Die besten Steuertipps

Maximiere deine Erstattung

Erlebe, wie einfach Steuern sein können: WISO Steuer denkt für dich mit und identifiziert genau die Spartipps, die zu deinem Leben passen. So holst du dir gezielt mehr Geld zurück – im Schnitt 1.674 €.

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Die Nr. 1 unter den Steuer-Apps

Steuertipps in WISO Steuer

Kein Rätselraten

WISO Steuer übersetzt Steuergesetze in Alltagssprache. Ob Hilfstexte oder Videos – hier gibt's echtes Expertenwissen.

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WISO Steuer geht deine Steuererklärung durch und gibt dir Tipps, wie du noch mehr Geld rausholen kannst.

Steuertipps in WISO Steuer

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WISO Steuer gibt dir Tipps, wie du bares Geld sparen kannst. Mit automatischer Optimierung vor der Abgabe und persönlichem KI-Berater.

Nicht nur wir sind
begeistert

4.8

basierend auf 129.609
Bewertungen seit 2019

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WISO Steuer ist im Steuerbereich absolut das beste Programm – die anderen können da nicht mithalten.

R. Doven
5.0
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Klasse! SteuerGPT begleitet einen Schritt für Schritt. So macht die Steuererklärung Spaß und kostet wenig Zeit.

E. Wandt
5.0
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Nach jahrelangen Beraterkosten dann plötzlich drauf gekommen… und siehe da, es geht auch alleine. Die Software ist Idiotensicher ;) DANKE WISO

Schmolinski
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    WISO Steuer ist im Steuerbereich absolut das beste Programm – die anderen können da nicht mithalten.

    R. Doven
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    E. Wandt
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Wo bekomme ich Steuertipps?

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Was sind die wichtigsten Steuertipps?

Darüber musst du dir keinen Kopf machen, denn WISO Steuer zeigt dir, wie du Geld sparen kannst. Die Tipps sind spezifisch auf deine Lebenssituation zugeschnitten.

Welche Tipps sind für die erste Steuererklärung wichtig?

Sichere dir nicht nur eine Erstattung, sondern hol dir gleich 4-mal Geld vom Finanzamt zurück! Das geht, indem du die Steuererklärung rückwirkend abgibst.
 
Hast du zuvor eine Ausbildung oder ein Studium gemacht, kannst du die Kosten von der Steuer absetzen.

Was muss ich zum Jahreswechsel beachten?

Zum Jahreswechsel kannst du mit ein bisschen Strategie dafür sorgen, dass du bei der nächsten Steuererklärung noch mehr sparst. Das liegt daran, dass du bei Rechnungen aussuchen kannst, ob du sie im Dezember oder erst im Januar des nächsten Jahres bezahlst.
 
Besonders wichtig ist das bei Krankheitskosten (um die zumutbare Belastung zu überschreiten) und Handwerkerleistungen (um den Höchstbetrag von 6.000 Euro zu umgehen).

Was sind die häufigsten Fehler bei der Steuererklärung?

Vergessene Ausgaben und Pauschalen sind Fehler, die dich richtig Geld kosten. Das muss nicht sein! Erstelle deine Steuererklärung mit WISO Steuer, um das zu vermeiden.

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Mit diesen 10 Steuertipps bekommst du mehr Geld

Mit ein paar einfachen und ganz legalen Tricks winkt dir mit der Steuererklärung eine hohe Erstattung.

Übrigens: WISO Steuer hat alle diese Tipps und noch viele mehr jederzeit parat für dich und wird dich an alles erinnern, wenn du deine Steuererklärung erstellst. So brauchst du dir das nicht merken und kannst trotzdem nichts vergessen. Darüber hinaus gibt es viele Erklärvideos, die dir helfen, die Steuererklärung einfach zu erledigen.

Tipp 1: Große Neuanschaffungen für deinen Job vorziehen

Bürotisch, ein neuer Laptop, Fachbücher – berufliche Ausgaben können als Werbungskosten deine Steuerlast senken. Das Finanzamt zieht automatisch 1.230 Euro als Pauschbetrag ab. Übersteigen deine Ausgaben diesen Betrag, winkt eine höhere Rückerstattung.

