ING-Diba stellt um

  • Zitat

    Das Girokonto können Sie noch bis September über die HBCI-Schnittstelle abrufen. Danach ist der Zugriff nur noch über die PSD2-konforme Drittanbieter Schnittstelle möglich. Bitte fragen Sie bei Ihrem Anbieter nach, ob dieser die neue Schnittstelle unterstützen wird.

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  • Hallo an Alle,


    die Diba verlautet miitlerweile in Ihren FAQ, dass die HBCI Schnittstelle ab September abgeschaltet wird.

    Man hat mir heute telefonisch die klare und unmissverständliche Auskunft gegeben, dass man keine Finanzverwaltungsprogramme mehr unterstützt, und es keinen Ersatz für die Schnittstelle geben wird.


    Für mich bedeutet dass leider, dass ich meine Girokonten bei der DiBa kündigen wede.

  • FAQ der ING:


    "Ihr Girokonto können Sie ab September nicht mehr mit Ihrer aktuellen Software über die HBCI-Schnittstelle führen. Das ist dann nur noch über die PSD2-Schnittstelle möglich. Bitte fragen Sie bei Ihrem Software-Hersteller nach, ob er PSD2 unterstützt. Aufträge zum Girokonto über die PSD2 Schnittstelle geben Sie z.B. per App oder mTAN frei."


    Also müsste das Konto in MG dann über die PSD2 geführt werden, und da ist Buhl am Zuge.

  • die Diba verlautet miitlerweile in Ihren FAQ, dass die HBCI Schnittstelle ab September abgeschaltet wird.

    Wo steht das?


    Ich würde mich an diese Informationen halten: https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/psd2/


    Es geht um die Abschaffung des iTANs. Natürlich ist damit indirekt auch HBCI betroffen, denn mit HBCI geht bei dieser Bank nur iTAN, aber im letzten Abschnitt steht dazu: "Führen Sie Ihr Girokonto mit einer Finanzsoftware (HBCI), geben Sie uns bitte noch etwas Zeit."


    Also abwarten und Tee trinken.

  • Hallo hier im Forum,

    die oben verlinkte Site der ING hat inzwischen über 1600 Beiträge mehrheitlich unzufriedener Kunden. Hier ist aber nun seitens des Social Media Teams die Katze aus dem Sack gelassen worden. In einer Stellungnahme des genannten Teams wird bestätigt, dass ab dem bekannten Stichtag eine Nutzung der FinTS / HBCI SSt zum Verwalten der Giro-Konten nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Für Giro-Vorgänge wird dann ausschließlich die PSD2-SSt bedient.


    ING hat damit für klare Verhältnisse gesorgt.


    Der vom Team gegebene Tipp, sich an die Betreiber der Finanzsoftware zu wenden, um zu erfahren, ob die Girokontenverwaltung dann mittels (z.B.) MG möglich sein wird, ist ein weiterer Unterstrich dafür, dass ohne Anpassungsprogrammierung der SW-Betreiber, keine Nutzung möglich sein wird.


    Ob die Eröffnungsfrage allerdings auf diese Problematik zielt, ist nicht ganz deutlich erkennbar.


    Ich würde hier(mit) die Frage an Buhl Data stellen, ob MG in Zukunft PSD2-tauglich sein wird.

    In einem anderen Betreiberforum hat das Entwicklerteam Kontakt zur ING aufgenommen. Das Lizenzierungsprozedere für den Zugriff Dritter auf die Konten läuft da bereits. Insofern wurden die dortigen User über das Forum über weitere Schritte informiert.Ob es dabei zu´einer Implementierung kommen wird, hängt vom Umfang des zur unternehmenden Aufwands ab.


    Vielleicht wird es in Kürze in diesem Forum eine ähnlich lautende Aufklärung geben. Hier wünsche ich mir außerdem ein wenig Licht zur Klarstellung, ob PSD2 eine eigenständige SSt zur Anpassung an die PSD2 Richtlinie ist, oder ob PSD2 für uns User nur ein anderer technischer Weg über Drittanbieter sein wird. Oder beides ... Die Begrifflichkeiten werden mMn seitens des Social Media Teams nicht ganz sauber getrennt.


    Viele Grüße

  • Also, es gibt nicht "die" PSD2-Schnittstelle. Es gibt höchstens Schnittstellen, die die Anforderungen von PSD2 erfüllen. Das kann etwas von der jeweiligen Bank völlig neu und individuell entwickeltes sein, oder die bereits existierende FinTS (HBCI) Schnittstelle, die um die entsprechenden Funktionen und Geschäftsvorfälle erweitert wurde (https://www.hbci-zka.de/dokume…eftsvorfaelle_FV_korr.pdf).


