Im neuen Jahr kommt nämlich die Steuerfreiheit für das Dienstfahrrad! Damit entfällt künftig die Besteuerung des geldwerten Vorteils.

Das Dienstfahrrad wird attraktiver

Firmenrad statt Firmenwagen: Viele Chefs stellen ihren Mitarbeitern Fahrräder oder Elektrofahrräder zur Verfügung, damit sie mit diesen zur Arbeit fahren können. Aber auch für Privatfahrten dürfen sie benutzt werden.

Dabei ist das nicht nur gutes Kardio-Training, sondern auch gut für die Umwelt. Deshalb unterstützt der Gesetzgeber diesen Ansatz und lässt die Besteuerung weg: Ab 01.01.2019 ist der private Nutzungswert für den Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei. Das gilt auch für den vom Arbeitgeber gesponsorten Ladestrom und die betriebliche Ladevorrichtung. Für die Steuerbefreiung gibt es zunächst ein Ablaufdatum: Sie gilt zunächst bis zum 31.12.2021.

Eines müssen Sie allerdings beachten: Die Überlassung des Fahrrads oder E-Bikes muss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erfolgen. D.h. es ist nur dann steuerfrei, wenn es dem Arbeitnehmer zusätzlich zum Gehalt zur Verfügung gestellt wird und nicht durch Gehaltsumwandlung finanziert wird.

Bisher müssen Arbeitnehmer den privaten Nutzungswert als geldwerten Vorteil versteuern. Und zwar monatlich mit einem Prozent des Listenpreises. Dieser Betrag ist auch sozialversicherungspflichtig, sofern das Gehalt die Beitragsbemessungsgrenze nicht übersteigt.

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Ü25-Bikes werden wie Dienstwagen besteuert

Wer schnell fährt, kann leider nicht von der Steuerfreiheit profitieren. E-Bikes, die mehr als 25 Kilometer pro Stunde erreichen, werden verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeuge eingeordnet. Hat zur Folge, dass sie auch wie ein Dienstwagen besteuert werden.

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