Liegst du knapp unter diesem Betrag? Dann kann jeder zusätzliche Euro einen Unterschied machen. Plane daher größere berufliche Käufe noch für dieses Jahr. So bündelst du deine Ausgaben, um den Pauschbetrag zu übertreffen – das erhöht deine Steuererstattung!

Übrigens: Viele Arbeitsmittel brauchst du nicht abschreiben. Das gilt mittlerweile auch für einen beruflich genutzten Computer oder Laptop, egal wie teuer der war.

Tipp 2: Bus- und Bahntickets sammeln

Viele Pendler nutzen für ihren Weg zur Arbeit die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Gute: Fahrkarten für Bus oder Bahn lassen sich von der Steuer absetzen.

Für Fahrtkosten gibt es außerdem noch die Pendlerpauschale mit 0,30 Euro je Kilometer. Ab dem 21. Kilometer sind es sogar 0,38 Euro je Kilometer. Du hast also die Wahl: Übersteigt die Pendlerpauschale die Kosten deines Monatsabos, kannst du diese als Werbungskosten abziehen. WISO Steuer führt automatisch einen Vergleich durch und sichert dir die besten Steuervorteile.

Tipp 3: Kosten für deine Gesundheit bündeln

Viele wissen, dass man mit Ausgaben für die Gesundheit (Krankheitskosten) Steuern sparen kann. Weil medizinische Behandlungen und Medikamente oft teuer sind, verteilen manche diese Kosten über mehrere Jahre. Doch es ist oft besser, so viele Ausgaben wie möglich in einem Jahr zu sammeln. Das kann deine Steuerrückzahlung erhöhen.

Wenn du dieses Jahr schon viel für Gesundheit ausgegeben hast, versuche, weitere größere Ausgaben noch dieses Jahr zu machen. Dies könnte beispielsweise den Kauf einer Brille oder die Bezahlung eines Zahnimplantats sein. Dadurch kannst du weniger Steuern zahlen und bekommst mehr Geld zurück.

Wenn du dieses Jahr kaum Ausgaben für deine Gesundheit hattest, könnte es sinnvoll sein, geplante größere Ausgaben doch lieber ins nächste Jahr zu verschieben – so sicherst du dir die höchstmögliche Erstattung dann mit der nächsten Steuererklärung.

Tipp 4: Handwerker und Co. engagieren

Wusstest du, dass die Lohnkosten für Handwerker, Reinigungskräfte, Gärtner und Co. dir einen Steuerbonus bringen? Du kannst 20 Prozent dieser Ausgaben direkt von deiner Steuer abziehen. Allerdings nur, wenn die Dienstleistungen bei dir zu Hause erbracht und die Rechnungen per Überweisung bezahlt wurden.

Wer ein Zimmer umfunktioniert und damit ein Arbeitszimmer geschaffen hat, kann die Renovierungskosten ebenfalls bei der Steuer ansetzen. Mit Handwerkerleistungen ist ein jährlicher Steuervorteil von bis zu 1.200 Euro möglich.

Spartipps für Mieter: Auch als Mieter kannst du profitieren, indem du die Kosten für Handwerkerleistungen, die Reinigung von Gemeinschaftsflächen oder den Winterdienst, die in der Nebenkostenabrechnung aufgeführt sind, absetzt.

Tipp 5: Spenden eintragen

Das Spenden bringt nicht nur sozialen Nutzen, sondern auch finanzielle Vorteile: Du kannst bis zu 20 Prozent deiner gesamten Einkünfte als Spenden absetzen. Gib dazu deine Zahlungen an gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Organisationen als Sonderausgaben in der Steuererklärung ein.

Für Spenden bis 300 Euro ist die Sache besonders einfach: Du benötigst dafür keine spezielle Spendenbescheinigung – ein einfacher Kontoauszug, der Empfänger, Datum und Betrag enthält, genügt als Nachweis.

