automatische Kontrolle zur Saldenkorrektur 31.12.1970

    • Offizieller Beitrag

    Aus Erfahrung werden die Saldenkorrekturen zum 31.12.1970 nirgends angezeigt. Folglich können USTVA Fehler aufweisen, weil nicht rechtzeitig erkannt. Vielen Usern ist die Saldenkorrektur zum 31.12.1970 auch gar nicht bekannt.
    Daher sollte eine optionale klappbare Zeile eingefügt werden, die bei Einblendung darüber Auskunft, ob eine Saldenkorrektur überhaupt vorliegt und/oder ausgeglichen ist.
    Zumal das Datum 31.12.1970 nur mit viel Klickerei eingestellt werden kann. Somit kann man schneller über einen Kontrollblick die Situation erfassen.

  • Moin,

    ich halte es dringend erforderlich, dass eine sofortige Warnmeldung aufploppt, wenn eine Salden Korrektur 1970 angelegt wird. Es ist unzumutbar, dass MB ungefragt Buchungen im letzten Jahrtausend vornimmt, die die Nutzer nur durch Zufall mitbekommen.

  • Zumal das Datum 31.12.1970 nur mit viel Klickerei eingestellt werden kann. Somit kann man schneller über einen Kontrollblick die Situation erfassen.

    Buchungsdatum "von" löschen, das finde ich den schnellsten Weg.

    Moin,

    ich halte es dringend erforderlich, dass eine sofortige Warnmeldung aufploppt, wenn eine Salden Korrektur 1970 angelegt wird. Es ist unzumutbar, dass MB ungefragt Buchungen im letzten Jahrtausend vornimmt, die die Nutzer nur durch Zufall mitbekommen.

    Am 05.05. kam bei uns erstmalig eine "Fehlermeldung" über eine vorhandene Saldendifferenz und die erfolgte Korrekturbuchung.

    Diese Korrekturbuchungen erfolgten auch erstmalig am aktuellen Tag (05.05.2020) und nicht am 31.12.1970

    Bank: Consors

    Bin überfragt, ob das jetzt generell so ist.


    Am 30.04./03.05. wurde bei PayPal die Korrekturbuchung im Jahr 1970 vorgenommen...

  • Beim Abrufen eines Onlinekontos "verschluckt" Wiso Mein Büro ja bekanntermaßen ab und zu einige Buchungsvorgänge. Mein Büro regelt es dann so, dass im Jahr 1970 des betreffenden Kontos eine Saldenkorrektur vorgenommen wird.

    Bekanntermaßen? Ich lese das hier und jetzt zum ersten Mal und bin entsetzt! Wozu habe ich in den letzten Jahren regelmäßig den Saldo meines Bankkontos mit dem Saldo in "Mein Büro" verglichen, um die Richtigkeit meiner Buchungen zu überprüfen? Die Salden waren immer auf den Cent identisch, weswegen ich natürlich davon ausging, dass alles korrekt gebucht wurde. Bis ich heute zufällig auf eine automatische Saldenkorrektur mit Buchungsdatum 31.12.1970 gestoßen bin, die sich auf eine Saldenkorrektur am 13.12.2019 bezieht und deren Betrag auf eine Zahlung an meinen Webhost schließen lässt. Nun begreife ich erst, dass die Salden eigentlich gar nicht identisch waren, sondern "Mein Büro" durch eine Saldenkorrektur hinter meinem Rücken lediglich den Anschein einer fehlerfreien Buchhaltung erweckt hat.

    Aus Erfahrung werden die Saldenkorrekturen zum 31.12.1970 nirgends angezeigt.

    Ich weiß auch nicht, warum sie heute bei mir aufgetaucht sind. Ich wollte eine Datensicherung erstellen, habe den Vorgang dann aber noch mal abgebrochen. Daraufhin wurden dann Buchungen aus sämtlichen Jahren angezeigt, darunter die oben genannte Saldenkorrektur.

    Vielen Usern ist die Saldenkorrektur zum 31.12.1970 auch gar nicht bekannt.

    Ja, mir zum Beispiel! Woher soll man das auch wissen?

    Folglich können USTVA Fehler aufweisen, weil nicht rechtzeitig erkannt.

    Auch das noch! || Mir reicht es schon, dass ich jetzt meine Kontoauszüge nach dieser "verschluckten" Zahlung durchforsten muss, aber an die fehlerhafte UStVA sowie die folglich ebenso falsche Umsatzsteuererklärung habe ich noch gar nicht gedacht! <X Was soll ich denn da jetzt machen?

