Datenaktualisierung dauert ziemlich lange

  • Ich habe den Eindruck, dass die Datenaktualisierung bei meiner WB2008 immer länger dauert, z. B. Heute:
    Daten einer Woche knapp 1 Stunde bis alles importiert war und ich auf WB wieder zugreifen konnte. Wenn ich mal wegen längerer Abwesenheit 4 Wochen aktualisiere, dauert das mehrere Stunden.
    Habe schon mal eine Komprimierung durchgeführt was aber nichts gebracht hat. meine Dateien haben folgende Größen:
    *.mdb 450MB, *td2 2.8GB, *.hd 1GB


    Das hatte WB heute zu importieren:
    [Blockierte Grafik: http://www.ottoschaefer.de/temp/wb.JPG]


    Ist es normal, dass der Import eine knappe Stunde dauert? Oder ist mein Rechner zu langsam (WInXP PentiumD 3,2 GHz 2GB RAM), was ich nicht glauben kann, da die Prozessorauslastung eher mäßig ist und meine SATA Platten ziemlich flott sind. Defragmentiert hatte ich das Laufwerk auch schon mal.


    Irgendjemand eine Idee?


    Otto

  • Hallo Otto,


    eine Idee habe ich nicht wirklich. Ich kann die von dir angegebenen Zeiten in etwa nachvollziehen. (Notebook mit Dual2Core Prozessor, SATA Platte, 4 GB RAM von denen (weil VISTA 32bit) 3 GB verfügbar sind + Prof. Abo)


    In der NG gabs mal den Tipp alte nicht benötigte WP rauszulöschen. Das hat bei mir faktisch nichts gebracht. Was etwas geholfen hat: Alle Wiso Börse Verzeichnisse vom Virenscan auszunehmen.


    Viele Grüße


    Sandro

  • das mit den WPs löschen habe ich auch schon mal gehört, halte aber nicht viel davon. Excludes beim Virenscanner nützen auch nichts, da meiner fast keine Resourcen zieht und sich ziemlich ruhig verhält.

    Na ja, geht ja weniger darum, wieviel Ressourcen der Scanner zieht, sondern ob er die Börsendaten unnötig prüft und damit möglicherweise die gesamte Aktion verzögert. Aber auch bei mir hat das wenig gebracht (habe die Verzeichnisse und den Prozeß vom Online-Scan ausgeschlossen). Es dauert schon sehr lange, wenn man die Daten z.B. nur wöchentlich aktualisiert. :sleeping:
    Ich vermute aber mal, daß das bei mir aber auch an dem größeren Datenumfang liegt (bin im Zuge dem Datenpaket-Umstellung von den kostenlosen Paketen für die früheren Börsenversionen auf WISO Börse 2009 Pro gewechselt. Vielleicht gibt es da ja noch irgendwo Schalter, mit denen man den zu importierenden Datenumfang sinnvoll einschränken kann.
    Gruß
    Dirk

  • Sorry Mopperle,


    Du hast leider NICHT erzählt, um welches Daten Abo es bei Dir geht!


    Damit kann die Glaskugel keine Ergebnisse liefern!


    Bitte benutze dieses Forum doch nicht als Rate-Spiel!


    Bei meinem Börse _Basis_ Daten Abo ist der Import in weniger als 1 Minute


    erledigt.


    Es gibt auch diverse LOG Dateien, die Dir weitere Details erzählen können.


    Horst

  • Du hast leider NICHT erzählt, um welches Daten Abo es bei Dir geht!

    Bitte halte Dich an die Forenregeln, insbesondere Punkt 6.

    Zitat

    Es gibt auch diverse LOG Dateien, die Dir weitere Details erzählen können.

    Er will sicherlich keine nutzlose Plauderstunde mit den Logfiles halten. Deshalb wäre es nützlich, wenn Du Deine Glaskugel zur Seite legst und ihm konkret sagst, in welchem Logfile er wo nachlesen soll, um die Ursache für den langsamen Import zu finden.
    Gruß
    Dirk

  • Du hast leider NICHT erzählt, um welches Daten Abo es bei Dir geht!
    Bei meinem Börse _Basis_ Daten Abo ist der Import in weniger als 1 Minute
    erledigt.

    Naja, bei meinem Premium Abo dauert es ebenfalls ziemlich lange. Das Neu aufsetzten der Datenbank hat mir den Rechner 2 Tage lang belegt. In welcher Log-Datei finde ich nun die Ursache?

  • Ich benutze Börse Professional und kann die unzumutbar langen Importzeiten bestätigen.


    Nach meiner Erfahrung mit Datenbankprogrammierung liegt es wohl daran, daß die in WISO verwendete Datenbank MS Access nicht besonders geeignet für große Datenbanken, bei mir ist die Kursdatenbank 2,66 GB groß, ist.


    Interessant wäre doch auch eine Stellungnahme oder Beitrag der Fa. Buhl zu diesem Thema, denn sonst wäre die Diskussion in diesem Forum Zeitverschwendung und für die Katz.

  • Für die Katz ist sie schon deshalb, weil die Datenaktualisierung schon immer sehr langsam ging und sich daran auch nur etwas ändert, wenn man schnellere Hardware einsetzt.


    Die einzige Maßnahme wäre, den Virenscanner von der Datenbak fernzuhalten oder besser gleich vom ganzen "Wiso Börse 2009/shared" Ordner.


    W.