Tipp 6: Verlustbescheinigung beantragen

Kapitalanleger aufgepasst: Nicht immer werden mit dem investierten Geld nur Gewinne erzielt. Hast du mit deinen Kapitalanlagen Verlust gemacht? Dann ist noch nicht alles verloren, denn die Verluste aus Kapitalvermögen kannst du mit deinen Gewinnen aus Zinsen, Aktien und Co. verrechnen und so Steuern sparen.

Hast du mehrere Depots bei einer Bank, läuft die Verrechnung bankintern. Wenn du jedoch Verluste aus Depots bei unterschiedlichen Banken hast, benötigst du eine Verlustbescheinigung von deiner Bank. Bis zum 15.12. eines Jahres hast du Zeit, sie bei deiner Bank zu beantragen.

Mit dieser Bescheinigung kannst du Verluste bei einer Bank mit den Gewinnen bei einer anderen Bank verrechnen und sich so einen Teil deiner Steuern zurückholen. Die Verrechnung erfolgt dann über deine jährliche Steuererklärung.

Tipp 7: Absetzbare Ausgaben ins laufende Jahr vorziehen

Stehst du kurz vor dem Ruhestand oder planst eine Auszeit wegen Familienzuwachs? Es gibt viele Gründe, die zu einem geringeren Einkommen im nächsten Jahr führen können. Wenn du bereits weißt, dass dein Einkommen im nächsten Jahr sinken wird, solltest du diesen wichtigen Steuertipp beachten:

Steuererleichterungen sind umso wirksamer, je höher das Einkommen ist. Wenn also Ausgaben für das nächste Jahr geplant sind, ziehe sie nach Möglichkeit ins aktuelle Jahr vor. So kannst du von höheren Steuererleichterungen profitieren. Überlege dir, ob du folgende Ausgaben vorziehen kannst:

  • Ausgaben für deinen Job (zum Beispiel Computer, Schreibtisch oder Fachliteratur)
  • Krankheitskosten wie Zahnersatz, Brillen oder Hörgeräte
  • Beiträge zur Krankenversicherung
Tipp 8: Abfindung richtig kalkulieren

Eine Kündigung ist immer eine Herausforderung, auch wenn man eine Abfindung erhält. Immerhin kann man mit ein paar Tricks die Steuer reduzieren, die du für die Abfindungssumme zahlen müsstest.

Abfindungen werden grundsätzlich wie normaler Arbeitslohn versteuert und unterliegen deinem persönlichen Steuersatz. Du kannst aber auch eine begünstigte Besteuerung beantragen – durch die Fünftelregelung. Und zwar dann, wenn du die komplette Summe auf einen Schlag erhältst und es so in einem Jahr zu einer sogenannten Zusammenballung von Einkünften kommt. Du hast durch die Abfindung also mehr Einkommen, als du normalerweise hättest.

Manchmal werden Abfindungen aber auch in 2 Raten angeboten. Je nachdem, wie sich die Gesamtsumme auf die Raten verteilt, kann dadurch der Steuervorteil verloren gehen. Hier ist also Vorsicht geboten! Wenn dir die Summe in 2 Raten ausgezahlt wird, sollte eine Rate maximal 10 Prozent der gesamten Abfindungssumme betragen. So kannst du trotzdem von der begünstigten Besteuerung profitieren.

Tipp 9: Riester-Vertrag noch in diesem Jahr abschließen

Hast du einen Riester-Vertrag? Denk daran, dass die staatlichen Zulagen extra beantragt werden müssen. Überprüfe also, ob du diese Zulagen bereits beantragt hast. Auch Änderungen deines Gehalts oder deiner persönlichen Verhältnisse können relevant sein und müssen angegeben werden.

Du hast es bisher noch nicht geschafft, den Riester-Vertrag abzuschließen? Dann könnte der folgende Tipp für dich besonders hilfreich sein:

Es lohnt sich, den Abschluss eines Riester-Vertrages nicht zu lange aufzuschieben. Wenn du noch in diesem Jahr aktiv wirst, kannst du dir die Zulagen für das ganze Jahr sichern. Die Grundzulage beträgt 175 Euro, für jedes Kind gibt es 185 Euro, für nach 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro. Für Berufseinsteiger gibt es zusätzlich einen einmaligen Bonus von 200 Euro.