    Moin,

    ich halte es dringend erforderlich, dass eine sofortige Warnmeldung aufploppt, wenn eine Salden Korrektur 1970 angelegt wird. Es ist unzumutbar, dass MB ungefragt Buchungen im letzten Jahrtausend vornimmt, die die Nutzer nur durch Zufall mitbekommen.

    Allerdings! Bei allem Respekt, aber was ist das bitte für eine Schnapsidee, bei Feststellung einer Saldendifferenz zwischen dem Onlinekonto und der Datenbank von "Mein Büro" den Benutzer nicht sofort darauf hinzuweisen, sondern stattdessen einfach heimlich irgendeinen Blödsinn zu buchen? Damit ist mein Vertrauen in dieses Programm endgültig zerstört!

  • Vor allem: bei einer Betriebsprüfung kann das dazu führen, dass die ganze Buchhaltung verworfen wird! Das war einer der Gründe, warum ich dieses Programm nach Test für meine Buchhaltung als nicht akzeptabel deinstalliert habe. Ich hatte Gottseidank vorher von diesem Verhalten gelesen (war schon ein paarmal Thema hier).

  • Guten Morgen zusammen,


    soeben habe ich diesen Thread hier entdeckt.

    Bei mir habe ich diese "Korrekturen" (zum Glück) nicht gefunden.


    So bin ich vorgegangen:

    Zahlungen Bank/Kasse

    - Reiter: Alle

    - Datum: 01.01.1970 bis heute


    Ist dies der korrekte Weg um das Problem zu prüfen?


    Vielen Dank.


    Nachtrag:

    Obwohl ich oben das Datum richtig gewählt habe, tauchten die Umsätze ZUNÄCHST NICHT auf.

    Erst wenn ich den Filter für das Datum aktiviere, sehe ich Einträge!!!

    Kann mir bitte jemand von den Profis hier sagen was ich nun tun kann/muss/soll? ( SAMM oder soll ich hier besser einen neuen Thread aufmachen?)



    24,99 EUR - ein altes privates PayPal-Konto das ich lange nicht mehr nutze damals aber vereinzelt für geschäftliche Käufe nutzte

    -38,94 EUR - aus 2019 (gewerbliches PayPal-Konto)

    49,90 und -49,90 - 2021 (gewerbliches PayPal-Konto) -USTVA ist noch nicht raus für Q1 - falls diese Information relevant sein sollte.


    Nachtrag Nr. 3:

    Ich habe nun ausgiebig im Forum recherchiert.

    Hier die wichtigsten Erkentnisse:


    Warum es diese Buchungen gab / gibt

    Heiko66 schrieb im Oktober 2019 dazu:

    Zitat

    Als erstes reserviert PayPal temporär den Kaufpreis (eben diese temporary hold Geschichte). Dies ist für den Kontostand bei PayPal völlig irrelevant, aber MB erkennt das eben als eigenständige Buchung und verrechnet das mit dem Kontostand. Somit stimmt für MB der Endsaldo nicht mehr, woraufhin zum 31.12.1970 eine Ausgleichsbuchung angelegt wird, die der Temporary Hold Buchung entspricht. Wenn PayPal nun die Reservierung aufhebt und durch die eigentliche Buchung ersetzt, merkt MB nur, dass eine neue Buchung hinzugekommen ist und legt diese nochmal an. Am Ende hast man dann 3 Buchungen:

    1. Die Temporary Hold Buchung (z.B. -15,00 €)
    2. Die Ausgleichsbuchung zum 31.12.1970 (z.B. +15,00 €)
    3. Die eigentliche Buchung (z.B. -15,00 €)

    Quelle: RE: Die unendliche Geschichte: PayPal und das Jahr 1970


    Für aktuelle Fälle

    RHRH hat vor 2 Wochen eine Lösung vom Support veröffentlicht: Link


    Um die Probleme in Zukunft zu verhindern (?)

    babylonian veröffentlichte im Januar 2021 eine Lösung die er vom Support erhalten hat: Link


    Hoffe das hilft anderen Betroffenen :)

