Inhalt der Ausgabe August 2019

schwerpunkt

Stiftung gründen

Immer mehr Menschen bringen ihr Vermögen in eine Stiftung ein. Der eine fördert so den Umweltschutz, der andere hilft Kindern oder Senioren, der Dritte bekämpft und erforscht eine Krankheit. Gab es dem Bundesverband Deutscher Stiftungen zufolge 2008 rund 8700 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland, waren es 2018 schon 22.743. Allein im vergangenen Jahr sind 554 neue errichtet worden. Insgesamt verwalten deutsche Stiftungen ein Vermögen von geschätzten 200 Milliarden Euro. Wie können angehende Stifter vorgehen?
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Erbvertrag

Wer sich gegen die gesetzliche Erbfolge entscheidet, setzt häufig ein Testament auf. Doch es gibt noch eine zweite Variante, die manchmal geschickter ist: den Erbvertrag. Er ist eine Abmachung zwischen zwei oder mehreren Personen, die große Sicherheit bietet, weil sich beide Seiten an einen einmal geschlossenen Vertrag halten müssen. Außerdem fallen für die Erben später teils lästige Pflichten weg wie das Beschaffen eines Erbscheins. Doch welche Bedingungen müssen für einen Erbvertrag erfüllt sein und für wen lohnt er sich?
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Enterben

Bei dem Wort „enterben“ fallen wahrscheinlich jedem erst einmal Familientragödien ein – Zoff, Unfrieden und vielleicht sogar körperliche Misshandlungen. Dabei kann es gute Gründe dafür geben, die gesetzliche Erbfolge auszuschalten. In einem Testament beispielsweise kann man festlegen, dass die Nächsten nichts erben sollen, obwohl das Gesetz das eigentlich so vorsieht. Worauf es ankommt, wenn man andere als die gesetzlichen Erben im Nachlass bedenken möchte.
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Erben in Patchworkfamilie

Die gesetzlich geregelte Erbfolge ist eine klare Angelegenheit. Stiefkinder haben dabei allerdings nicht das gleiche Recht wie Adoptivkinder. Und das kann im Erbfall unerwünschte Folgen haben. In Patchworkfamilien ist die Sachlage häufig besonders kompliziert. Die gesetzliche Erbfolge ist dann nur selten oder zufällig das, was gewünscht ist. Daher muss für den Fall der Fälle über ein Testament geregelt werden, wer wann, wie und was erben soll.
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erfolgreich im alltag

Alternative Wohnformen

Als ich vor einigen Jahren den Plan fasste, nach Berlin zu ziehen, hatten mir meine Berliner Freunde geraten, mich früh genug um eine Wohnung zu kümmern. Der Wohnungsmarkt sei „momentan nicht einfach“, hieß es damals. Was sie genau damit meinten, merkte ich recht bald. Bezahlbare Wohnungen waren Mangelware. Also arrangierte ich mich – mit Lage, Raumaufteilung, Größe. Mittlerweile ist klar, dass es sich bei den steigenden Mietpreisen weder um eine Momentaufnahme noch um irrtümliche Zahlendreher handelt, sondern um einen fortschreitenden Trend, eine Gewissheit.
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Selfstorage

Endlich ein Tapetenwechsel! Ich habe beschlossen, für einige Zeit ins Ausland zu gehen: eine neue Umgebung, unbekannte Erfahrungen, eine fremde Sprache. Da ich noch nicht weiß, wann ich zurückkommen will, lohnt es sich nicht, die Wohnung zu behalten. Tatsächlich ein Neuanfang also. Doch wohin mit all meinen geliebten Sachen? Ein feuchter Keller würde meiner Geige und meinen Büchern nicht bekommen, im Speicher gibt es vielleicht Mäuse. Selfstorage erscheint da als die perfekte Lösung, nur hat das seinen Preis. Lohnt es sich?
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technik im griff