    Natürlich müssen Anbieter und Nutzer (Bank und Softwarehersteller) in beiden Fällen ihren Server bzw. Client an die Änderungen anpassen. Im Falle einer Individuallösung würde eine Bank m.E. den Softwareherstellern allerdings um einiges mehr Arbeit verursachen als eigentlich nötig. Im schlimmsten Fall machen alle Banken was eigenes und es müssen in jeder Software hunderte von Bank-spezifischen Schnittstellen eingebaut und gepflegt werden. Wird normalerweise natürlich stabiler sein als beispielsweise Screenparser, aber optimal wäre das auch nicht gerade...

  • Hallo zusammen,


    also, ich fasse mal die bisherige Diskussion zusammen: Entweder schaft es Buhl, die MG-Software bis September so zu aktualisieren, dass sie auch zukünftig mit ING-Konten funktioniert, oder man kann diese nicht mehr mit MG nutzen. MG wäre dann also wertlos für mich.


    Ich hätte dann also genau zwei Möglichkeiten:

    1. Neues Girokonto eröffnen und alles darauf umziehen oder

    2. Neue Finanz-SW kaufen und meine MG-Daten der letzten 10 Jahre zu importieren.


    Da scheint mir Option 2 definitiv die einfachere zu sein, sorry, Buhl. Ich hoffe, Ihr bekommt das noch rechtzeitig hin. Im August werde ich eine Entscheidung treffen müssen.


    Viele Grüße & alles Gute!

  • Entweder schaft es Buhl, die MG-Software bis September so zu aktualisieren, dass sie auch zukünftig mit ING-Konten funktioniert

    Zuerst muß die Bank die Schnittstelle zur Verfügung stellen. Davon sind auch alle anderen Programmanbieter abhängig.

    MG wäre dann also wertlos für mich.

    Und wieder jemand, den ich dann fragen muß, warum er/sie überhaupt Mein Geld benutzt. Wenn es nur für das Onlinebanking ist, dann kann man das auch im Webbanking oder mit Bank-App erledigen. Also sollte Mein Geld schon einen Mehrwert haben. Daß natürlich die Bankzugängen eine große Rolle zum Dateninput im Programm spielen, steht dabei außer Frage.

    2. Neue Finanz-SW kaufen und meine MG-Daten der letzten 10 Jahre zu importieren.

    Soll heißen, Du läßt Dir damit indirekt von der Bank vorschreiben, welche Software Du benutzt. :/ Mal davon abgesehen, daß wie bereits gesagt jedes Programm auf die Schnittstelle angewiesen ist.

    Da scheint mir Option 2 definitiv die einfachere zu sein, sorry,

    Urteilst Du immer nach dem Schein?

    sorry, Buhl. Ich hoffe, Ihr bekommt das noch rechtzeitig hin. Im August werde ich eine Entscheidung treffen müssen.

    Du bist hier im Anwender-helfen-Anwender-Forum. D.h., wenn Du Buhl direkt ansprechen möchtest, dann ist das hier der falsche Weg. Mal davon abgesehen, daß sich Buhl sicher dessen klar ist, welche Arbeit sie leisten müssen. Aber wie gesagt, erst einmal ist die Bank an der Reihe. Und dann benötigen die Softwarefirmen auch eine gewisse Zeit, um die Schnittstellen programmseitig einzubinden, zu testen und dann frei zu geben.

  • Billy Warum reagieren Sie so gereizt?

    Wenn 4069518 MG nutzt um seine Onlinegeschäfte außerhalb der WEB-Banking-Site zu erledigen, ist dass bestimmt auch im Interesse der Firma Buhl. Viele User nutzen MG aus genau dem selben Grund. Sollen die alle aus MG aussteigen, weil Ihnen persönlich der Nutzungsgrund nicht ausreicht. Ich finde, das ist schon eine schräge Argumentation.


    Außerdem kann man im Hinterkopf behalten, dass die ING seit Ende April keine Kontodaten mehr über die FinTS / HBCI SSt an die Kontoinhaber zurückspielt. Ob sich nach September daran etwas ändert, bleibt abzuwarten. Ich rechne nicht damit.


    Auf der Adios iTAN "Diskussionsseite" hat jemand einen Link zu einer MoneyMoney-Erklärung gesetzt. Darin wird über PDS2 Richtlinie / Schnittstelle und deren Umsetzung informiert. Hat mir die Augen geöffnet.


    Wenn erlaubt, setzte ich den Link hier einmal rein:

    https://moneymoney-app.com/psd2/


    Viele Grüße ...

  • Billy Warum reagieren Sie so gereizt?

    Wenn 4069518 MG nutzt um seine Onlinegeschäfte außerhalb der WEB-Banking-Site zu erledigen, ist dass bestimmt auch im Interesse der Firma Buhl. Viele User nutzen MG aus genau dem selben Grund. Sollen die alle aus MG aussteigen, weil Ihnen persönlich der Nutzungsgrund nicht ausreicht. Ich finde, das ist schon eine schräge Argumentation.

