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Freitag, 13. Oktober 2017 Till Hensen | Kategorie: News & Trends

Mobiles Arbeiten – Ihr Büro immer da, wo Sie es brauchen

Mobiles Arbeiten ist im Trend und aus unserer Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Immer wieder wollen verschiedene Studien belegen, dass es die Lebenszufriedenheit erhöht. Besonders für Selbstständige und Freiberufler ist maximale Unabhängigkeit eine der größten Triebfedern bei der Gründung des eigenen Business. Daher ist es mehr als nahe liegend, dass gerade sie sich für mobiles Arbeiten interessieren.

In unserem Beitrag zeigen wir Vor- und Nachteile auf und geben Tipps für die Einrichtung Ihres eigenen mobilen Büros.

mobiles arbeiten zum beispiel am strand

(Ollyy/Shutterstock.com)

Mobiles arbeiten ist an sich nicht neu

Natürlich ist das Phänomen eigentlich nicht neu. Dienstleister wie zum Beispiel Handwerker sind seit jeher ständig unterwegs und arbeiten zuhause bei Ihren Kunden. Ein neuerer Aspekt ist allerdings, dass inzwischen auch alles, was mit Laptop oder Smartphone zu tun hat, von unterwegs erledigt werden kann. Dabei denken wir nicht nur an Grafikdesigner oder Texter, denn bei allen Unternehmen fallen ja administrative Aufgaben an, die heutzutage fast ausschließlich digital bearbeitet werden.

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Was spricht gegen das mobile Büro?

Während sich der Job für viele Arbeitnehmer und viele typische freie Berufe bereits sehr flexibel gestalten lässt, hinken manche Gründer und Selbstständige auf diesem Gebiet noch hinterher. Klar, es ist ja auch von Vorteil, seinen Kunden als Ansprechpartner einen verlässlichen Standort anzubieten. Außerdem müssen sich Selbstständige ja auch um so viele Dinge selbst und ständig kümmern, dass sich mobiles Arbeiten unmöglich anfühlt. Es ist ja schon schwer genug, mal Urlaub zu machen.

Wenn Sie als Selbstständiger Ihr Geschäft neben dem eigentlichen Büro auch auf dem heimischen Balkon, im Zug oder in Ihrem Lieblingscafé betreiben, kann das durchaus Nachteile mit sich bringen. Die ohnehin schon knappe Zeit könnte noch weiter schrumpfen, weil die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit noch stärker aufgeweicht werden. Aber wer hier ein bisschen auf sich achtet, kann negative Effekte durchaus vermeiden.

Anregungen, wie Sie trotz ständiger Erreichbarkeit ein gesundes Maß halten, finden Sie auch in unserem Beitrag zum Thema Homeoffice.

Und was spricht dafür?

So einiges, um es kurz zu sagen. Vieles liegt auf der Hand: Weniger Zeitverluste durch Anfahrten, ein Arbeitsumfeld ganz nach den eigenen Wünschen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und so weiter.

Klar ist auch: Wer raus geht, sammelt Eindrücke. Eine andere Umgebung vermittelt uns neue Impulse und hilft zum Beispiel, ein festgefahrenes Projekt endlich voran zu bringen. Die Abwechslung von Ihrem angestammten Büro oder dem Heimarbeitsplatz kann sich also wirklich auszahlen.

Wenn Sie zum Arbeiten in den Biergarten gehen, kommen Sie vielleicht mit anderen darüber ins Gespräch, was sie so tun, und schon ist ein neuer Kontakt geknüpft. Für einen derartigen Arbeitsmodus ist es aber entscheidend, wie gut Sie sich fokussieren können. Viele bevorzugen sicher auch unterwegs einen eher stillen Ort.

Interessant sind aber auch die praktischen Effekte mobiler Arbeit auf den administrativen Bereich von Unternehmen. Auf dem Weg zu einem wichtigen Kunden ein Angebot erstellen, es Ihrem Geschäftsinhaber noch schnell schicken und einmal durchsprechen und dem Kunden dann direkt auf dem Tablet vorlegen? Oder nach dem ersten Gespräch auf einer Messe umgehend einen neuen vielversprechenden Geschäftskontakt in Ihrer Verwaltungssoftware anlegen?

Das sind sehr hilfreiche Anwendungen für mobiles Arbeiten. So auch das Szenario, welches das Bild zu unserem Beitrag suggeriert: einfach mal am Strand in die Auswertungen oder das Online-Konto schauen und sich einen kleinen Zwischenstand einholen, wie der Laden so läuft.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein passendes Fallbeispiel der Handwerkskammer Münster (PDF) zur mobilen Auftragsbearbeitung im Handwerk. Es verdeutlicht, wie verschiedene Branchen von mobilen Lösungen profitieren, nicht nur wenn es um die Kernarbeit geht, sondern auch um die lästige aber notwendige Verwaltungsarbeit rund um das eigene Unternehmen.

So richten Sie Ihr mobiles Büro ein

Es ist gar nicht so schwer, mobiles Arbeiten umzusetzen. Die vielen Cloud-basierten Angebote auf dem Markt, etwa von Microsoft oder google, helfen enorm, auch bei der vernetzten Arbeit mit Partnern oder festen Mitarbeitern. Technologisch ist hier viel passiert, inzwischen gelten bei vielen Anbietern hohe Sicherheitsstandards. Zudem bieten Ihnen Daten gespeichert in der Cloud eine zusätzliche Rückversicherung. Die Festplatte geht genau dann kaputt, wenn der Steuerprüfer vor der Tür steht? Kein Problem, wenn Sie Ihre wichtigen Dokumente und Buchführungsdaten auch extern abgelegt haben.

Weitere nützliche Gadgets für das mobile Arbeiten sind unter anderen:

  • Mobiles Internet, damit Sie von überall an Ihre Dokumente in der Cloud kommen oder sich noch schnell das Xing-Profil eines Kunden anschauen können.
  • Ein Schloss für Ihren Laptop als zusätzliche Absicherung.
  • Eine Powerbank für Handy und Tablet.
  • Steckdosen-Adapter für alle, die international unterwegs sind.
  • Kopfhörer! Fast das Wichtigste. So können Sie Ablenkungen wenn nötig besser ausblenden, völlig ortsunabhängig.
  • Stift und Papier. Nach wie vor ein mächtiges Werkzeug. Noch flexibler sind schnelle Notizen nicht möglich.

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