E-Bike und Pedelec

Berg rauf und wieder runter. Und gleich wieder rauf. Wer mit einem E-Bike unterwegs ist, kann auch hügelige und weitere Strecken ohne viel Kraft- beziehungsweise Ausdaueraufwand munter bewältigen. Die Auswahl an Modellen ist groß. Doch Elektrofahrräder sind nicht ganz günstig. Damit Käufer lange Freude daran haben, sollten sie wissen, worauf sie beim Kauf achten sollten – zum Beispiel den Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec kennen. Tipps für die Anschaffung und die Aufbewahrung.
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unterwegs

Nilkreuzfahrt

Luxor, Abu Simbel, Gizeh mit Sphinx und Cheops-Pyramide: Diese Namen bringen nicht nur die Augen von Historikern zum Leuchten. Schließlich sind Nilkreuzfahrten und die zugehörigen Sehenswürdigkeiten vielen durch Agatha Christies Buch „Tod auf dem Nil“, das auch verfilmt wurde, ein Begriff. Ganz so nostalgisch, wie die damaligen Reisen heute auf uns wirken, sind sie nicht mehr. Die Attraktionen begeistern jedoch noch immer Touristen aus allen Ländern.
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ihr gutes recht

kurz&bündig

kurz & bündig – August 2019

BAföG - Mehr Geld ab Wintersemester
Zwei Urteile zu Energieversorgern - Netzentgelte und Zahlungsmöglichkeiten
Restguthaben - Rückerstattung auch ohne SIM-Karte
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kolumne

Nutri-Score

Wie gesund ist ein Fertiggericht? Damit das auf den ersten Blick klar ist, braucht es statt Zahlensalat im Kleingedruckten auf der Rückseite ein einfaches, leicht verständliches Nährwert-Logo auf der Vorderseite der Verpackung. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft will nun mindestens 1000 Verbraucher befragen, welches von vier Kennzeichnungsmodellen am besten verstanden wird. Die Ergebnisse sollen im September 2019 vorliegen. Anschließend will die Bundesregierung ein Kennzeichnungsmodell offiziell bei der EU für die Verwendung in Deutschland registrieren lassen.
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besser leben

Eierkauf

Bilder von zerrupften Hühnern und dunklen Ställen, in denen die Tiere zusammengepfercht ihre Eier legen, haben Spuren hinterlassen. Viele Verbraucher greifen inzwischen zu Eiern aus artgerechter Haltung. Die Lebensmittelindustrie hat sich angepasst. In den meisten Supermärkten werden Eier aus Kleingruppenkäfighaltung gar nicht mehr angeboten. Eine Kennzeichnungspflicht sorgt dafür, dass Verbraucher am Stempel frischer Eier erkennen, woher sie kommen und wie die Tiere gehalten wurden. Für manche Eier und Produkte mit Eiern ist das gesetzlich allerdings nicht vorgeschrieben.
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Gärtnern ohne Garten

Hobbygärtnern und Selbstversorgung liegen im Trend. Wer keinen eigenen Garten hat, aber trotzdem Gemüse und Kräuter anbauen oder Blumen ziehen möchte, hat viele Möglichkeiten. Frische Pflanzen wachsen auch auf Fensterbank und Balkon und auf privaten Beeten rund um Bäume am Straßenrand. Urbane Gemeinschaftsgärten und Mietäcker bieten Anbauflächen für die eigene Ernte. verbraucherblick stellt die Varianten vor und gibt Tipps für die Bepflanzung und Pflege.
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Rosen

Als Dankeschön oder Gastgeschenk, zum Geburtstag oder Valentinstag: Blumen sind ein allseits beliebtes Mitbringsel. Der Bestseller sind natürlich rote Rosen. Mehr als eine Milliarde Schnittrosen werden jährlich nach Deutschland importiert. Woran erkennt man eine gute Qualität oder womöglich faire Arbeitsbedingungen? Und wie bleiben die Blumen im Wohnzimmer lange frisch? Ein paar Tipps, wie Rosen lange Freude bereiten .
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