  • Inzwischen ist mir aufgefallen, dass diese Saldenkorrektur noch weitreichendere Konsequenzen hat: Da die Buchung aus dem Jahr 1970 keine Zuordnung hat, ist ja auch mein Betriebsergebnis und damit meine ganze Steuererklärung für 2019 falsch! :blackeye: Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, kommt noch hinzu, dass wir damals eine GbR waren, die ich seit 01.01.2020 als Einzelunternehmer weiterführe. Das bedeutet, dass auch die Steuererklärung meines ehemaligen Geschäftspartners falsch ist. Und wie soll ich das jetzt alles korrigieren? Geht das überhaupt? Unglaublich, wie mich "Mein Büro" mal wieder in die Sch... geritten hat! Dabei wäre es so einfach gewesen, dies durch einen kleinen Warnhinweis statt der eigenmächtigen Saldenkorrektur zu verhindern. Eine Software wie "Mein Büro" hat eigentlich die Aufgabe, auf Unstimmigkeiten hinzuweisen, anstatt diese auch noch zu kaschieren. Das ist so, als ob ein Virus auf meiner Festplatte Dateien löscht und der Virenscanner nicht nur den Virus nicht meldet, sondern die zerstörten Daten auch noch durch zufällige ersetzt, damit ich nicht merke, dass etwas nicht stimmt.

    Hoffe das hilft anderen Betroffenen :)

    Leider nicht, denn bei mir geht es um ein Onlinekonto bei der Postbank, mit PayPal hat das überhaupt nichts zu tun. Das Problem ist übrigens seit spätestens 2014 bekannt: Saldenkorrektur im Jahr 1970 und Anfangsbestand


    Leider folgt BUHL auch hier wieder einer alten Tradition, selbst gravierendste Mängel auch nach Jahren nicht zu beheben. Im Gegenteil, das fehlerhafte Programmverhalten wird sogar als Feature angesehen:

    Gestern beim telefonischen Support kam ich auch auf die Saldenkorrekturen im Jahr 1970 zu sprechen. Laut Mitarbeiterin wäre das alles korrekt und genau so vom Progamm gewollt.

    Dementsprechend wurde der Thread auch als "erledigt" markiert. Na ja, warum soll man sich auch um Probleme von Kunden kümmern, die bereits gezahlt haben, wenn man in der gleichen Zeit neue Käufer mit seinem Schrottprodukt ködern kann? Diese Angelegenheit kostet mich bereits jetzt wieder mal mehrere Stunden Zeit und Nerven und wirft mich bezüglich meiner Arbeit weit zurück. Möglicherweise kostet sie mich sogar mein Wochenende, ich sollte BUHL ernsthaft auf Schadensersatz verklagen!

  • Da die Buchung aus dem Jahr 1970 keine Zuordnung hat, ist ja auch mein Betriebsergebnis und damit meine ganze Steuererklärung für 2019 falsch!

    hast Du vor Erwerb von MB eigentlich den Hinweis für wen das Programm geeignet ist, und bei der Installation diese X-Seiten "kleingedrucktes" gelesen?, oder immer nur auf "weiter" geklickt!!

    Mein Architekt hat gesagt, in die Pläne kommt überall der Stempel "sämtliche Maße sind vor Ort zu prüfen" rein, schon kann sich keiner beschweren.

  • Da die Buchung aus dem Jahr 1970 keine Zuordnung hat, ist ja auch mein Betriebsergebnis und damit meine ganze Steuererklärung für 2019 falsch!

    hast Du vor Erwerb von MB eigentlich den Hinweis für wen das Programm geeignet ist, und bei der Installation diese X-Seiten "kleingedrucktes" gelesen?, oder immer nur auf "weiter" geklickt!!

    Mein Architekt hat gesagt, in die Pläne kommt überall der Stempel "sämtliche Maße sind vor Ort zu prüfen" rein, schon kann sich keiner beschweren.

    Der Vergleich hinkt aber ganz schön....Dass die Maße vor Ort zu prüfen sind ist ja schon fast selbstverständlich; Aber die Verschleierungs-Buchungen von 1970 haben nichts mit dem Kleingedruckten und für wen das Programmes geeignet sein soll zu tun. Oder habe ich da was im Kleingedruckten überlesen ?

  • Das Programm hat mein damaliger Geschäftspartner gekauft, der sich um die Buchhaltung gekümmert hat, bis ich sie von ihm übernommen habe. Oft habe ich mich seitdem gefragt, was er da angeschafft hat! Dennoch habe ich "Mein Büro" auch nach seinem Austritt aus unserer GbR weiterhin verwendet, weil ein Wechsel der Buchhaltungssoftware mir aufwendiger erschien, als mich mit den mir zu diesem Zeitpunkt bekannten Mängeln des Programms zu arrangieren.


