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Neuigkeiten aus der Welt der Steuern

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Steuerentlastunggesetz verabschiedet. Das Gesetz wurde am 20.05.2022 vom Bundesrat verabschiedet und soll die  Bürger entlasten. Welche Maßnahmen wurden beschlossen? 

Steuerentlastungsgesetz verabschiedet

Diese Maßnahmen wurden nun beschlossen:

Höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag 

Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag wird um 200 Euro auf 1.200 Euro angehoben. Er gilt ab dem 01.01.2022. 

Höherer Grundfreibetrag 

Auch der Grundfreibetrag erhöht sich ab dem Jahr 2022. Er steigt von 9.984 Euro um 363 Euro auf 10.347 Euro.  

Erhöhung der Pendlerpauschale 

Die Pendlerpauschale beträgt momentan 30 Cent je Entfernungskilometer. Ab dem 21. Kilometer gibt’s 35 Cent. Nun werden ab dem 1. Januar 2022 38 Cent ab dem 21. Kilometer berechnet.  

300 Euro Energiepreispauschale  

Alle aktiv Erwerbstätigen sollen einen einmaligen Zuschuss von 300 Euro erhalten. Bei Angestellten wird der Betrag vom Arbeitgeber über die Senkung Lohnsteuer ausgezahlt.  Selbstständige erhalten den Betrag über eine Anpassung der Vorauszahlungen oder direkt bei der Steuererklärung. Zeitpunkt der Zahlung ist voraussichtlich ab September 2022. 

100 Euro Einmalbonus für Familien  

Einmalig 100 Euro zusätzlich zum Kindergeld soll für jedes Kind gezahlt werden. Eltern sollen es automatisch im Sommer von der Familienkasse ausgezahlt bekommen.  

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Bettensteuer mit Grundgesetz vereinbar.

Touristen in deutschen Hotels kennen sie nur zu gut: Die Beherbergungssteuer. Das Bundesverfassungsgericht entschied nun: Sie ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Und sogar noch ausweitbar.  

Zahlreiche Städte und Gemeinden erhoben bisher die Übernachtungssteuer, auch Beherbergungssteuer oder Citytax genannt. So waren pro Gast und Nacht meist 5 Prozent des Übernachtungspreises fällig. Die Steuer war bei den Hoteliers umstritten. Sie wehrten sich vor Gericht- jedoch ohne Erfolg.  Die Karlsruher Richter entschieden nun: Die Bettensteuer ist verfassungsgemäß. 

Und nicht nur das: Bislang wurde die Beherbergungssteuer nur für Privatpersonen erhoben. Doch nun könnten auch Geschäftsreisende damit besteuert werden (1 BvR 2868/15). 

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Steuereinnahmen: Bald 1 Billionen Euro

Die Konjunktur hinkt, Corona-Pandemie und der Ukraine-Konflikt sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Doch die Steuereinnahmen schießen durch die Decke.  

Bund, Länder und Gemeinden können in den nächsten Jahren mit einem wahren Geldsegen hoffen. Das zeigen aktuelle Schätzungen des Finanzministeriums:  

  • 2022: 889,3 Milliarden Euro  
  • 2023: 928,4 Milliarden Euro 
  • 2024: 964,7 Milliarden Euro 
  • 2025: 997,8 Milliarden Euro 
  • 2026: 1.031,7 Milliarden Euro 

Zum Vergleich: Vor 10 Jahren lagen die Steuereinnahmen bei „nur“ 600 Milliarden Euro. Die Steuerschätzung ist Grundlage für Beratungen über den Bundeshaushalt und die Finanzplanung in den kommenden Jahren.