Winterdienst absetzen

Winterdienst absetzen

Schneeschippen lassen und dabei Steuern sparen


Wussten Sie, dass Sie den Winterdienst von der Steuer absetzen können? Alles, was Sie hierzu wissen müssen erklären wir Ihnen in unserem Blogartikel.

Die Räum- und Streupflicht ruft

Schnee an Weihnachten: Perfekt, solange man kein Eigentum besitzt. Denn spätestens dann wird der Schnee auf dem Bürgersteig schnell zur Last. Grund: Die Räum- und Streupflicht. Schnee und Eis müssen vom Grundstücksbesitzer geräumt werden. Aber wer hat schon Lust und Zeit diese Aufgabe zu übernehmen? Mit dem beauftragten Winterdienst bleibt nicht nur der Bürgersteig frei von gefahren, sondern Sie sparen auch noch Steuern.

Winterdienst absetzen so geht’s

Winterdienst als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen

Schneeräumen gilt als so genannte haushaltsnahe Dienstleistung. Genauer: Der Arbeitslohn und die Anfahrtskosten des Winterdienstes. Und davon mindern 20 Prozent direkt die Steuerschuld. So können Sie bis zu 4.000 Euro im Jahr sparen, indem Sie die Kosten in der Steuererklärung angeben.

Welche Kosten kann ich absetzen?

Von der Winterdienst-Rechnung können Sie folgende Kosten absetzen:

  • Arbeitslohn
  • Anfahrtkosten
  • Maschinenkosten
  • Verbrauchsmittel (z.B. Streugut)

Rechnung & Überweisung nicht vergessen!

Zum Absetzen benötigen Sie die Rechnung. Ganz wichtig hierbei: Diese sollten Sie unbedingt per Banküberweisung zahlen. Denn Barzahlungen akzeptiert das Finanzamt nicht.

Noch einfacher und automatisch geht’s mit WISO:

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2 Comments

eigener Kommentar
    • 2
      Alexander Müller

      Hallo Herr/Frau Piotrzkowski,
      danke für Ihre Frage. Tätigkeiten im eigenen Haushalt (egal ob z.B. Schneeräumen, Fensterputzen oder Reparaturen) sind sogenannte Kosten der privaten Lebensführung (§12 EStG) und steuerlich nicht abziehbar.

      Eine Ausnahme sieht der Gesetzgeber aber vor, wenn ich Unternehmer beauftrage:
      Mit der Einführung des §35a Einkommensteuergesetz (EStG) sollte vor allem ein Anreiz für legale Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten geschaffen werden. Damit sollte die Schwarzarbeit bekämpft werden. Denn für den Abzug der Kosten bei der Steuer benötige ich nach dem Gesetz die Rechnung und einen Nachweis der unbaren Zahlung (Kontoauszug).

      Mein Steuer-Tipp: Schauen Sie doch mal in unsere WISO Steuer-Software. Hier finden Sie viele hilfreiche Anmerkungen rund um das Thema Steuererklärung.
      Viele Grüße, Alexander Müller
      :buhl-Redaktion

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