Außerdem gibt es eine steuerliche Förderung: Übersteigt die steuerliche Förderung die Zulagen, erstattet das Finanzamt die Differenz. Gefördert werden Beiträge bis zu 2.100 Euro im Jahr. Die Zulagen musst du nur einmal mit einem Dauerzulagenantrag beantragen.

Tipp 10: Alte Steuerjahre abgeben

Warum nur eine Steuererklärung abgeben? Bist du nicht verpflichtet, deine Steuererklärung jährlich abzugeben, kannst du alte Steuerjahre nachträglich einreichen. Der Vorteil ist, dass du so Rückzahlungen für mehrere Jahre auf einen Schlag bekommst.

Mit WISO Steuer sparst du wertvolle Zeit, wenn du mehrere Erklärungen abgeben möchtest. Du beginnst mit dem ältesten Jahr und arbeitest dich dann vor. So kannst du die automatische Vorjahresdaten-Übernahme nutzen und musst vieles nicht noch einmal eingeben. Zusätzlich sparst du Zeit, indem du deine Daten automatisch abrufen lässt – zum Beispiel aus deiner Lohnsteuerbescheinigung. Diese fügt WISO Steuer direkt an die richtigen Stellen in deiner Steuererklärung ein. So wird ein Großteil der Arbeit in ein paar Minuten einfach erledigt. Dann nur noch mit einem Klick ans Finanzamt senden und schon darfst du dich auf deine Rückerstattung freuen.

WISO Steuer hilft dir nicht nur beim Ausfüllen von Daten. Das Programm kennt alle Steuertipps und gibt dir konkrete Hinweise auf Stellen, wo du noch sparen kannst.

Fang einfach an – WISO Steuer
hilft dir Schritt für Schritt

Persönliche Tipps vom KI-Berater

Inklusive Check vor der Abgabe, um das Maximum rauszuholen

Steuertipps für Arbeitnehmer

Als Arbeitnehmer hast du oft Ausgaben, die mit deinem Job in Zusammenhang stehen. Zum Glück helfen sie dir bei der Steuererklärung dabei, bares Geld zu sparen.
 
Das Finanzamt rechnet dir automatisch 1.230 € als Werbungskosten an. Hast du mehr ausgegeben, lässt jeder Euro deine Erstattung wachsen.
 
Diese Kosten zählen zu den häufigsten, die Angestellte in ihrer Steuererklärung angeben.

1. Fahrtkosten

Für jeden Kilometer, den du als Arbeitsweg zurücklegst, kannst du die sogenannte Pendlerpauschale ansetzen. Dabei ist es egal, ob du mit dem Auto, Fahrrad, Bus, Bahn zur Arbeit fährst oder zu Fuß zur Arbeit gehst.
 
Wenn du öffentliche Verkehrsmittel nutzt, lohnt es sich, die Belege zu sammeln. Denn auch mit Fahrkarten lassen sich Steuern zurückholen.
Bei einer Dienstreise zählen nicht nur die Fahrtkosten, sondern auch Übernachtungen, Verpflegung und mehr.

2. Laptop, Bücher & Co.

Grundsätzlich gilt: Alles, was du kaufst, um ihre beruflichen Aufgaben zu erledigen, gehört zur Kategorie Arbeitsmittel. Das sind beispielsweise Fachliteratur, Bürobedarf, Büromöbel, Werkzeug, Computer und Laptop, Smartphone, Drucker oder Berufsbekleidung.

3. Homeoffice

Für jeden Tag, den du von zu Hause arbeitest, werden dir 6 € Homeoffice-Pauschale angerechnet. Pro Jahr sind es maximal 1.260 €.
 
Für ein separates Arbeitszimmer in deinem Zuhause kannst du entweder die Jahrespauschale in Höhe von 1.260 € nutzen oder detailliert berechnen, wie hoch die tatsächlichen Kosten für das Arbeitszimmer sind. Die Mühe lohnt sich, denn in diesem Fall gibt es keine Beschränkung.

