein-Geld nutze: Schaffung von Transparenz über alle Kostenarten und Nutzung von Steuerungsmöglichkeiten. Daraus ergibt sich für meine eine transparente Vermögensverwaltung /-entwicklung.


    Wiso bzw. Buhl ist m.E. in der Pflicht hier nachzusteuern und kann eine neue, derartige Kostenart nicht einfach außen vor lassen. Deshalb werde ich sie auch nochmal direkt anschreiben!


    Freue mich auf eure Kommentare und weitere Ideen / Vorschläge ;)

  • Habe den Support angeschrieben und folgende Antwort erhalten:

    "Eine solche Funktion wurde bereits zuvor von anderen Usern angeregt und ist daher bereits in unsere Planung aufgenommen. Eine weitergehende Aussage (insbesondere zur Reihenfolge) der Neuaufnahmen und Funktionserweiterungen ist derzeit noch nicht möglich."


    ;)