    Aber da Du Dich damit offensichtlich gut auskennst: Welche "Eignung" wird denn seitens BUHL vorausgesetzt, um das fragliche Problem zu verhindern? Und frag Deinen Architekten doch mal, was er von der Vorgehensweise hält, dem Bauleiter absichtlich ein falsches Maßband unterzuschieben, damit diesem die Abweichungen vom Bauplan nicht auffallen?

  • Der Vergleich hinkt aber ganz schön.

    würde ich nicht sagen.

    Dem Finanzamt ist es egal mit welcher Software du berechnen lässt was abzuführen ist. Die wissen nicht mal was mit SKR03- 8400 gemeint ist.

    .Dass die Maße vor Ort zu prüfen sind ist ja schon fast selbstverständlich

    merkst Du dass du das Wort "fast" unüberlegt rein geschrieben hast? und was wenn nicht "selbstverständlich"? (es gibt keine Regelung hierzu)

    Oder habe ich da was im Kleingedruckten überlesen ?

    sehr gut möglich...oder auch nur falsch interpretiert.

    Ich kann zumindest nicht erkennen, und mir vorstellen, dass Buhl o. der Lizenzgeber für Fehler haftbar wäre.

    Die heben die Hände und sagen...steht doch da....3 Buchungsvarianten. Wenn Sie sich zutrauen ohne St.-Berater zu agieren ..bitte.

    Aber die Diskussion "wäre wäre ...Fahrradkette" ist nicht Thema und auch nicht Zielführend.

  • Du hast den Hintergrund und Zusammenhang meines Bsp. nicht verstanden.

    .....:censored:

    Ich glaube eher, dass es umgekehrt ist. Du bringst lauter Beispiele, die mir oder den anderen Betroffenen mangelnde Sorgfalt oder keine ausreichende Sachkenntnis unterstellen. Dabei habe ich, wie oben erwähnt, meine Salden regelmäßig überprüft und dabei keinerlei Unstimmigkeiten feststellen können. Wie denn auch, wenn "Mein Büro" diese durch eine heimliche Saldenkorrektur verschleiert? Und Buecherwurm hat diese Buchungen aus dem Jahr 1970 selbst dann nicht auf Anhieb gefunden, als er gezielt danach suchte. Wie schwer findet man diese wohl erst, wenn man von deren Existenz überhaupt nichts weiß? Da nützt es Dir auch nichts, wenn Du Professor für Steuerrecht bist. Und Du hast auch leider meine Frage nicht beantwortet:

    Welche "Eignung" wird denn seitens BUHL vorausgesetzt, um das fragliche Problem zu verhindern?

    Um Dir die Arbeit etwas zu erleichtern: Die Antwort lautet "keine".

    Dem Finanzamt ist es egal mit welcher Software du berechnen lässt was abzuführen ist. Die wissen nicht mal was mit SKR03- 8400 gemeint ist.

    Völlig richtig. Und genau das ist das Problem: Ich muss für die Fehler in "Mein Büro" haften, habe aber im fraglichen Fall kaum eine Möglichkeit, diese zu verhindern. Wenn Du mir diesbezüglich weiterhin mangelnde Sorgfalt oder keine ausreichende Sachkenntnis unterstellst, dann musst Du dies genau begründen.

    Oder habe ich da was im Kleingedruckten überlesen ?

    sehr gut möglich...oder auch nur falsch interpretiert.

    [...]

    Die heben die Hände und sagen...steht doch da....3 Buchungsvarianten. Wenn Sie sich zutrauen ohne St.-Berater zu agieren ..bitte.

    Nein, eher äußerst unwahrscheinlich. Und was haben die drei Buchungsvarianten mit einer heimlichen Saldenkorrektur zu tun? Erstere sind mir selbstverständlich bekannt und waren niemals in irgendeiner Form ein Problem, von letzterer habe ich dagegen erst innerhalb der vergangenen 24 Stunden erfahren. Und das, obwohl ich mit "Mein Büro" schon seit über zehn Jahren arbeite! Du kommst hier mit Argumenten, die überhaupt nichts mit der Fragestellung zu tun haben. Was willst Du damit bezwecken?

    Aber die Diskussion "wäre wäre ...Fahrradkette" ist nicht Thema und auch nicht Zielführend.

    Ähm... Es heißt "hätte, hätte, Fahrradkette".