    Das schätzt Du falsch ein - ich weit davon entfernt, gereizt zu sein.

    Wenn jemand Geld für eine Software ausgibt, ohne diese wirklich zu nutzen, dann kann es mir egal sein. Aber trotzdem würde ich dann denjenigen empfehlen, doch auf die kostenlose Variante der Bank umzusteigen, wenn das den Ansprüchen genügt.

    Aber davon abgesehen bin ich mir sicher, daß es eben nicht nur das Onlinebanking ist, weshalb man zu einer Software wie Mein Geld greift.

    Warum diese Aufregung? Sie werden es schaffen!

    ACK :thumbsup:

  • Hallo,

    nun bin ich doch nicht mehr so optimistisch. Wenn ich z.B. im OnlineBanking-Forum, wo die Experten versammelt sind, lese:

    "Ich frage mich allerdings, wie die ING darauf kommt, dass die PSD2-Schnittstelle eine Alternative zu HBCI sein soll. Die PSD2-Schnittstelle darf nur von Zahlungsdienstleistern genutzt werden, die von der Bafin zertifiziert wurden. Ncht das Produkt wird zertifiziert sondern das Unternehmen, welches auf die Konten der User zugreift. Es ist auch weder technisch noch rechtlich vorgesehen, dass eine beim Kunden installierte Client-Anwendung direkt per PSD2-API mit einer Bank kommuniziert, sondern nur über die Server des Zahlungsdienstleisters."


  • Die ING Diva schreibt selbst: "In den nächsten Monaten kommt eine Regelung für Drittanbieter hinzu...

    Wir bitten um Geduld...

    Dazu (zur PSD2) gehört auch eine einheitliche Regelung für Drittanbieter... Dazu gehören auch neue Regelungen für eine 'starke Kundenauthenzifierung'... Die sind der Grund dafür, dass Sie die iTAN nicht mehr...verwenden können. Denn die iTAN ist keine 'starke Kundenauthenzifierung' im Sinne von PSD2."


    Man muss also nur abwarten, bis Buhl die neue Richtlinie erstmal in Kenntnis nimmt und dann per Softwareupdate umsetzt. Die 2016er Version von Konto Online (Plus) und älter wird z.B. nicht mehr mit Updates versorgt. Daher habe ich die aktuellste Version gekauft.


    Sparkonten und Depots der ING Diva werden übrigens weiterhin mit HBCI erreicht. Man muss dann die Benutzerkennung auf die entsprechende Spar-/Depotkontonummer umstellen.

  • Man muss also nur abwarten, bis Buhl die neue Richtlinie erstmal in Kenntnis nimmt und dann per Softwareupdate umsetzt.

    Ich bin mir sicher, daß sie bei Buhl schon mal von der Richtlinie gehört haben... ;)

    Umsetzen müssen diese aber die Banken. Und wenn die Ing-Diba, aus welchem Grund auch immer, HBCI durch PSD2 "ersetzen" will (was nicht geht, weil das nicht zusammenpasst), kann Buhl sie nicht dran hindern. Das würde nur auf eine Abschaffung von HBCI seitens der Bank hinaus laufen.

    Aber wie schon so oft zitiert hat die Bank extra angemerkt, daß sie sich bzgl. Zukunft HBCI noch nicht festgelegt hat.

  • Die Ing hat am 28.5. ihre Info-Seite (https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/psd2/) aktualisiert. Da heißt es jetzt zu HBCI:

    "Wichtig für HBCI Nutzer: Ihr Girokonto können Sie ab September nicht mehr mit Ihrer aktuellen Software über die HBCI-Schnittstelle führen. Das ist dann nur noch über die PSD2-Schnittstelle möglich. Bitte fragen Sie bei Ihrem Software-Hersteller nach, ob er PSD2 unterstützt. Aufträge zum Girokonto über die PSD2-Schnittstelle geben Sie z.B. per App oder mTAN frei. Das Extra-Konto und Depot können Sie weiterhin über die HBCI-Schnittstelle erreichen."
    Damit macht es sich die ING, meiner Meinung nach, sehr einfach, aber: Wie geht es dann mit Onlinebanking für ING-Girokonten per MeinGeld weiter?

  • Damit macht es sich die ING, meiner Meinung nach, sehr einfach, aber: Wie geht es dann mit Onlinebanking für ING-Girokonten per MeinGeld weiter?

    Entweder schaft es Buhl, die MG-Software bis September so zu aktualisieren, dass sie auch zukünftig mit ING-Konten funktioniert,

    Warum diese Aufregung? Sie werden es schaffen!:thumbsup:

    Ansonsten nochmals der Hinweis, dass hier nur ein Anwenderforum ist.