  • Ich will Dir deine Komponenten nicht schlecht reden, aber sie sagen nur wenig über die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems aus.


    Wie schnell fährt ein Käfer mit Reifen, die für einen Ferrari vorgesehen sind ? Genau, auch nur 120 Km/h.


    Wie lange willst Du auf eine Datenbank-Optimierung durch Buhl warten ? Du hast Dir mit Sicherheit schneller einen neuen Rechner zugelegt.

  • Ich will Dir deine Komponenten nicht schlecht reden, aber sie sagen nur wenig über die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems aus.

    Solange man aber nicht weiß, ob die erhöhte Leistungsfähigkeit einer neuen Hardware vom Programm überhaupt genutzt wird, bringt es auch nichts, mal einfach einen neuen PC auf Verdacht zu kaufen.


    Gruß
    Dirk

  • Dirk, deiner Meinung möchte ich mich anschließen. Ich habe in der Regel (außer bei der Datenbankaktualisierung) 4-5 Prozesse am Laufen. Trotzdem arbeiten diese Prozesse (Word, Excel, Thunderbird, Firefox) störungsfrei und in einer Geschwindigkeit, bei der ich Steigerungen nicht wirklich merken würde. Obwohl ja auch noch jede Menge Hintergrundprozesse laufen. (Virenscaner, Software für den MFD, DSL-Manager etc.). Auch Spiele laufen ruckelfrei. 8)


    Ich denke, es sollte den Entwicklern ins Pflichtenheft geschrieben werden, die Geschwindigkeit der Datenbank zu optimieren. Schließlich kommen täglich weitere Datensätze hinzu und das wird die Datenbank nicht schneller machen, sondern irgendwann die Schmerzgrenze der User übersteigen.


    Und an W. Ich habe keinen Rechner von der Stange gekauft, sondern die Komponenten einzeln zusammen gestellt. Von daher käme eher der Vergleich Ferrari mit VW Reifen zum tragen :thumbsup:

  • Meinetwegen vergleiche anderherum. Tatsache bleibt, daß es auf die Geschwindigkeit des Gesamtsystems ankommt und nicht auf die einzelner Komponenten. Das ergibt sich schon aus dem Sprichwort mit der Kette und dem Glied. Du kannst übrigens irgendwo Dein System mit normalen heutigen PCs vergleichen, irgendwo im Internet, frag' mich nicht wo.


    Dein Argument mit Word etc. ist nicht relevant. Den Geschwindigkeitszuwachs dieser Programme durch eine stärkere Hardware kannst Du mit dem Auge nicht mehr erkennen (weil sowieso nicht langsam), dazu mußt Du schon messen.


    Wann Du Deine Schmerzgrenze erreichst, hängt von Deinem PC ab, ich erreiche meine Schmerzgrenze mit meinem Laptop jedenfall nicht so bald.

  • Ich habe verschiedene Benchmarks laufen lassen und da befindet sich mein Rechner meist im oberen Drittel.


    Bei dem Verbrauch von recourcen der Office-Programme und anderer ist das schon relevant. Und bei mir dauert es auch noch etwas mit der Schmerzgrenze..

  • Hallo allerseits,


    zur Performance: Mein Laptop ist ein Dual2Core Laptop mit DDR2 RAM und SATA Platten - also "State of the art". Da der Prozessor nicht ausgelastet ist wird ein aufrüsten hier nix bringen. Und WB/die Access DB kann eh nur einen Kern nutzen. Schneller Speicher ist aktuell nicht zu bekommen. Dto. Festplatten.


    M.E. liegen die Performance Engpässe an der eingesetzten Datenbank (Access) - die ist nun mal in Ihren Fähigkeiten beschränkt. Auf dem Laptop läuft noch eine andere Datenbank die gleiche bis größere Datenmengen wesentlich schneller bewältigt.


    Fakt ist aber auch, dass die Access im Vergleich Usability für den User (Installation, Wartung) und Preis der beste Kompromiss ist. Ich für meinen Teil hätte nix dagegen eine MS SQL, MySQL, PostgreSQL o.ä einzusetzen. Aber das wird nicht jeder so sehen - oder wer kann schon auf Anhieb sagen, wie er Autovacuum in der Postgre aktiviert und was sich dahinter verbirgt?


    Viele Grüße


    Sandro

  • Dann kannst Du ja zufrieden sein. Das hat sich am Freitag aber noch anders angehört.

    Zufrieden sein kann ich eben nicht. Auch wenn meine Toleranzschwelle diesbezüglich hoch liegt. Es ist nun mal mehr als ärgerlich, wenn der Datenimport den Rechner über längere Zeiträume lahmlegt. Ich bin ab und an für eine Woche außer Haus. Wird dann die Wochendatei eingelesen, kommt es nahe an die Schmerzgrenze.

  • Zufrieden sein kann ich eben nicht. Auch wenn meine Toleranzschwelle diesbezüglich hoch liegt. Es ist nun mal mehr als ärgerlich, wenn der Datenimport den Rechner über längere Zeiträume lahmlegt. Ich bin ab und an für eine Woche außer Haus. Wird dann die Wochendatei eingelesen, kommt es nahe an die Schmerzgrenze.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Wenn ich nicht noch mein Notebook hätte, hätte ich mich schon längst mal drangesetzt und den Datenbestand notgedrungen reduziert. Andererseits weiß man ja heute nicht unbedingt schon, was man morgen benötigt. Weshalb das auch nicht so gut wäre.
    Gruß
    Dirk