  • Das Nordlicht kommt aus Bayern und interessiert sich auch nicht für Fußball. Und schade, dass Du nur auf diesen Punkt eingegangen bist, aber mach's trotzdem gut! :beer: An alle anderen: Wie kann ich eine solche heimliche Saldenkorrektur in Zukunft verhindern? Ich bin schon zu lange dabei, als dass ich BUHL in absehbarer Zeit ein entsprechendes Update zutrauen würde. Und was mache ich jetzt mit meiner kaputten Buchhaltung? Einfach so lassen und hoffen, dass es keiner merkt, gefällt mir irgendwie nicht.

  • An alle anderen: Wie kann ich eine solche heimliche Saldenkorrektur in Zukunft verhindern? Ich bin schon zu lange dabei, als dass ich BUHL in absehbarer Zeit ein entsprechendes Update zutrauen würde. Und was mache ich jetzt mit meiner kaputten Buchhaltung? Einfach so lassen und hoffen, dass es keiner merkt, gefällt mir irgendwie nicht.

    :( Eine Lösung dafür habe ich leider auch nicht;

    Nur eben immer wieder die empfohlene Lösung nur die "Vorbuchhaltung" zu machen:

    Dann einfach alles dem Steuerberater für die Abschlüsse vor die Füße schmeissen und hoffen, dass der ein helles Kerlchen ist und den Import hinkriegt; Es ist leider auch nicht mehr so einfach wie früher dafür einen guten Steuerberater zu finden.

  • Aus Erfahrung werden die Saldenkorrekturen zum 31.12.1970 nirgends angezeigt. Folglich können USTVA Fehler aufweisen, weil nicht rechtzeitig erkannt...

    Hallo Samm, die Korrekturen unter 31.12.1970 zu packen finde ich auch sehr unglücklich gelöst. Aber wenn man die Korrekturen betrachtet, müssen sie sich eigentlich aufheben, bis auf die Eröffnungskorrektur. Und wenn man das Konto vorübergehend auf offline stellt, die unnötige Buchungen löscht( bis zum richtigen Startdatum mit MB) und eine eigene Korrektur des Saldo erfasst( passend dem Kontosuszug und dem Startdatum mit den MB), dann kann auch das Eröffnungskorrektur vom 31.12.1970 gelöscht werden.

    Könntest du den Fall beschreiben, wann es zum Ustva Fehler kommt?

  • Das Nordlicht kommt aus Bayern und interessiert sich auch nicht für Fußball. Und schade, dass Du nur auf diesen Punkt eingegangen bist, aber mach's trotzdem gut! :beer: An alle anderen: Wie kann ich eine solche heimliche Saldenkorrektur in Zukunft verhindern? Ich bin schon zu lange dabei, als dass ich BUHL in absehbarer Zeit ein entsprechendes Update zutrauen würde.

    Was spricht denn gegen die Lösung von RHRH

    RE: Mal wieder Paypal und Saldenkorrektur.....


    Zitat

    Und was mache ich jetzt mit meiner kaputten Buchhaltung? Einfach so lassen und hoffen, dass es keiner merkt, gefällt mir irgendwie nicht

    Ich habe jetzt folgendes gemacht:

    Buchungen aus 1970 raus. Unter den "normalen" Buchungen habe ich einträge mit "Temporary Hold" gefunden. Diese in der Summe ergeben bei mir (Achtung bei mir ist das Problem in Verbindung mit PayPal aufgetreten) genau die Buchung aus 1970 mit anderem Vorzeichen. Also ergibt dies einen Gesamtbetrag über 0 EUR. Dies habe ich separat in einem Dokument genau dokumentiert (warum und wieso).


    Ich prüfe bei mir jetzt die ganzen Auswirkungen (EÜR, UstJE, GewSt., etc...) zum k...

    Schaut bei Gelegenheit ob Ihr nicht negative Eingangsrechnungen habt. Diese führen aktuell zu doppelten (!) Buchungen im Journal ( => Doppelte Buchungen seit Update)


    Zitat

    Und was mache ich jetzt mit meiner kaputten Buchhaltung? Einfach so lassen und hoffen, dass es keiner merkt, gefällt mir irgendwie nicht

    Ich kann nur für mich sprechen. Wenn es eine Abweichung größer 1 EUR wird, gebe ich die entsprechenden Erklärungen nochmal ab. Zusätzlich erkläre ich dem Finanzamt warum ich diese Korrektur vorgenommen habe.