4. Umzug & Zweitwohnung

Bist du aufgrund deiner Arbeitsstelle umgezogen, kannst du die Umzugskosten absetzen. Zusätzlich gibt es eine Umzugskostenpauschale in Höhe von 964 €. Für jede Person, die mit dir umzieht, steigt diese Pauschale.
 
Hast du eine Zweitwohnung in der Nähe deines Arbeitsplatzes (doppelte Haushaltsführung), kannst du bis zu 1.000  pro Monat für die Unterkunft absetzen. Hinzu kommen dann noch Ausgaben für die Ausstattung, Wohnungssuche und Familienheimfahrten.

5. Fortbildung

Du machst nebenberuflich eine Fortbildung? Dann kannst du die Fortbildungskosten in voller Höhe absetzen. Dazu zählen die Seminargebühren, Reisekosten und Verpflegungspauschalen. Wichtig: Erstattungen des Arbeitgebers musst du abziehen.

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Steuertipps für Familien

Für Familien lohnt sich die Steuererklärung oft besonders, da hier meist hohe Rückerstattungen winken. Bei WISO Steuer siehst du jederzeit, wie viel ihr zurückbekommt – und das auf den Cent genau!

Familien sparen Steuern mit
  • Kitagebühren: Bis zu 4.000 Euro der Kosten für Kinder­betreuung wie Kindergarten, Krippe oder Tagesmutter könnt ihr in der Steuererklärung angeben.
  • Babysitter & Au-pair: Ausgaben für Babysitter oder Au-pairs zählen ebenfalls zu den absetzbaren Kinder­betreu­ungs­kosten.
  • Oma & Opa: Eure Großeltern können über das Haus­halts­scheck­ver­fahren als Minijobber beschäftigt werden, wobei Steuern pauschal abgeführt werden. Die Großeltern sind dann in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Die Kosten könnt ihr bei den Kinder­be­treuungs­kosten angeben.
  • Haushaltshilfe: Mit haushaltsnahe Dienstleistungen könnt ihr 20 Prozent beziehungsweise maximal 4.000 Euro pro Jahr sparen.
  • Nachhilfe: Nachhilfekosten sind normalerweise nicht absetzbar, es sei denn, ihr habt einen beruflich veranlassten Umzug hinter euch. In diesem Fall kann die Nachhilfe als Werbungskosten abgesetzt werden.
  • Schulgeld: Für Schulgeld an einer Privatschule könnt ihr 30 Prozent und maximal 5.000 Euro der Kosten pro Kind absetzen – mit Abzug von Betreuung, Verpflegung und Unterkunft.
  • Ausbildungskosten: Für Kinder, die in Ausbildung oder Studium sind und nicht mehr zuhause wohnen, kann der Ausbildungs­freibetrag genutzt werden. Hier erhaltet ihr Geld, und das zusätzlich zum Kindergeld beziehungsweise Kinderfreibetrag.
  • Versicherungen: Über die Vor­sor­ge­auf­wen­dung­en könnt ihr euch als Familie einiges an Geld zurückholen. So könnt ihr zum Beispiel Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung, Rürup- oder Riester-Verträge, Pflegeversicherungen, Unfall- und Haftpflichtversicherungen oder Berufs­un­fähigkeits­ver­sich­er­ungen als Son­der­aus­ga­ben absetzen.

Steuertipps für Studenten & Azubis

Auch in der Ausbildung oder dem Studium lassen sich einige Steuern vom Finanzamt zurückholen. Wenn du genau wissen willst, was du alles absetzen kannst, schau mal hier vorbei:

Um nicht den Status Student zu verlieren, darfst du während des Erststudiums nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Aber keine Sorge: Steuern zahlst du nur, wenn du 2026 über 12.348 € (2025: 12.096 €) Einkommen hast. Studenten, die mehrere Jobs ausführen oder Einnahmen aus Vermietung haben, müssen eine Steuererklärung abgeben. Mit folgenden Steuertipps sparst du einiges an Steuern und holst dir dein Geld zurück.

