Egal ob zum Ausbildungsbetrieb oder Berufsschule – als Azubi ist man immer unterwegs. Wenn dir dein Chef kein Jobticket zahlt, kann ordentlich ins Geld gehen. Doch wusstest du, dass du jede Fahrt auch bei der Steuer absetzen kannst?

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Welche Pauschale passt?

Für jede Fahrt im Rahmen deiner Ausbildung steht dir auch eine Pauschale zu. Hier gibt es zwei unterschiedliche Ansätze: Die Pendlerpauschale und die Dienstreisepauschale. Die Pendlerpauschale beträgt 30 Cent je einfache Strecke. Die Dienstreisepauschale ist doppelt so hoch: Hier bekommst du für jeden gefahrenen Kilometer 30 Cent angerechnet.

Die Pendlerpauschale steht dir für jede Fahrt zu deinem Ausbildungsbetrieb zu. Für jeden einfachen Kilometer rechnet das Finanzamt 30 Cent pauschale Kosten. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Angenommen, du wohnt zehn Kilometer von deiner Ausbildungsstelle entfernt, und warst an 100 Tagen letztes Jahr im Betrieb, dann rechnest du: 10 Kilometer x 30 Cent x 100 Tage: 300 Euro. Dieser Betrag wird dir dann als Ausgaben zu deiner Ausbildung angerechnet.

Die Dienstreisepauschale steht dir für jede andere Fahrt zu. Heißt: Jede Fahrt zu Berufsschule, Lehrgängen, Seminaren, Lerngruppen rechnest du mit 30 Cent je gefahrenem Kilometer ab. Hier kann ganz schön was zusammen kommen! Warst du beispielsweise letztes Jahr an 50 Tagen in der Berufsschule, die 20 Kilometer entfernst ist, rechnest du:  20 Kilometer x 30 Cent x 2 x 50 Tage: 600 Euro.

Wann warst du wo?

So viele Pauschalen es im Steuerrecht auch gibt, wenns um die Tage musst du selbst ran: Schreib dir auf, an welchem Tag du wann warst. Am einfachsten ist, du trägst es in einen Kalender ein: Gib jedem Fahrtziel eine andere Farbe- grün= Ausbildungsstätte, gelb=Berufsschule, blau= Lerngemeinschaften usw. So vergisst du keine Fahrt – und bekommst die höchstmögliche Steuerrückzahlung.

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Eigenes Auto oder Öffentliche?

Die Pauschalen gelten grundsätzlich für Fahrten mit dem eigenen Auto. Doch auch wenn du eine Fahrtgemeinschaft hast, kannst du jeweils immer die vollen Beträge ansetzen.

Warst du mit den Öffentlichen mit Wochen-, Monats,- oder Jahreskarten unterwegs? Hebe alle Tickets auf und rechne diese am Ende des Jahres zusammen? Unser Tipp: Rechne die gleichen Strecken nochmals wie oben mit den Pauschalen durch. Waren die Tickets teurer, setzte diese bei der Steuer an. Doch wenn die Pauschalen mehr betragen, kannst du diese bei der Steuer ansetzen. Dafür lohnt sich das bisschen Rechnen auf jeden Fall!

Einfach & bequem

Du willst es so einfach wie möglich haben? Die ganze Rechnerei entfällt, wenn du deine Steuererklärung mit steuer:web machst.  Hier trägst du einfach deine Fahrten in die Tabellen ein, den Rest rechnet das Programm von selbst.

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