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Eindruck: Wer andere um Rat bittet, wirkt kompetent(er)

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[three_fourth_last]Fragen kostet nichts. Trotzdem verzichten viele Menschen lieber darauf, Rat einzuholen. Schließlich möchte man sich ja nicht blamieren und als inkompetent dastehen… Das gilt besonders für das Geschäftsleben: Wer steht gegenüber Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern schon gern als ahnungslos da?[/three_fourth_last]

Vor allem in der Startphase möchte sich niemand als Greenhorn outen. Dabei gibt es gerade in dieser Zeit eine Menge Klärungs- und Lernbedarf. So verständlich der weitverbreitete „Business-Bluff“ ist: Er führt zu vermeidbaren Fehlern, die später mit großen Anstrengungen und viel Geld korrigiert werden müssen.

Wer darauf verzichtet, Experten und Praktiker aus seinem persönlichen Netzwerk um Rat zu bitten, ist in mehrfacher Hinsicht auf dem Holzweg:

  • Wer nicht fragt, bleibt bekanntlich dumm – oder muss sich dieselben Informationen und Hinweise teuer erkaufen oder mühsam auf anonymen Wegen verschaffen.
  • Viele Fachleute freuen sich, wenn sie gefragt werden: Sie lassen andere Menschen gern an ihren Erfahrungen teilhaben.
  • Ratsuche ist nicht zuletzt Ausdruck von Vertrauen und Wertschätzung für den Befragten: Das schmeichelt dem Ego.
  • Frager beweisen Kompetenz: Immerhin sind sie in den Augen der Befragten in der Lage, einen ausgewiesenen Experten ausfindig zu machen.
  • Frager beweisen sogar Mut und Zuversicht: Anders als Bluffer sind sie bereit. Selbstbewusstsein und Risikobereitschaft an den Tag zu legen.

Wer fragt, macht eine gute Figur!

Die selbstbewusste Ratsuche schadet also keineswegs – mehr noch: Sie ist unter Umständen sogar imagefördernd. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Smart People Ask for (My) Advice: Seeking Advice Boosts Perceptions of Competence”. Sie wurde im vergangenen Jahr von der US-amerikanischen Harvard Business School veröffentlicht – immerhin eine der angesehensten Business Schools der Welt.

Zwar schränken die Autorinnen ein, dass die beobachtbare Kompetenzzuweisung bei allzu häufigen und trivialen Fragen ausbleibt. Trotzdem gibt die Untersuchung zu denken: Wer das „Lob des Fragens“ für eine „urban legend“ der sozialen Netzwerke hält, liegt daneben. Etwas weniger Sorge um den eigenen Ruf fördert nicht nur das Know-how, sondern vielfach sogar das Ansehen!

Hinweis

Praxistipp

Dass es keine „dummen Fragen“ gibt, gilt natürlich auch für den Mein-Büro-Einsatz. Unklug wäre allenfalls, Anwendungsfragen nicht zu stellen. Einsteiger und Fortgeschrittene können sich daher mit Anliegen aller Art an unsere Schulungs-, Service- und Supportmitarbeiter wenden. Sprechen Sie uns an – wir bieten Ihnen unter anderem:

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