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Mittwoch, 1. Februar 2017 Joshua Ehrhardt | Kategorie: Business-Basics

5 hilfreiche Tipps für Präsentationen

Jeder hat schon irgendwo Präsentationen gehalten. In der Schule, während des Studiums oder beispielsweise vor der Geschäftsführung eines Unternehmens. Im Prinzip kommt es überall auf das Gleiche an. Wir möchten Ihnen fünf hilfreiche Tipps für Präsentationen geben. So können Sie sich noch besser vorbereiten.

Tipps für Präsentationen

1 von 5: Aufbau Ihrer Präsentation

Nichts ist schlimmer als eine ungeordnete Präsentation, bei welcher man den bekannten „roten Faden“ nicht finden kann. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Vorstellung gut und vor allem sinnvoll zu strukturieren. Überlegen Sie sich für den Anfang ein Beispiel, eine Anekdote oder eine Erklärung, warum genau diese Präsentation so wichtig für Sie und den Zuhörer ist.

Gerade der Start ist sehr wichtig, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu bekommen – er muss also sitzen.

2 von 5: Binden Sie das Publikum mit ein

Ob Ihr Vortag erfolgreich war oder nicht, entscheiden am Ende die Zuhörer – nicht Sie! Sorgen Sie also dafür, dass das Publikum dabeibleibt. Das können Sie tun, indem Sie Fragen stellen. Zum Beispiel können Sie …

  • kurze Meinungsumfragen machen oder
  • provokante oder sogar ungewöhnliche Fragen stellen,
  • am Anfang und am Ende des Vortrages die gleiche Frage stellen, um einen Sinneswandel festzustellen,
  • das Publikum selber Fragen stellen lassen.

Achten Sie immer darauf, kurze und konkrete Fragen zu stellen. Ansonsten können auch Zuhörer gerne einmal ausschweifend antworten. Das kann dazu führen, dass Sie ihren Faden verlieren. Das wäre dann negativ statt positiv für Ihre Präsentation.

3 von 5: Blickkontakt bei Präsentationen

Sie halten eine Präsentation. Heißt, Sie möchten Ihrem Publikum einen entsprechenden Inhalt vermitteln. Dafür sollten Sie es auch anschauen. So oft, wie es nur geht. Halten Sie Blickkontakt. Laut einer Studie sollte man mindestens 90 % seiner Redezeit Augenkontakt mit dem Publikum halten.

Das hört sich im ersten Moment sehr viel an. Aber versetzen Sie sich kurz in die Rolle des Zuhörers. Wenn Sie einem Dozenten zuhören, der dauernd den Blickkontakt zum Publikum sucht, wirkt dies deutlich souveräner und überzeugender, als wenn er 90 Minuten in sein Skript vertieft ist.

Um diese 90% zu erreichen, ist einiges an Investition im Vorhinein nötig. Lernen Sie Ihre Präsentation auswendig. Tragen Sie sie so oft es geht vor Freunden, Familie oder Kommilitonen vor. Das schafft Sicherheit und ist eine gute Übung für sicheres Auftreten. Zudem können Sie hilfreiches Feedback auf diese Weise erhalten. Ob Sie die Präsentation am Ende vor fünf oder hundert Menschen halten, macht dann auch keinen Unterschied mehr.

4 von 5: Folien

Die Folien sind eines der Aushängeschilder Ihrer Präsentationen. Sie können damit entweder die Zuschauer an sich binden, unterhalten, anregen oder genauso gut verschrecken.

Folgende Dinge sollten Sie beachten:

  • Nicht zu viele Punkte auf eine Folie, 4 – 6 Punkte maximal.
  • Keinen ganzen Textabschnitt, besser Reizwörter setzen.
  • Interessante Einblicke durch Grafiken geben.
  • Überraschende Vergleiche einstreuen.
  • Unbekannte Fakten und Nachrichten, die relevant sind, vorstellen.

Über Aussehen und Design einer Folie kann man stunden-, nein tagelang diskutieren. Aber ein System hat sich bewährt: KISS! Das heißt übersetzt: Keep It Straight and Simple. Keine überzogenen Animationen, die von der eigentlichen Kernaussage ablenken. Aber auch nicht so langweilig, dass eh keiner hinschaut, sobald die Folie wechselt.

Auch hier gilt: Zeigen Sie Ihre Präsentation Familie, Freunden oder Kommilitonen. Diese können gutes Feedback geben. Nutzen Sie dieses anschließend zum Optimieren. Und keine Sorge: Man kann es nicht allen recht machen. Am Ende ist und bleibt es ein Stück weit Geschmacksache.

5 von 5: Nervosität und Körpersprache

Eine solide Grundnervosität gehört dazu, egal wie oft Sie Vorträge oder Präsentationen halten. Sollten Sie jedoch mit Lampenfieber vor einer Präsentation zu kämpfen haben, gibt es ein paar Tipps. Fragen Sie sich, was realistisch ist:

  • Was kann schon passieren?
  • Was wären die Folgen davon?
  • Wie sieht der Vortragsraum aus?
  • Welche Menschen sitzen dort?
  • Was kann ich vorher vorbereiten?

Wenn Sie sich diese Fragen so gut es geht beantworten, wird aus der Angst Gewissheit. Zudem sollten Sie Ihren Vortrag gut vorbereitet und schon einige Male vor Ihrer Familie oder Freunden gehalten haben. Das gibt Routine und kann die Angst erheblich nehmen.

Wichtig ist, dass man Ihre Aufregung während des Vortrags nicht sehen kann. Beachten Sie dazu Folgendes:

  • Ihre Beine sind durchgestreckt und leicht geöffnet.
  • Die Füße stehen parallel und fest auf dem Boden. (Nicht wippen!)
  • Der Rücken ist durchgestreckt.
  • Die Arme sind angewinkelt.
  • Die Hände – sofern sie nicht auf etwas zeigen – liegen ineinander.

Wenn Sie diese fünf Punkte bei Ihren nächsten Präsentationen beachten, haben Sie schon einen großen Teil gewonnen. Grundsätzlich ersetzt nichts eine gute Vorbereitung.

Welche Tipps können wir noch geben? Fehlt Ihnen ein wichtiger Hinweis? Schreiben Sie uns an feedback@buhl.de!

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