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Was ist Umsatzsteuer – wir klären die wichtigsten Fragen

Was ist Umsatzsteuer – wir klären die wichtigsten Fragen

Sie haben eine grobe Vorstellung, aber fragen sich dennoch: Was ist Umsatzsteuer? Wann wird sie fällig, in welcher Höhe und wer zahlt sie eigentlich? Und was ist der Unterschied zwischen Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer? Diese Fragen wollen wir in unserem Beitrag beantworten.

Was ist Umsatzsteuer?

Wenn ein Unternehmen im Inland Leistungen erbringt und dafür eine Bezahlung erhält, also Umsatz macht, muss es einen Teil seiner Umsätze versteuern.

Manche Leistungen, zum Beispiel die meisten ärztlichen Behandlungen, sind davon ausgenommen. Es gibt auch Ausnahmen wie die Kleinunternehmerregelung. Dazu später mehr.

Einen wirklichen finanziellen Nachteil bedeutet die Umsatzsteuer für die Unternehmen aber nicht, denn über die Preiskalkulationen fällt sie letztlich auf die Endverbraucher zurück. Sie ist damit eine Verbrauchersteuer und keine Unternehmenssteuer.

Für Unternehmen ist die Umsatzsteuer damit eher als ein durchlaufender Posten zu sehen. Sie ziehen die Umsatzsteuer von ihren Kunden über ihre Preise ein und führen sie anschließend an das Finanzamt ab.

Was ist der Unterschied zwischen Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer?

Die Begriffe Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer haben dieselbe Bedeutung. Die amtlich korrekte Bezeichnung in Deutschland – und Österreich – lautet Umsatzsteuer (abgekürzt: „USt“), der Ausdruck „Mehrwertsteuer“ hat sich in der Umgangssprache aber durchgesetzt und erscheint häufig auf Kassenbons und anderen Belegen. In der Schweiz benutzt man übrigens auch ganz offiziell den Begriff Mehrwertsteuer.

Wenn Sie auf Ihren Rechnungen den Begriff „Mehrwertsteuer“ oder die Abkürzung „MwSt.“ benutzen, ist das aber auch okay.

Wie hoch ist die Umsatzsteuer in Deutschland?

Der reguläre Steuersatz beträgt 19 Prozent. Auf viele Waren des alltäglichen Grundbedarfs, vor allem Lebensmittel, wird ein ermäßigter Satz von 7 Prozent erhoben.

Wie viel Umsatzsteuer muss ich wirklich zahlen?

Wie viel Sie nun wirklich ans Finanzamt abdrücken müssen, lässt sich einfach ermitteln. Sie rechnen die Umsatzsteuer zusammen, die Sie über einen Monat eingenommen haben und ziehen davon die Vorsteuer ab, diese in selbigem Monat bezahlt haben. Kommt dabei ein positiver Betrag heraus, muss dieser von Ihnen ans Finanzamt überwiesen werden. Ist der Betrag negativ, erhalten Sie ihn vom Finanzamt zurück.

Wann brauche ich eine Umsatzsteuer-ID?

Wenn Sie über die deutschen Grenzen hinaus innerhalb der EU geschäftlich tätig werden wollen, müssen Sie eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beantragen.

Hinweis

In diesem Beitrag geben wir persönliche Empfehlungen weiter. Wir garantieren jedoch nicht für Vollständigkeit. Für konkrete Fragen kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater oder das zuständige Finanzamt.

Alles zum Thema Umsatzsteuer finden Sie HIER!

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