Kirchensteuer

Kirchensteuer


Wer einer steuererhebungsberechtigten Kirche – dazu zählen alle großen Religionsgemeinschaften – angehört, muss Kirchensteuer zahlen. Die Kirchensteuer bestimmt sich nach den Kirchensteuergesetzen der Länder. Je nach Konfession und Wohnort gelten unterschiedliche Regelungen. Die folgenden Grundsätze gelten in fast allen Fällen für die großen Amtskirchen.
Eine eigenständige Steuererklärung ist nicht erforderlich. Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer ist die Einkommen- bzw. Lohnsteuer. Der Kirchensteuersatz richtet sich nach dem Bundesland und der Konfession. Er beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8 %, in allen anderen Bundesländern 9 %.
Die Kirchensteuer ist im Jahr ihrer Zahlung in der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe absetzbar.