Verlustvortrag im Zweitstudium

Unser Tipp für alle, die sich im Zweitstudium befinden: der Verlustvortrag. Du hast bereits eine Ausbildung abgeschlossen und studierst jetzt oder bist im Masterstudium? Dann kannst du die Kosten, die in den Jahren deines Studiums angefallen sind, von der Steuer absetzen. Das sind zum Beispiel:
 

  • Semestergebühren
  • Computer
  • Arbeitsmittel
  • Büromaterial
  • Fachbücher
  • doppelte Miete

 
Mit dem Verlustvortrag sammelst du die Ausgaben Jahr für Jahr in deiner Steuererklärung. Du bekommst zwar zunächst kein Geld zurück, aber sobald du im ersten Jahr arbeitest, winkt dir eine hohe Rückerstattung.

Typische Ausgaben während des Studiums absetzen
  • Arbeitsmittel: Fachbücher, Laptop, Büromaterial und Büromöbel lassen sich von der Steuer absetzen.
  • Gebühren & Fahrtkosten: Semestergebühren, Anmeldegebühren, Semestertickets sowie Fahrkosten zu Uni nicht vergessen!
  • Zweitwohnung: Wenn dein Lebensmittelpunkt weiterhin in deiner Heimat ist und du im Studienort eine Zweitwohnung hast, bekommst du Geld zurück.
  • Studienreisen: Ähnlich wie eine Dienstreise kannst du auch Studienreisen absetzen. Hier zählen Hin- und Rückweg, Übernachtungskosten und Verpflegungspauschale.

Steuertipps für
Selbstständige

Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer profitieren von vielen Steuervorteilen:

Timing ist alles

Wenn die Raketen am 31. Dezember um Mitternacht in den Himmel fliegen, ist das Steuerjahr vorbei. Nachträgliche Korrekturen? In der Regel Fehlanzeige. Der Grund: Üblicherweise gilt für kleine und mittlere Unternehmen das sogenannte Abflussprinzip, das besagt, dass Kosten nur in dem Jahr berücksichtigt werden, in dem sie auch bezahlt wurden.

Werden Ausgaben erst im Folgejahr geleistet, dürfen sie grundsätzlich auch erst dann in der Steuererklärung auftauchen. Das Prinzip gilt für alle Ausgaben, die eine Steuerrückerstattung versprechen (z. B. Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen oder Sonderausgaben).

Doch gerade diese Zeitspanne bringt ein hohes Gestaltungspotenzial. Wenn du die Zahlung zeitlich geschickt planst, kannst du die im Einkommensteuerrecht geltenden Höchst-, Frei- und Pauschbeträge optimal ausnutzen.

Diese Kosten lassen deine Betriebsausgaben steigen
  • Arbeitszimmer: Das Arbeitszimmer gehört zu deinen Betriebsausgaben. Ist es dein Hauptarbeitsplatz, sind die Kosten voll abzugsfähig. Dient es nur gelegentlich zur Berufsarbeit und es gibt keinen anderen Arbeitsplatz, sind jährlich bis zu 1.250 Euro absetzbar.
  • Firmenwagen: Du kannst deine Fahrtkosten steuerlich absetzen. Bei Privatfahrzeugen gilt die Kilometerpauschale, bei Firmenwagen gelten die Gesamtkosten. Neu erworbene Firmenwagen schreibst du über 6 Jahre ab. Bei Unternehmensgründung ist das private Auto als Betriebsvermögen abschreibbar.
  • Geschenke und Aufmerksamkeiten: Geschenke an Geschäftspartner sind bis 50 Euro pro Person und Jahr steuerlich absetzbar, kleine Aufmerksamkeiten bis zu 10 Euro gelten als Streuartikel und sind steuerfrei.
  • Geschäftsessen: Als Selbstständiger kannst du 70 Prozent der Bewirtungskosten in der Steuererklärung angeben, sofern der Beleg korrekt ausgestellt ist. Bewirtungen von Angestellten sind voll absetzbar.

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