    Ob das was bringt weiß ich nicht. In jedem Fall kann man mir dann nicht vorwerfen das ich

    a) es nicht gemerkt habe

    b) es unter den Tisch kehren wollte

    c) an einer "Lösung" interessiert war


    Am Ende sitzen beim Finanzamt auch nur Menschen :)


    Erneut aber der Hinweis: Hier im Forum wird es viele viele User geben die besser in der Buchhaltung sind als ich und es vielleicht anders lösen würden.

  • @Eisenbart: Zuerst mal möchte ich sagen, dass dein ehemaliger Geschäftspartner mit MeinBüro eine der besten, bezahlbaren Softwares für Buchhaltung ausgewählt hat. Es gibt eigentlich nur noch Lexoffice was m.E.n. in Frage kommt. Alle anderen sind etweder viel zu teuer oder haben einen so kleinen Funktionsumfang, dass man z.B. bei ReverseCharge Buchungen oder bestimmten Splitbuchungen einfach nicht weiter kommt. Insoweit muss ich MeinBüro also in Schutz nehmen.


    Was ich tatsächlich, wie viele andere hier nicht verstehe, ist die Tatsache der fehlerhaften Abrufe bei PayPal, Danke übrigens für die Zusammenfassung @Buecherwurm.

    Um die Probleme in Zukunft zu verhindern (?)

    babylonian veröffentlichte im Januar 2021 eine Lösung die er vom Support erhalten hat: Link

    Aber nun zurück zu deinem Problem Eisenbart. Du schreibst ja, dass nun deine Buchhaltung völlig unkorrekt ist, du benutzt aber PayPal gar nicht. Was jetzt Buhl dazu bewegen könnte, bei einem normalen Bankkonto diese Saldenkorrekturen anzulegen weiß ich nicht mit sicherheit zu sagen. Eine Möglichkeit wäre ein fehlerhafter Abruf, der später korrigiert wird oder falls z.B. Abrufe längere Zeit nicht gemacht wurden und so Lücken in dem Bestand von MeinBüro und dem Bankkonto bestehen. Das passiert z.B. wenn man länger als z.B. 1 oder 3 Monate keine Umsätze abruft. Wie lange die Bank die Umsätze zum Abruf zur Verfügung stellt ist unterschiedlich. Bei meiner Bank sind es z.B. 3 Monate. Rufe ich also erst nach 4 Monaten wieder ab, dann fehlen z.B. die Umsätze von Januar 2021 im mein Büro. Es entsteht also eine Lücke und somit stimmt auch der Saldo am heutigen Tag nicht mehr. Die Bank meldet nämlich einen anderen als die interne Rechnung von MeinBüro errechnet hat. Es ist somit verständlich, dass MeinBüro eine Korrekturbuchung macht, um den Saldo auf dem Konto auf den gleichen aktuellen Stand zu bringen, wie die Bank es gemeldet hat.

    Du solltest also deine Buchungen überprüfen. Das lässt sich ja ganz leicht über die Anzahl der Buchungen machen. Vergleiche die unten links in der Ansicht Zahlungen->Dein Bankkonto mit der Anzahl Transaktionen auf deinem Bankkonto. Dafür wäre es dringen empfehlenswert, dass du deine Kontoumsätze in ein Zahlungsverkehrsprogramm "runter lädst". Denn deine Bank zeigt dir auch Online nicht unendlich die Umsätze an, zumal das online auch meist nicht sonderlich komfortabel ist.


    Also, identifiziere erst mal das Problem und dann sieh weiter.

  • Sorry für die späte Antwort, ich habe nur gerade zufällig mal wieder hier vorbeigeschaut und fasse mich daher auch entsprechend kurz.

    Was jetzt Buhl dazu bewegen könnte, bei einem normalen Bankkonto diese Saldenkorrekturen anzulegen weiß ich nicht mit sicherheit zu sagen. Eine Möglichkeit wäre ein fehlerhafter Abruf, der später korrigiert wird oder falls z.B. Abrufe längere Zeit nicht gemacht wurden und so Lücken in dem Bestand von MeinBüro und dem Bankkonto bestehen.

    Das mag alles sein, aber das war nicht die Frage. Es ging nicht um die Ursache der verschwundenen Buchungen, sondern darum, wie "Mein Büro" damit umgeht.

    Es ist somit verständlich, dass MeinBüro eine Korrekturbuchung macht, um den Saldo auf dem Konto auf den gleichen aktuellen Stand zu bringen, wie die Bank es gemeldet hat.

    Nein, das ist absolut nicht verständlich. Und nach allem, was hier bisher zu diesem Thema geschrieben wurde, sollte das auch eigentlich klar sein.